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Der Podcast für mehr IT-Sicherheit

#76 Sollte ein Geschäftsführer seinem IT-Dienstleister immer vertrauen?

Vertrauen ist gut. Verstehen ist besser.

28.08.2026 66 min

Zusammenfassung & Show Notes

Wir diskutieren, warum eine Geschäftsführung dem IT-Dienstleister vertrauen sollte, wann es sinnvoll ist, zu hinterfragen, und wie man Kommunikation und Vertrauen in IT-Projekten verbessern kann. Auch sprechen wir über die Bedeutung klarer Verantwortlichkeiten, die Rolle der Geschäftsleitung bei IT-Entscheidungen und wie man Risiken in der IT effektiv managt.

Key Topics
  • Vertrauen zwischen Geschäftsführung und IT-Dienstleister
  • Der richtige Umgang mit Dringlichkeitsanfragen
  • Kommunikation und Verständlichkeit in IT-Projekten
  • Risiken und Warnsignale bei IT-Entscheidungen
  • Die Bedeutung von Transparenz und Faktenbasierung Verantwortlichkeiten in der IT klar definieren
  • Die Rolle der Geschäftsleitung bei IT-Entscheidungen
  • Risiken in der IT erkennen und managen
  • Wichtige IT-Agreements und deren Bedeutung
  • Transparenz und Kommunikation in der IT


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Transkript

René
00:00:56
Michael, guten Tag.
Michael
00:00:58
Guten Tag, René. Ich grüße dich.
René
00:00:59
Ja, es ist wieder so weit. Es ist Freitag. Wir sind wieder in der users lounge. Lass mal was aufzeichnen.
Michael
00:01:05
Lass mal Aufnahme starten.
René
00:01:07
Ja, genau.
Michael
00:01:10
Du hast ein Thema mitgebracht.
René
00:01:12
Habe ich. Und zwar jetzt die letzten Male. Wir gehen ja immer mit dieser Frage rein. Diesmal so ein bisschen in die Richtung Geschäftsführung. Und zwar sollte ein Geschäftsführer, eine Geschäftsführerin dem IT-Dienstleister immer vertrauen. Ich bin IT-Dienstleister. Also ja, ist die Antwort.
Michael
00:01:36
Vielen lieben Dank fürs Zuhören.
René
00:01:38
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
Michael
00:01:41
Das war kurz und knapp.
René
00:01:44
Kein Spaß. Natürlich gibt es Dinge, die man auch mal hinterfragen sollte und so weiter und so fort. Und genau darüber würde ich heute gerne einmal sprechen. Weil auch das ja hinten raus das Vertrauen zwischen beiden schärfen soll. Auch für Dienstleister. Wenn ihr Dienstleister seid und heute zuhört, bleibt gerne dran. Auch für euch ist es dann hinten raus interessant, weil ihr dann wisst oder ein bisschen raushören könnt, was vielleicht auch wirklich ein Thema sein kann in der Beratung, in der Zusammenarbeit. Was halt wichtig wird, damit es für beide passt.
Michael
00:02:13
Genau. Denke ich mal, wenn man so, du bist ja der IT-Dienstleister, dann triggere ich dich mal so ein bisschen an. Stell dir mal vor, du bist der Chef in der Situation und dein ITler ruft an. Das ist genau die Drehdeposition bei dir. Deswegen ist das gerade ganz cool. Dein ITler ruft dich an und sagt, pass auf Chef, deine Firewall jetzt sofort. Wir müssen tauschen. Also Situation, du bist der Geschäftsführer, dein ITler ruft einen IT-Dienstleister, einen externen ruft an und sagt dir als Geschäftsführer, die Firewall in deinem Unternehmen muss sofort getauscht werden. Wie würden sie reagieren? Also wo wäre dein Einstieg? Wo wäre so dein Ding, wo du sagen würdest, ja, nein, vielleicht, ja.
René
00:03:02
Also ich glaube, in dem Augenblick muss man das aus mehreren Perspektiven betrachten. Also zum einen, wie ist mein Unternehmen aufgestellt? Habe ich eigene ITler? Das ist, glaube ich, schon mal so der erste Faktor, weil ich habe ja Experten dafür. Dann sollten die sich vielleicht damit einmal befassen, um mir auch eine Einschätzung zu geben. Und nicht nur der Dienstleister. Aber ich sage mal so, also gerade diesen Zeitdruck aufbauen oder so ähnlich, das ist immer ein bisschen schwierig. Also ich würde jetzt nicht einfach ja sagen oder einfach nein sagen. Ich würde schon irgendwie gucken, ja, wie alt ist die? Ist das alles wirklich zu rechtfertigen gerade, dass wir einfach sagen, ja, machen wir.
Michael
00:03:43
Du bist zu weit, weil du viel zu tief in der IT-Materie drin bist.
René
00:03:47
Ja, ja, richtig.
Michael
00:03:48
Die Sache ist, als Geschäftsführer beauftrage ich ja an sich ein IT-Unternehmen oder ich beauftrage ja einen externen, der mir nicht die Verantwortung, aber erst mal die Organisation von dem ganzen Völlefanz von der Backe hält. Das stimmt. Ich meine, ich mache meine Gegenfrage. Ich nehme mal einen Steuerberater, nehme mal einen Anwalt, nehme mal einen externen QMB, nehme mal eine ideale Welt- und Datenschutzbeauftragte. Also ich versammle mir ja als Geschäftsführer um meine Firma rum Experten, die mich begleiten und die zu meinem Wohle im Idealfall mich beraten und für die Firma agieren.
René
00:04:26
Absolut, aber die Frage an dieser Stelle, also selbst wenn ich jetzt gerade zu tief in die IT eingestiegen bin, mir geht es aber darum, dass dieses jetzt sofort, das würde ich ja hinterfragen. Warum denn jetzt sofort? Weil wenn ich diese Experten habe, so wie du gerade gesagt hast, es sei denn, es ist kaputt, wirklich tot, aber ansonsten wäre doch die Frage, warum jetzt sofort? Es muss sich ja irgendwann mal angedeutet haben, warum hast du mich nicht vorher darauf hingewiesen, dass es jetzt relevant werden könnte?
Michael
00:05:01
Ja, und genau das ist der Einstieg, wo ich gerne weitergehen würde. Dass sofort ist das Problem oder das Thema, wo man als Geschäftsführer hellhärig werden muss. Es geht nicht unbedingt darum, zu widersprechen oder zu sagen, ja, ich vertraue dir, blind oder einfach stumpf Ja oder Nein zu sagen, sondern der Geschäftsführer oder vielleicht auch alle anderen sollten da zwischen den Zeilen lesen und interpretieren. Wenn da einer ankommt und sagt, wir müssen jetzt sofort tauschen und das, wie du eben gesagt hast, einen gewissen Druck aufbaut mit sofort, dann sollte automatisch der Reflex sein, zu hinterfragen, warum und erst recht zu hinterfragen, warum ist es jetzt sofort? Also, warum haben wir aus wir müssten vielleicht mal und wir könnten mal und wir sollten es mal planen ein Sofort geworden? Und das ist für mich das wesentlich Kritischere an dem ganzen Thema. Sicherlich, wie du gesagt hast, es gibt ein Büro ist kaputt oder es kann halt auch sein. Es ist jetzt die allerletzte Frist verstrichen. Der letzte Support ist abgelaufen. Es ist jetzt wirklich am Ende. Wir sind jetzt wirklich durch mit dem Ding. Wir müssen einfach jetzt tauschen. Aber dann sind Prozesse vorher falsch gelaufen.
René
00:06:21
Ja, genau das wollte ich nämlich damit sagen, weil wenn jetzt wirklich keine Updates mehr kommen, Sicherheitslage sich deswegen verändert, dann muss es ja so gewesen sein, dass mir vorher niemand Bescheid gesagt hat, obwohl klar war, dass dieser Tag kommen wird. Und das ist ja eben das Thema. Also man muss ja einfach, du hast ja gerade gesagt, dafür habe ich ja Experten, die ich um mich versammle. Man muss ja halt wirklich auch sehen, wenn wir jetzt diese Fragestellung von der ganzen Episode einfach mal nehmen, dieses soll ich blind vertrauen, so ungefähr, da ist ja einfach die Frage auch, muss ein Geschäftsführer dem IT-Dienstleister überhaupt widersprechen können? Ja, genau. Das sollte er durchaus. Und wenn wir dann jetzt mal die Gegenfragen dazu stellen, also da kommen ja viele Dinge, man muss das einfach dann mal übertragen aus der IT heraus, wenn man dann sagen würde, okay, würde man dieselbe Aussage dann eben auch akzeptieren, wenn sie halt vom Steuerberater kommt, vom Rechtsanwalt. Also ich habe Experten dafür, die müssen mich vernünftig beraten. Es gibt aber immer so gewisse Dinge, wo man sagen sollte, okay, ja, da gibt es jetzt Gründe für, warum ich nicht einfach sofort sage, ja, mache ich oder mache ich nicht.
Michael
00:07:36
Ja, aber da bist du bei dem Thema, es geht jetzt im ersten Schritt bei sowas, also grundsätzlich ist es immer ein Thema, aber bei solchen Fragen oder bei allen externen, und das mache ich halt auch in der Beratung, sicherlich hast du immer auch so ein Vertrauen und ein Misstrauen, was du hast, also Misstrauen selten, wäre schlecht, aber immer so eine Vertrauensbasis, aber als Geschäftsführer empfinde ich es viel wichtiger und faktenbasierender, ob du über ein Vertrauen oder ein Misstrauen redest oder ob du dem vertraust oder nicht vertraust, ist, dass du verstehst, was er von dir will, dass du einfach dir ganz kurz verstehst, was der von dir will und warum er das von dir will, weil sowohl ein stumpfes Misstrauen in den IT-Dienstleister als auch ein stumpfes Vertrauen in den IT-Dienstleister finde ich ist ziemlich schwer, es geht was leichter, es geht was schwerer, ist alles coole Nummer, aber wenn ich es nicht verstehe, habe ich ein Grundsatzproblem und dann hilft mir auch Vertrauen nicht. Richtig, und da hast du
René
00:08:41
einen sehr guten Punkt rausgehauen, das ist jetzt auch nicht nur aus der Geschäftsführersicht zu sehen, ich denke, also jetzt, wenn wir einfach nur von diesem Verständnis sprechen, beim Verständnis ist es ja nicht so, dass wir jetzt einfach sagen, der Geschäftsführer müsste sich jetzt diese ganzen Themen hochschaufeln, dass er es dann nachher kann oder wirklich auch im Detail versteht, es müsste genau andersrum sein und das ist das, warum ich gesagt habe, es ist auch eine Episode für die Dienstleister oder für Techniker, macht es doch einfach so verständlich wie möglich, damit die Gegenposition oder Gegenposition ist da ganz falsch, wir sind ja keine Gegner, aber dass mein Gegenüber versteht, was ich ihm gerade sage und das wirklich in seinen Worten, damit er das nachvollziehen kann, das ist doch die Art von Transparenz, so sagst du es immer wieder, die dazu förderlich ist und warum ist es meistens so, dass Geschäftsführung nicht widerspricht, ist eigentlich ziemlich simpel, weil sie es nicht versteht, Technik ist kompliziert, wenn man damit nichts zu tun hat, man hat dann auch vielleicht ein bisschen die Angst, sich zu blamieren, könnte ein Faktor sein, ich meine, wer will sich gerne offenbaren, dass er damit mit absolutem Halbwissen gerade mit am Tisch sitzt, das möchte keiner, dafür holt man sich ja die Experten außenrum, dann hat Geschäftsführung auch selten, wenn sie nicht gerade in der IT tätig ist, hat sie auch einfach keine Zeit dafür, sich damit bis ins Detail zu beschäftigen, dafür gibt es jemanden und der macht das speziell.
Michael
00:10:15
Aber genau das sind die Gründe, die du da gerade aufgezählt hast, warum ein IT-Dienstleister die Informationen an die Geschäftsführung in verdauliche Häppchen so kommunizieren muss, dass eine, geh von dem Geschäftsführer weg, mach eine Entscheidungsposition, dass ein Entscheider an dieser Stelle die Chance hat, vernünftig zu verstehen, worum es geht, warum wir das machen, was besser wird, wenn wir es tun, was vielleicht schlechter wird, wenn wir es nicht tun, Risiken, Chancen und auch Kosten irgendwo in ein Verhältnis reinzubringen, damit ich eben mein Gegenüber, dem Entscheider, eben nicht mit einer Technik so zu mühle und so viele Abkürzungen in den Raum reinwerfe, dass der einfach nur, weil er ist ganz klar, das muss man auch mal sehen, das ist eine menschliche Sache, der ist der Entscheider, der ist vom, mach mal, der sitzt auf der Lühnerleiter einer Stufe weiter oben, der wird nicht eingestehen oder der wird da vorsichtig sein, wenn er es einfach nicht versteht, weil er einfach stellenweise Angst hat, sich zu blamieren oder da jetzt sich auch eine Nipplöse geben will, wird es in eine schwere Situation reingehen und deswegen ist es so einfach wie möglich und so menschlich wie möglich in die Kommunikation gehen, pass auf, wir brauchen eine neue Firewall, die alte Firewall kriegt keine Updates mehr. Kein Update heißt, wir kriegen keine Sicherheitslücken mehr geschlossen, weil wir auf diese Firewall keine Updates mehr drauf haben. Kriegen wir keine Sicherheitslücken mehr geschlossen, haben wir irgendwann ziemlich zeitnah ein großes Problem, weil neue Lücken, die auftreten, nicht mehr geschlossen werden können. Deine Firewall kümmert sich im Laden darüber, den eingehenden und ausgehenden Traffic zu filtern. Ohne das Ding sind wir ganz in den Hintern gekniffen. Also, dass man einfach mal auf so eine Basis runter kommt und dass man das einfach erklärt. Und das finde ich ist eine super wichtige Sache.
René
00:12:14
Genau. Und genau das ist es halt. Wenn du das jetzt mal in die Praxis überträgst, also wir waren jetzt bei der Firewall, das kannst du natürlich auf jedes Thema übertragen. Michael, nehmen wir das Beispiel, weil wir, ich weiß nicht, ob wir es heute sonst noch irgendwie anschneiden würden, aber es ist ja so das Thema, was sich immer durchzieht. Microsoft. Genau. Aber stell dir vor, da kommt jetzt der ITler auf dich zu und sagt, ey komm, wir brauchen jetzt M365 Business Premium. Keine Ahnung. Der Geschäftsführer würde jetzt da stehen und sagen, okay. Weil es kostet 20 Euro im Monat oder was weiß ich. Aber eigentlich wäre ja jetzt der richtige Ansatz, die Frage zu stellen, warum eigentlich. Und dann kommt natürlich der ITler oder der Berater und sagt, aus denen und den Gründen. Und zwar leicht verständlich. Das hat er für einen Mehrwert dadurch, dass er das jetzt nimmt.
Michael
00:13:09
Jetzt hast du aber ich bin nicht mal böse und spöttisch unterwegs. Bitte alles nicht eng nehmen, aber mal bewusst provokant. Jetzt hast du natürlich das Problem, wenn du das auf einer niedrigen Ebene mit vernünftigen Worten vernünftig begründest, kannst du halt Befindlichkeiten und Wünsche schwerer verpacken. Also die Frage, der ITler kommt und sagt, Chef, wir brauchen jetzt M365 Premium Business und der Chef fragt, wieso? Dann kannst du ans ITler jetzt schwer sagen, weil ich das so will. Oder weil ich es durchgegoogelt habe und weil ich es schön finde oder weil es für mich bequemer ist. Oder ich hätte gerne neue Firewall, weil die passt dann farblich besser ins Reck rein. Sondern dann muss ich wirklich auch sagen, das sind die Gründe, die dafür sprechen und genau diese Point sind ausgearbeitet. Das heißt, ich muss viel pointierter meine Informationen vermitteln, damit ich entsprechend eine basisoffene Entscheidung treffen kann.
René
00:14:11
Also so wie du gerade sagst, dass der ITler da vielleicht seine eigenen Wünsche dahinter verstecken möchte oder so. Also wir sind IT-Dienstleister. Nur mal so kurz aus meiner Perspektive, wie ich das sehe, wie wir es bei uns zum Beispiel leben. Es ist nie so, dass wir sagen, okay, wir verkaufen was um des Verkaufens willen.
Michael
00:14:31
Das habe ich nicht gesagt, das will ich auch bewusst nicht sagen. Es geht nur grundsätzlich darum, die Transparenz zu schaffen. Nicht, dass da irgendwas falsch verstanden wird.
René
00:14:40
Aber für mich geht es halt darum und das sehe ich tatsächlich auch in der Praxis, wenn wir andere Unternehmen, also wenn wir Kunden dazugewinnen und wir unterhalten uns. Es ist ja normal. Also wir fragen jetzt nicht speziell, bei wem warst du und warum bist du da weg, sondern man unterhält sich ja, was ist für dich in Zukunft wichtig, was können wir besser machen als dein vorheriger Dienstleister, was dir jetzt wirklich wichtig ist oder so. Und du hörst aus diesen Gesprächen ganz oft raus, dass sie nicht verstehen, warum etwas gemacht wird. Warum etwas x viel 100 Euro kostet oder wie auch immer, das verstehen sie nicht. Warum? Weil es ihnen nicht mitgeteilt wird. Ich sehe es so, also gerade in der heutigen Zeit ist es ja nochmal, also bekommt das nochmal einen höheren Stellenwert. Wirtschaftlich ist es in Deutschland natürlich immer schwerer. Das heißt, für mich im Umkehrschluss, umso besser ich meine Kunden wirklich speziell auf sie selbst betreue, also dass ich ihren Erfolg nach vorne stelle, weil ihr Erfolg ist am Ende des Tages auch mein Erfolg. Wenn ich denen also jetzt nicht eine Lösung für 10.000 Euro dahin stelle und denen ein Loch in der Tasche brenne quasi, sondern ich stelle es für 2.000 dahin, weil es völlig ausreichend ist, dann hat der Kunde ja 8.000 Euro Differenz jetzt mal so als Wert einfach in den Raum geworfen. Aber die hat er. Und die hat er, um sein Unternehmen weiter voranzubringen oder am Laufen zu halten oder wie auch immer. Also so sehe ich das. Ich will eine langfristige Partnerschaft und keinen kurzfristigen Verkauf. Und aus der Brille musst du als Dienstleister losgehen oder als IT-Partner, egal in welchem Bereich. Du musst ja nicht mal der Dienstleister sein. Aber dann geht man los, macht das wirklich mit dem Fokus auf dem Erfolg des Kunden in partnerschaftlicher Zusammenarbeit. Und dann kann man auch so transparent wie möglich sein, weil man tut sich ja nichts Schlechtes. Das ist eine Philosophie, die sollte man nehmen und fertig.
Michael
00:16:32
Ja, aber da bin ich voll mit dabei. Du musst aber auch bei dem Thema Microsoft, bevor du solche Sachen in den Raum wirfst als interner IT-Lehrer und sagst, wir brauchen jetzt erstmal die Philosophie des Unternehmens auszuloten. Ganz klar. Wie viele IT-Projekte und wir gehen gleich weiter, aber auch nochmal da nur nochmal in den Nähkästen. Wie viele IT-Projekte, wie viele Software-Einführungen, wie viele Anschaffungen, wie viel Geld sehe ich da verbrennen, weil es eben und das ist vielleicht auch ein schöner Punkt, warum es echt auch eine Geschäftsführersache ist, weil es eben nicht dem Unternehmen harmonisiert abgestimmt wird, weil eben nicht, nennen wir es mal, aufs große Ganze geguckt wird, sondern weil einfach versucht wird, punktuell eine Kleinigkeit an einem Problem zu lösen und es wird nicht geguckt, was sonst noch im Unternehmen vielleicht gebraucht wird, wie man einen ganz einheitlichen Ansatz drauf machen kann, ob die OSV ausreicht, ob die Ports vom Switch, also all diese Spielereien, dass man einfach versucht, eine Kleinigkeit zu lösen, anstatt sich das Große anzugucken. Und da wird unendlich viel Geld verschwendet, meiner Meinung nach, und es wird unendlich viel relativ schnell wieder rückgebaut, was einen Eimer voll Geld und auch Arbeitszeit kostet und Frustration von Mitarbeitern.
René
00:17:52
Ganz sicher, ich glaube auch, also jetzt weichen wir gerade ein bisschen ab. Wir fangen uns gleich wieder ein. Ich habe es fest im Blick, wie es weitergeht, aber da habe ich auch noch zwei, drei Sätze dazu, und zwar auch ein ITler, wenn er in einer IT-Abteilung oder wenn er alleine ist, wie auch immer in einem Unternehmen und ist interner IT, dann sollte diese Person halt, wie du gerade gesagt hast, komplett verstehen, wie das Unternehmen funktioniert, um dann auch abschätzen zu können, und da beziehe ich mich ein bisschen auf die letzte Episode, dass er halt weiß, wo steht der Wert? Was ist für das Unternehmen jetzt wichtig? Dieser interne ITler sollte nicht seine eigenen Interessen durchsetzen. Also im besten Fall sind die gleich mit dem Unternehmen.
Michael
00:18:40
Das wäre ein erstrebenswerter Zustand, ja.
René
00:18:42
Richtig, aber das ist ja nun mal nicht immer so, gerade wenn jemand neu ins Unternehmen kommt, dann muss man sich ja erstmal ein bisschen finden, und genau darin liegt es halt. Wenn sich beide Parteien, Unternehmen und ITler, da einig sind und beide den gleichen Weg gehen, dann ist das alles gar kein Problem. Wenn das aber abweicht, ist es immer schwierig. Also der ITler, ich meine, er wird ja eingestellt, oder sie wird eingestellt, um die Interessen des Unternehmens wahrzunehmen, oder umzusetzen. Umzusetzen, genau. Genau, so, und das heißt, dass das Unternehmen eigentlich die Regeln vorgibt, so ungefähr. Genau, ja. So, und dann ist es eigentlich klar, okay, ey, wir müssen, wir haben nur ein gewisses Budget, aber das ist für uns wichtig, das ist es nicht, dann musst du da natürlich abwägen.
Michael
00:19:27
Aber ich glaube, ich glaube, wenn ich das mal zusammenfasse, ich bleibe provokant und sage, dass bei vielen ITlern es ein Unterschied oder ein Gedanken oder ein anderes Mindset ist zwischen, ich betreue die IT des Unternehmens und es ist meine IT, die ich betreue. Verstehst du, was ich meine? Absolut. Das ist, das glaube ich, ist nicht bei jedem 100% differenzierbar und so, dass es fürs Unternehmen ist. Da hast du absolut recht. Einfach nur mal Nähkasten rein und auch mal provokant sein. Und das ist natürlich auch so eine Sache, ja. Ist aber beim externen genauso oder kann dir genauso passieren?
René
00:20:08
Ja, da kommen wir gleich zu, das wäre nämlich der zweite Satz, den ich, oder der zweite Absatz, den ich dazu habe. Nein, aber also gerade auch der ITler, der da ins Unternehmen kommt, mir geht es ja gar nicht darum, dann zu sagen, das sind zwei völlig unterschiedliche Positionen. Ich kann auch verstehen, dass der ITler sagt, ey, für mich ist das Netz nicht sicher genug, ich möchte daran was ändern. Und mein Budget ist aufgebrochen, was weiß ich. Aber genau dann ist es ja seine Aufgabe, loszugehen und zu sagen und gut zu argumentieren, nachvollziehbar zu argumentieren, ey, wir brauchen das. Und dann, deswegen ist die Transparenz so wichtig. Genau das. Gehen wir jetzt rüber zum IT-Dienstleister. Wenn du extern bist, du hast einen gewissen Vorteil, also als Unternehmen. Denn ein externer IT-Dienstleister versucht natürlich deine IT zu standardisieren. Er wird ein Know-How aus sehr vielen Umgebungen mitbringen, was dir auf deiner Seite sehr viel Prozessentwicklung und sowas abnimmt. Weil es ja einfach schon da ist. Die Abläufe sind da, du weißt, das Monitoring-System wird betreut, da sitzt ein ganzes Team hinter. Wir können uns hier wirklich auf individuelle Sachen beziehen. Server sehen immer gleich aus. Welche Anwendung da drauf läuft, das ist unterschiedlich. Aber der Server an sich ist immer, also die Hardware ist immer ähnlich. Du weißt auch, der Client sieht immer gleich aus. Du weißt auch, die Firewall ist immer gleich. Also nicht der Hersteller oder so, aber du weißt, was ich meine. Die Basis von allem ist eigentlich immer gleich. Das heißt, das kann man standardisieren. Und dann geht es nur noch darum, die individuellen Dinge des Unternehmens auch dann individuell zu gestalten. Dadurch hast du den Vorteil vom Externen, weil da sparst du dir dann vielleicht das Geld ein oder wie auch immer. Genug abgewichen. Tut mir leid.
Michael
00:21:50
Das musste mal raus. Lass uns mal über Punkte sprechen, wo ich als Chef kritisch sein müsste, wenn ich was angeboten bekomme und Chris sagt, hier trefft man eine Entscheidung, mach mal was.
René
00:22:04
Da muss ich vorweg einschießen. Ich weiß nämlich, welcher Punkt nämlich immer kommt. Und kritisch sein muss man nicht wegen dem Preis. Klar, wenn der jetzt dreimal so teuer ist wie das erste Angebot, dann ist es genau das gleiche. Aber auch dann muss man hinterfragen. Das sollte nicht der Punkt immer sein. Nur der Preis.
Michael
00:22:22
Was kommt gleich danach? Also Preis ist es nicht. Da sind wir uns mal einig. Das kommt auch irgendwann. Aber ich finde, es ist so, das erste Warnsignal schon mal, wenn ganz plakativ über die Technik gesprochen wird und nicht über das Problem. Wenn du einfach sagst, wir brauchen jetzt 365 Business. Warum? Also erklär mir, was du für ein Problem hast, was du damit lösen willst und was mein Zustand im Unternehmen an dieser Stelle verbessert. Also für mich ist das erste Warnsignal schon, wenn einfach über Technik gesprochen wird, anstatt einfach das Problem erstmal aufzuzeigen. Und das finde ich ist schon mal so eine erste Sache, wo ich als Chef schon mal oder als Entscheider schon mal die Ohren spitzen würde.
René
00:23:10
Das ist auch generell, genau da sieht man, warum man Consultants hat oder auch Vertriebler und nicht nur Techniker. Techniker sind extrem stark in dem, was sie machen. Das ist auch völlig in Ordnung. Aber oftmals bringen sie halt den Hintergrund nicht so gut rüber. Genau dafür hast du halt eben diese Vertriebler. Ich meine, Vertriebler neigen ja auch schnell dazu, mal groß auszuholen. Aber auch das will ich keinem unterstellen. Aber es ist halt, also da merkt man halt, die Kommunikation ist anders. Aber wie du gerade sagst, wenn es sehr sehr technisch ist, da ist nichts Greifbares nachher mehr bei. Und das ist schwierig.
Michael
00:23:48
Dann das nächste, was ich schwierig finde, ist, wenn wir dann da sind, das schließt sich nahtlos an, wenn wir da sind und fangen an, nicht über das eigentliche Problem zu reden, haben wir im zweiten Schritt meistens dann auch nicht mehrere Lösungen oder Alternativen. Sondern wenn ich anfange und rede über das Problem und nicht über die Pauschalen nur über die Technik, dann komme ich in eine Situation rein, wo ich sage, es gibt mehr wie nur eine Lösung. Und es gibt garantiert Alternativen. Und das heißt im Umkehrschluss, wenn ich in der Geschäftsführung oder in der Entscheider-Ebene wieder gesagt bekomme, es geht nur das. Es gibt keine Alternative, es gibt nur das eine. Und dann ist für mich auch immer so ein Indikator getroffen, wo ich die Ohren spitze und sage, bist du dir da sicher? Gibt es da wirklich nichts?
René
00:24:38
Kommt drauf an. Also ich würde nicht sagen, dass das nicht möglich ist, dass du ein Angebot bekommst, wo nur eine Lösung drin ist. Aber das kann in dem Fall nur passieren, wenn du vorher schon die Gespräche so ausführlich geführt hast, dass du gesagt hast, okay, das und das sind die unterschiedlichen Lösungen auf dem Tisch. Das ist es nicht aus den und den Gründen. Das ist es nicht aus den und den Gründen. Das wäre so das, was am nächsten Rand kommt, was du brauchst.
Michael
00:25:04
Dann kann es dazu kommen. Genau. Dann kann es dazu kommen. Aber bleib beim Microsoft-Thema. Dazu kann es eben nicht kommen mit Microsoft wieder. Wir brauchen Microsoft 365 Business, ohne aufzuzählen, dass es theoretisch auch noch andere Systeme gibt, die das vielleicht auch abbilden. Also das ist immer so eine Sache. Ich muss als Chef, also es ist ganz, ganz schwer. Kann mir jemand verkaufen oder mir jemand erklären, dass es auf der Welt für genau mein Problem oder für das, was der mir jetzt erzählt, nur eine einzige Lösung gibt? Das gibt es ganz, ganz schwer. Es gibt immer Alternativen und man sollte wenigstens darüber sprechen. Jetzt kann man mit der Stumpfsache, hol dir drei Angebote, dann hast du drei Alternativen. Wenn aber die drei Angebote alle von 365 reden, hast du auch wieder relativ wenig gewonnen bis wieder auf den Geldpfad. Also für mich finde ich es immer so ein Warnsignal, wenn sehr selektiv über Technik gesprochen wird und es gibt nur eine Lösung dafür, ohne wenigstens mal über eine Alternative nachgedacht oder sich die mal kurz aufgezeigt zu haben.
René
00:26:13
Macht es ganz anders. Wenn ihr nur eine Lösung bekommt, schreibt uns in die Kommentare und dann sehen wir zu, dass wir dieses Thema hier behandeln, dann kriegt ihr Alternativen.
Michael
00:26:23
Haben wir ja schon ein paar mal gemacht. Wir sind die Lösung, dann ist es die einzige.
René
00:26:30
Das ist aber dann auch in Ordnung. Michael, wenn wir weiter auf die Warnsignale eingehen. Ich würde jetzt noch mal zu dem zurückgehen, also ich weiß jetzt nicht, ob es für dich jetzt wirklich der nächste Punkt wäre, aber das, was ich zu Anfang schon gesagt habe, dieses Druck aufbauen. Du musst jetzt, du musst dich heute entscheiden. Das fängt ja schon an mit, du kannst von mir einen Rabatt kriegen, aber den kriegst du nur heute. Sowas finde ich schon. Das ist echt. Da sollte man sehr vorsichtig sein.
Michael
00:26:57
Heute ist Black Friday, heute müssen wir kaufen. Nein. Ja, also ich kaufe dann, wenn ich brauche und schaffe es dann.
René
00:27:03
Genau, wir haben ja eine ganze Black Week.
Michael
00:27:06
Ja, lass mich noch mal kurz so von der Informationssicherheit oder vom KM-Seite kommen. Was ich immer dann auch wichtig finde ist, du hast keine vernünftigen Prioritäten in den Graben, Dinge. Wir reden auch nicht mal mehr über Risiken, also was passieren kann, wenn wir irgendwas Neues anschaffen, irgendwas umstellen, Software und Daten aus dem einen System raus, ins andere System rein. Du hast es nicht greifbar. Also es ist alles so Gummi. Ich brauche jetzt weil. Der neue Switch muss definitiv rum. Ich habe da keine Sachen dahinter, dass ich mir irgendwas als Geschäftsführer oder als Entscheider entsprechend mit Daten, Zahlen, Daten, Fakten herausarbeiten kann, sondern es ist alles so weich gespült. Das finde ich ist auch immer noch mal so ein Punkt, wo ich spätestens dann noch mal die Ohrenspitze und noch mal in Detail fragen gehe und frage noch mal nach.
René
00:28:00
Also gut, dass du es gerade sagst. Also auch diese Risiken oder ja, ich würde jetzt gar nicht mal Risiken nach vorne stellen, sondern einfach Ausfälle, die ich habe und die habe ich schlichtweg. Ob ich jetzt auf dem M365 umsteige, um bei dem Thema zu bleiben oder einen Switch tausche oder, oder, oder. Ich habe immer in irgendeiner Form Ausfälle. Mal sind sie sekundenlang, mal sind sie einen Tag lang, mal sind sie, wenn ich Pech habe, eine Woche lang. Aber diese Sachen müssen klar kommuniziert sein, weil das gehört alles in die Komplettbetrachtung ja mit rein.
Michael
00:28:29
Und das schlimmste Warnsignal, was ist es René? Tipp mal, was hätte ich noch als letztes so auf dem Schirm, was nur so ein klassischer Spruch eben so machen kann, um am Ende die Geschäftsführung, wenn sonst alle Argumente nicht mehr zählen und der Chef dann immer noch am Zweifeln ist und fragt. Als allerletztes, was kommt, die anderen machen. Das macht man halt so. Das macht heute jeder so. Alle Unternehmen machen das, das brauchen wir jetzt, das ist state of the art, das müssen wir tun, weil es alle machen.
René
00:29:07
Aber alle Warnsignale vorher haben ja auch in diese Richtung geschossen. Das gipfelt ja dann.
Michael
00:29:13
Das ist so die Sache, wenn die Kaufargumentation ist, weil es heute alle machen. Spätestens dann wäre ich sehr skeptisch als Entscheider.
René
00:29:24
Ja, also brechen wir es mal einmal runter. Also eine Sache, die wir glaube ich ganz, also das ist ganz, ganz wichtig und da haben wir jetzt gerade auch so ein paar Mal ja schon in die Richtung gespielt und das ist auch eine Sache, die ich als Techniker, ich komme ja ursprünglich aus der Technik, die ich für mich auch lernen musste. Als Techniker bist du natürlich sehr auf Produkte, Services, Leistungen, bist du sehr bezogen. Das heißt, du hast halt das Thema Firewall, du hast das Thema Client, du hast das Thema Server. Am Ende des Tages, und das spielt wieder damit rein, was wir vorhin gesagt haben, eine Geschäftsführung sitzt da nicht und sagt, ich brauche einen Server. Die Geschäftsführung sitzt da und sagt, bei uns im Unternehmen, wir verlieren Zeit durch den und den Prozess. Dann kann es am Ende heißen, okay, um diesen Prozess wieder beschleunigen zu können, brauchen wir den Server. Der Server ist aber nur der Wegbereiter, um dieses Problem zu lösen. Das heißt, ein guter ITler, ein guter Konsulter, wie auch immer, Berater. Auch intern ist es genau das gleiche. Intern ist es ja auch so. Natürlich, also aber das ist das, was ich meine. Also das ist ja nicht, du verkaufst nicht das Produkt. Du verkaufst eine Lösung zu einem bestehenden Problem.
Michael
00:30:38
Genau. Du bist ein Problemlöser.
René
00:30:40
Genau. Und so muss man sich halt verstehen. Und man muss es so einfach wie möglich rüberbringen, welche Hardware dahinter steht, welcher Dienst, welches Produkt ist völlig egal. Das interessiert keinen. Es ist nachher nur interessant, welches Problem wird gelöst oder wie viel Zeit sparen wir dadurch ein, wie effizient werden wir, keine Ahnung. Das können ja alles Probleme sein, dass das da nicht optimal ist. Und dann ist nur noch, muss man fairerweise sagen, aus Sicht der Geschäftsführung, die Frage okay, was kostet mich das, dieses Problem zu lösen? Es ist völlig egal, wie viele Produkte da drunter stehen oder sonst irgendwas.
Michael
00:31:17
Gehe ich nicht ganz mit? Ja, weil du IT-affin bist.
René
00:31:21
Aber jemand, der keinen Bezug hat.
Michael
00:31:23
Ja, aber wir haben eben drüber gesprochen und da bleibe ich auch dabei. Wir haben eben drüber gesprochen, wir müssen uns das Ganze angucken. Und ich hätte schon als Entscheider im Unternehmen, wenn ich sage, wir kaufen, also ich mache jetzt einfach nur mal ein plakatives Beispiel. Wenn ich jetzt als Unternehmen sage, wir kaufen nur PCs von der einen Marke, wir haben Monitore von der einen Marke, wir haben die Dockingstation von der einen Marke, weil wir wissen, untereinander ist kompatibel und es nudelt durch. Dann ist mir bei einer Neuanschaffung wahrscheinlich nicht egal, was ich jetzt Alternativen an Computern kaufe, sondern dann will ich schon auch, wie du eben gesagt hast, ich will das Problem gelöst haben, aber unter Berücksichtigung meines Unternehmens und meiner Bedürfnisse und in die Integration von meiner bestehenden IT-Landschaft. Das sehe ich anders. Gut, das darfst du gerne. Ich will nicht auf einmal fünf Synologies-Nester stehen und plötzlich kommt einer rein und du brauchst jetzt mit aller Gewalt noch einen QNAP dazwischen. Dann wäre ich zumindest und das ist ja das Schöne, weil Geschäftsführer dürfen sowas ja so tun, dann wäre ich schon soweit, dass ich sagen würde, pass auf, ich habe vier Synose da stehen. Wir kennen das, der ITler ist konform mit den Sachen, er kennt die Updates, er kennt die Kisten im Schlaf. Nein, ich stelle mir keinen anderen Anbieter dabei, sondern dann kostet es halt was weiß ich, Dollar x mehr, Ausstattungsvariante weniger, wir sind wieder bei den Alternativen oben, aber es schmiegt sich in meine IT-Infrastruktur entspannt ein. Das wäre mein Ansatz, ja.
René
00:32:54
Richtig, sehe ich aber anders.
Michael
00:32:57
Darfst du, um Gottes Willen.
René
00:32:58
Da gebe ich dir recht, das ist aber eine Frage, wie groß das Unternehmen ist und wie es aufgestellt ist. Denn am Ende des Tages, wenn jetzt der externe IT-Dienstleister meinetwegen reinkommt, die Bewertung, welche Hardware ich brauche, welche Services ich brauche, trifft nicht die Geschäftsführung. Die Geschäftsführung hat dafür jemanden. Das ist entweder der externe oder der interne, aber die Geschäftsführung nickt ab, dass das Problem gelöst wird. Das hast du bei einem 10-Mann-Unternehmen vielleicht nicht.
Michael
00:33:24
Da bin ich wieder dabei.
René
00:33:25
Vielleicht auch noch nicht bei 20. Aber gehen wir mal hoch bei 500. Wann sitzt der Geschäftsführer da und sagt, aber die Monitore müssen jetzt von keiner Ahnung was sein.
Michael
00:33:34
Da gehe ich wieder mit. Dennoch sage ich, dass der Geschäftsführer von oben runter das Mindset ins Unternehmen streut und er schon die groben Wege an die IT wieder mitgibt von oben nach unten und wenn der mitgibt und er steuert, dann darf der ITler oder der Einkäufer oder wie auch immer gerne entscheiden. Nur an irgendeiner Stelle muss man sich das Globale angucken und aufpassen, dass man nicht in einem extremen Flickenteppich verfällt und diese Harmonisierung oder dieses Mindset reinzukriegen, ist in meiner Meinung schon was, was von oben runter gesteuert werden sollte. Nicht bei jeder Bestellung, aber so ins grobe Mindset. Wenn du nur über Lieferanten oder sonst was gehst, weißt du, was ich meine?
René
00:34:15
Ja, da gebe ich dir auch völlig recht. Das gehe ich ja mit. Ich glaube, wir sind uns eigentlich einig. Wie gesagt, ich würde es nicht so pauschal sagen, der Geschäftsführer, sagen wir mal, keine Ahnung, heute fliegt einer raus aus der Geschäftsführung und morgen kommt ein neuer. Der wird ja nicht reingehen und sagen, ab jetzt sind alle Monitore bei uns von Samsung. Das wird der nicht tun. Dafür gab es vorher schon Richtlinien oder wie auch immer, an die er sich wahrscheinlich erst mal orientiert. Mir geht es einfach nur darum, er wird ein hohes Interesse daran haben, dass das so ist, damit alles einheitlich bleibt, weil man die Erfahrung damit schon hat. Aber er wird es wahrscheinlich nicht durchdrücken, wenn er in ein Unternehmen kommt, was schon eine gewisse Größe hat, weil er dann andere Aufgaben hat. Da ist es glaube ich eher zu sehen, dass diese Regeln bereits bestehen oder die IT diese Regeln aufstellt. Darauf verlässt sich ja am Ende des Tages auch die Geschäftsführung. Ich weiß, sie trägt die Gesamtverantwortung.
Michael
00:35:11
Wir haben oft darüber gesprochen und ich habe es in live leider sowohl bei Hardware als auch bei Softwaresystemen schon gesehen, inwieweit die Geschäftsleitung dann doch, also neue Geschäftsleitungen doch nicht mehr den Wegen folgen. Ich kenne es genau andersrum. Aber es ist ein anderes Thema. Lass uns mal kommen, wir haben jetzt so viel drüber gesprochen, wo die Geschäftsleitung kritisch sein müsste oder wo sie mal wenn wir es mal widersprechen und auch gerne mal rückfragen sollte. Ich finde aber, es gibt umgekehrt aber auch Dinge, wo man halt einfach der IT als Geschäftsführung laufen lassen sollte. Wo man einfach sagen lassen sollte, frag mich nicht, mach. Das wären einfach so Zero-Day- Updates. Also wirklich Dinge, die dem Unternehmen, wo das Unternehmen einfach in ein Problem reinkommt, wenn ich lange Diskussions- und Entscheidungsphase habe. Also eine IT muss, ich meine, das hatten wir im vorigen Podcast auch schon mal drüber gesprochen, eine IT muss handlungsfähig sein, wenn es darauf ankommt. Und das finde ich ist eine super wichtige Glücke. Es kann nicht sein, dass ich den Chef anrufe und sage, wir müssten mal jetzt hier Update fahren, es wäre schon ziemlich dringend. Und der Chef sagt, ich bin noch 14 Tage im Urlaub, gib mir noch mal drei Tage danach, dann mache ich mir mal Gedanken, ob wir es tun oder nicht. Also das sind für mich umgekehrt einfach so ein paar Beispiele und Anforderungen, wo ich sage, machen. Wenn die IT sagt, es muss getan werden, da einfach nicht großartig widersprechen und relativ wenig in Frage stellen. Oder?
René
00:36:53
Ja, ganz sicher. Also Zero-Day-Lücken gehören geschlossen, ganz klar. Ja, also da bin mir pauschal auch sofort noch ein paar mehr Themen einfallen. Also EOL, du hast es ja gerade schon mal angesprochen. Also wenn die wirklich aus dem Support rausfallen oder End-of-Support oder so. Wer jetzt noch mit Windows 10 rumläuft, dem sollte man vielleicht mal mit einem nassen Handtuch hinterherlaufen. Reicht jetzt auch mal, wechselt endlich. Dann, keine Ahnung, das Backup funktioniert nicht. Das ist auch nichts, worüber man zu diskutieren hat. Das muss gelöst werden. Ja, Defekte hatten wir gerade schon angesprochen. Das ist, glaube ich, auch klar. Ist die Firewall kaputt? Ich habe kein Internet. Das muss gelöst werden. Punkt. Und wenn du natürlich Vorschriften hast, das ist, glaube ich, eher so, das ist dann schon eher dein Part. Compliance, Richtlinien, wie auch immer. Daran hat man sich halt nun mal zu orientieren.
Michael
00:37:46
Ja, das finde ich halt auch super wichtig, dass man da was macht. Und ich finde, man kann es, jetzt kommt natürlich so diese Gretchenfrage, wie mache ich das denn? Indem ich es einfach klar mache. Also für mich ist es ziemlich easy. Mein Mindset ist da ziemlich einfach. Ich schreibe einen Vertrag, oder ich schreibe ein Blatt Papier. Deine Aufgaben, meine Aufgaben. Darf ich alleine machen? Muss ich fragen. Und das ist so banal lustig, wie das klingt vielleicht. Raki. Ja, Raki. Einfach mal klar machen, was mache ich. Ich darf IT bestellen, bis zu dem Betrag. Ich kann Zero Door Licken alleine schließen. Ich kann Security Updates fahren. Ich kann für defekte Ersatzbeschaffungen bis zu einem Betrag von. Ich kann dies, ich kann das, ich darf das. Ich frage nach bei. Meine Geschäftsführung möchte informiert werden bei. Das ist eine Liste. Das sind ein paar Punkte, wo man das einfach runterschreibt. Und ich kann das jedem nur empfehlen, sich darüber mal Gedanken zu machen und das runterzuschreiben, weil solche gesprochenen Themen auch gerne mal beidseitig in Vergessenheit geraten. Und dann diskutiere ich das 25 Mal über das gleiche Thema. Habe ich auf dem Blatt Papier in einer dokumentierten Information, habe ich das in meinem Confluence oder in meinem QMS-System drin, wo immer mal das drinstehen hat, stehen. Das haben wir besprochen. Natürlich habe ich das Update durchgefahren. Natürlich habe ich das bestellt. Natürlich frage ich dich, wegen weil. Weil wir es einfach einmal sauber runtergeschrieben haben. Und das ist mir sogar egal, ob das ist mir wirklich egal, ob ich dieses Agreement oder dieses wer macht was, diese RAKI mit meinem internen ITler mache der Geschäftsleitung gegenüber oder mit dem externen ITler der Geschäftsleitung gegenüber. Da habe ich sowas auch. Ich habe eine vertragliche Leistung. Mein ITler kümmert sich um das standardmäßig. In Ausnahmesituationen darf er das. Er darf nicht großer Monitor reinkaufen in größerem Umfang. Dass man das einfach runterregelt, finde ich ist super wichtig.
René
00:39:58
Ich sehe das genauso. Wir haben auch solche Agreements mit Kunden. Klar, das hast du nicht mit jedem, weil es nicht überall interessant ist. Aber gerade in größeren Strukturen sind RAKI-Matrixen extrem wichtig. Gerade wenn du mit noch weiteren Partnern zusammenarbeitest, wo einfach klar ist, okay, du bist dafür zuständig. Du führst das durch, aber du informierst mich. Oder das Problem tritt auf, wir brauchen zuerst die Information, entscheiden, was getan werden muss, geben dir die Info, du führst es durch, gibst uns die Rückinfo, fertig. Es ist schon wichtig, dass man da ein gutes Zusammenspiel hat. Vor allem alle Parteien sind sich dann auch im Klaren, kann ich diesen Weg mitgehen oder nicht. Auch das ist, denke ich, nicht uninteressant, weil in Ernstsituationen darüber diskutieren zu müssen, dass die Position richtig oder falsch ist, ist nicht angebracht. Wichtig ist auf jeden Fall, was du gerade sagst, die Zuständigkeiten müssen klar sein und dann ist auch ganz sicherlich das Vertrauen wichtig. Es geht gar nicht darum, immer zu sagen, der hat recht oder der hat nicht recht, sondern es geht darum, dass du schnell bist. Dass du gewisse Dinge auch wirklich in einer gewissen Geschwindigkeit abarbeiten kannst oder sie lösen kannst. Und ich finde, also auch da, Raki-mäßig und so, ich finde auch, das schafft insofern Transparenz, dass man auch offen und ehrlich sagen kann, das kann ich gar nicht, dafür brauche ich jemand anders, dann nimmt man den mit rein. Also kurz zur Erklärung, Michael und wir, wir arbeiten ja nun mal auch zusammen, das heißt, wir machen die IT-Betreuung und sobald es in Compliance oder keine Ahnung, in irgendwelche Richtlinien reingeht, das machen wir einfach nicht. Wir sind ein IT-Unternehmen. Das heißt, in dem Augenblick würden wir Michael dazuholen, kommunizieren das aber auch ganz offen und sagen, ey, wir holen uns einen externen dazu, der dich dann in dem Bereich unterstützen kann. Und genau so muss es laufen. Also dann ist es wirklich transparent für alle. Jeder weiß, woran er sich zu wenden hat und woran er ist vorher.
Michael
00:41:56
Und umgekehrt hast du halt auch, wenn die Geschäftsführung sagt, mir egal, macht ihr mal und ich gebe das über eine Matrix entsprechend weiter bis zum gewissen Budget, bis zum gewissen Entscheidungsrahmen, bis zum gewissen Level, dann ist das auch okay. Wenn die Geschäftsführung sagt, dann ist das auch okay. Aber ich bin wieder dabei, es muss an irgendeiner Stelle so niedergeschrieben, so dokumentiert sein, so klar sein, dass es einfach klar ist, dass es einfach, wenn ich es greife, dass jeder weiß, was er zu tun und auch jeder weiß, was er zu lassen hat. Jeder kennt seine Aufgabe innerhalb dieses Konstrukts in dem Unternehmen. Ende. Für mich ist das die Basis für alles.
René
00:42:40
Und das ist Pelle Palle, das eben runterzuschreiben. Ganz ehrlich, du würdest ja einfach nur mal einmal deine Systeme runterschreiben oder deine Anforderungen, die du im Unternehmen hast, schreibst oben. Dann eben daneben, wer ist es oder wen gibt es alles an Parteien und setzen X oder schreibst halt Raki rein.
Michael
00:42:58
Jetzt können wir den Podcast für die nächsten 26 Stunden explodieren lassen und könnten eine kurze Ausschweifung machen, was ich für eine Erfahrung habe und wie kreativ es manchmal sein kann, wenn du Transparenz in Verantwortlichkeiten schaffst und plötzlich irgendeinen hast, wo draufsteht, du bist dafür verantwortlich. Das kann zu interessanten Kommunikationen führen.
René
00:43:25
Gebe ich dir sicherlich recht. Also wir sprechen ja ganz oft von Best Practice, vom Optimalfall, dass es immer Ausnahmen gibt. Darüber brauchen wir nicht reden, das ist klar. Aber ich finde, genau an der Stelle ist es ja auch, also wenn wir uns jetzt heute wirklich hauptsächlich an Geschäftsführung und an Technik richten, also an ITler, vielleicht solltet ihr miteinander sprechen und dann das Optimum da rausholen, damit ihr dann für später eine gute Basis habt und dann kann man darauf wirklich immer wieder aufbauen. Das ist halt wichtig. Deswegen ist es gut, dass wir heute wirklich beide Position haben.
Michael
00:43:56
Und beide reden miteinander und dann passt das auch. Und das sind dann auch nur zwei Konstellationen, die sagen, wer will, wie wir so informiert werden, was ist meine primäre Aufgabe, was ist deine Sache. Und dann, das ist schon ziemlich einfacher. Das kriegst du schon von mir.
René
00:44:12
Top. Da fällt mir ja auch noch ein gewisser Satz zu ein. Vertrauen ersetzt auch einfach keine Kontrolle.
Michael
00:44:19
Ja, aber auch Kontrolle ersetzt kein Vertrauen. Oder wie geht der weiter? Den kannst du, glaube ich, drehen, wie du willst. Richtig.
René
00:44:27
Aber es gibt das ja wieder, was wir gerade gesagt haben. Wirklich Austausch, dann kommt man da ganz gut hin.
Michael
00:44:35
Mach ich den Satz weiter. Aber beides schafft Sicherheit und Verlässlichkeit. Also du verstehst, sowohl ein vernünftiges Vertrauensverhältnis, als auch ein gesundes kontrollierendes Verhältnis, dass der eine mal kontrolliert, was der andere gemacht hat für Augenprinzip, dass man einfach da mal seitlich mal drüber guckt. Das schafft am Ende Sicherheit und Souveränität im Unternehmen. Das hilft beiden Parteien.
René
00:45:05
Auf jeden Fall. Also das zeigt die Praxis auch wirklich. Wenn sich alle gleich sind oder gleich einig sind, sage ich mal so, du erhöhst alles. Die Produktivität, die Sicherheit, die Zuständigkeiten sind einfach klar. Und dann verlassen sich die einen auch auf die anderen und umgekehrt.
Michael
00:45:22
Also das ist schon richtig. Die dürfen sich auch mal beide uneinig sein. Auch das gehört dazu. Ein konstruktiver Austausch mit Meinungsverschiedenheiten und unterschiedlichen Richtungen, von denen man drauf guckt. Wenn du am Ende vom Tag zu einem Ergebnis kommst, womit beide leben können, ist das das Wertschöpfendste, was du haben kannst. Du brauchst auf beiden Seiten keinen Nicker, keine Ja-Sager, aber auf der anderen Seite auch auf beiden Seiten keine Nein-Sager und keine Querulanten. Das ist alles Kompromisse. Und alles ein Austausch und ein Lösungsfinden.
René
00:45:58
Michael, wenn wir jetzt mal so in die Praxis reingehen wollen, also nochmal das so ein bisschen runterbrechen wollen. Wenn wir jetzt alles das, was wir gerade besprochen haben, so ein bisschen Revue passieren lassen, gibt es glaube ich sicherlich mehr. Aber ich habe mal einfach zehn Fragen notiert, die sich eine Geschäftsführung in so einem Fall stellen sollte, wenn jetzt irgendwie was kommt. Und die würde ich jetzt gerne einmal mit dir langsam durchgehen, kurz diskutieren. Einen Teil davon haben wir gerade auch schon so ein bisschen. Einmal, welches Problem lösen wir? Das steht ganz am Anfang. Ich wollte gerade sagen, da haben wir so oft drüber gesprochen, das geht voraus. Dann, was passiert denn, wenn wir es jetzt nicht machen oder wenn wir nichts machen? Das wäre so diese Firewall-Frage vom Anfang. Dass man es gut erklären kann. Welche Alternativen gibt es?
Michael
00:46:48
Nein, aber wobei ich da auch sagen muss, ich glaube bei dem Punkt fällt mir es gerade wieder auf. Was passiert, wenn wir es nicht machen, sollte halt auch vernünftig erklärt werden. Und dann aber auch so erklären, wie es halt wirklich ist. Wenn wir das heute nicht machen, explodiert morgen die Erde. Wahrscheinlich nicht. Also, verstehst du, was ich meine? Also, das sollte schon vernünftig erklärt werden. Wenn wir es nicht machen, reden wir am 31. Juli 2026 noch darüber, dass wir Windows 10 noch im Einsatz haben und werden ausgelacht. Das ist ein Gespräch von vor zwei Jahren. Also, verstehst du, was ich meine? Also, dass vernünftig erklärt wird, was halt wirklich real passiert. Das ist, wie wir das eben oben hatten, ein Teil vom Risikomanagement. Und manchmal bist du als Geschäftsführer auch in der Situation, wo du bewusst Risiken eingehen darfst und darfst entscheiden, ob du ein Risiko eingehst, ja oder nein. Aber du musst dir dem Risiko bewusst sein und deswegen musst du wissen, was passiert, wenn wir es nicht tun.
René
00:47:55
Aber das ist ja auch wieder Problem und Lösung. Also, das Problem ist, ab jetzt kriegen wir keine Updates, wir sind in der Angriffsfläche. So, das ist das Problem. Und wenn wir es nicht machen, wird es nicht gelöst. Also eigentlich, aber was ich damit jetzt eigentlich nur sagen wollte, ist, es dreht sich immer um diese zwei Punkte.
Michael
00:48:15
Problem und Lösung.
René
00:48:16
Alles andere spielt eigentlich, also klar spielt das eine Rolle, so nicht, aber das ist eigentlich immer nur angedockt an genau diese zwei Parts eigentlich, die so zusammenspielen sollen. So, dann, nächste Frage, welche Alternativen gibt es? Hatten wir ja gerade so ein bisschen schon drüber gesprochen. Wenn keine Alternativen kommen, ist es natürlich immer ein bisschen schwierig. Dann gibt es auch keinen Entscheidungsspielraum. Also, Geschäftsführungen sind Entscheider und nicht Ja-Nein-Entscheider, sondern was nehmen wir Entscheider? Das gehört einfach mit dazu. Dann, warum empfiehlst du genau diese Lösung? Also, warum gehe ich jetzt mit dieser Lösung an die Geschäftsführung ran und nicht mit einer anderen? Das ist, denke ich, schließt ja an die vorherige Frage an. Das ist, denke ich, auch wichtig. Dann, welche Nachteile hat sie? Also, wenn ich jetzt eine Lösung kaufe, was gibt es denn da auch zu bedenken? Nichts ist perfekt. Das stimmt. Nehme ich jetzt ein Microsoft 365, weil wir es halt schon so oft besprochen haben, Vorteile sind völlig klar. Das Kommunizieren ist gut. Das Ökosystem funktioniert super.
Michael
00:49:22
Das sind aber große Worte, die du gerade aussprichst.
René
00:49:27
Aber es ist ja nun mal so. Also, wenn man in der Microsoft-Welt ist, passt das alles super zusammen. Nachteil ist aber, ich habe einen Vendor-Logged-In. Also, ich bin klar an den Hersteller gebunden. Meine Daten sind...
Michael
00:49:38
Lass das mit Daten raus. Die gleich wieder ab.
René
00:49:44
Deswegen, aber das kann ein Nachteil einer Software oder einer Lösung sein. Dann, und das hatten wir gerade so kurz angeschnitten, was kostet es denn insgesamt? Ich habe während der Umstellung Ausfallzeiten. Ich habe vielleicht auch nicht direkt einen Ausfall, aber die Produktivität ist zu Anfang noch nicht da, weil man sich reinfinden muss.
Michael
00:50:07
Und was du, glaube ich, hier auch drin hast, wir haben schon mehrere Podcasts über das Thema gemacht. Wir hatten es hier auch kurz angesprochen. Festes Mindset. Jedes Produkt hat ein Lifecycle. Es ist so. Egal, was du kaufst, jedes Produkt hat ein Lifecycle. Wenn du wissen willst, was es kostet, insgesamt, musst du so einen Blick auf den Lifecycle legen. Ich gehe jetzt mal in die Richtung, miete ich mir einen Server aus der Cloud oder stelle ich mir einen Server in den Keller. Das sind ganz klar, da müssen Kosten gegenübergestellt werden von Anschaffung und Strom und Wartung im Vergleich zu Cloud-Anbieter, Lizenzkosten in der Cloud, steigende Preise, die du schätzen kannst, wo du aber sehr sicher sein kannst, sie gehen nur in eine Richtung rein. Wenn du über die Kosten sprichst, geht es um die Insgesamtkosten. Du kannst nicht sagen, wir gehen jetzt in die Cloud, wir bleiben bei Microsoft 65, wir nehmen das jetzt, weil da kostet es für jeden User nur noch 12,80 Euro im Monat. Also brauchen wir das große Office für 400 nicht kaufen. Also 400 waren echt geraten und die anderen Kosten auch. Ich stelle das nur mal in den Vergleich rein. Du musst den Lifecycle betrachten und du musst wissen, was das wirklich kostet und zwar nicht nur die Software in der Anschaffung bei einem User in einem Monat.
René
00:51:31
Du hast gerade das Paradebeispiel genannt, gerade Server on Prem und Cloud, also wenn man es da ganz einfach runterbrechen will und da den Fehler habe ich schon oft erlebt, dann wird dann gesagt, ja der Server kostet mich einmalig 10 meinetwegen und dann in der Cloud kostet es mich jetzt 500, 400 im Monat meinetwegen. Wahrscheinlich sogar etwas weniger. Aber das ist dann irgendwo so bei zweieinhalb Jahren kommst du an den Punkt, dass die Cloud teurer wäre in Summe, sondern würde man ja jetzt, also so gehen viele ran und sagen dann, ja und jetzt habe ich ja quasi, wenn ich jetzt von drei Jahren ausgehe, dann habe ich ein halbes Jahr kostenfrei oder das spare ich mir. Allerdings, ich muss den Server ja wieder neu einrichten, neue Hardware umziehen, alles mögliche, Migration und allem drum und dran. Das wird meistens vergessen und das liegt meistens noch mal so hoch wie der Server. Das darf man halt nicht übersehen. Und dann ist man ganz schnell an der Stelle, dass man sagt, ja okay.
Michael
00:52:39
Strom und Wartung. Aber selbst auch dann bei all diesen Dingen und jetzt sind wir wieder bei der Geschäftsführung und da bin ich glaube ich fast egal, in welchem Unternehmen, bei solchen Punkten, es muss klar sein, was das Mindset des Unternehmens ist. Wenn das Unternehmen das Mindset hat, meine Daten liegen in meinem Keller, dann ist egal, ob was günstiger oder teurer ist, sondern ich brauche die vernünftige Basis einer Entscheidung, die ich treffen kann, damit ich mich als Entscheider bewusst dafür oder dagegen entscheiden kann, aber ich muss es wissen und ich brauche das Mindset in meinem Unternehmen. Ich würde als ITler niemals unabgestimmt die Entscheidung treffen, wir schmeißen jetzt alle Hardware aus dem Keller und gehen in die Cloud oder umgekehrt, wir migrieren von der Cloud wieder zurück in den Keller. Das sind Themen, die gehören in die Führungsebene bei Entscheidern. Da bin ich fest von überzeugt, weil das Grundsatzthemen sind. Das, was wir eben schon gesagt haben, wo wir eben vor 20 Minuten oder was waren, wo ich gesagt habe, du brauchst ein gewisses Mindset, wir hatten eben so plakative Beispiele mit der Monitorfarbe oder welcher Hardware gekauft wird, aber genau hier sind so Punkte nämlich dann da, wo es heißt, da muss einer entscheiden, das kann oder sollte kein ITler entscheiden.
René
00:54:08
Selbst wenn es der ITler macht am Ende des Tages, muss es jemand absegnen. So viel zur Gesamtverantwortung IT. Ja, ich glaube schon, nehmen wir mal an, du bist ein großen Bauunternehmen und du kommst selber vom Bau und hast irgendwann diese Unternehmen gegründet und hast ja schnell Leute dazu geholt, sodass du dich darum nicht wirklich kümmern musst, dann werden die sich den Gedanken nicht machen, aber dann werden sie sich beraten lassen, so sollte es sein, und werden es nachher absegnen. Aber gebe ich dir recht, wie gesagt, in der Praxis das ein oder andere Mal läuft es nicht so, wie man es gerne hätte. Ja, Michael, ich hätte noch ein paar Fragen. Woran erkennen wir, dass die Investition erfolgreich war? Ist für eine Geschäftsführung sicherlich extrem interessant, aber da hatten wir ja drüber gesprochen, wenn es um Projekte zum Beispiel geht, dass man halt wirklich vorher schon weiß, wo wollen wir eigentlich hin, dann merken wir nämlich auch, dass es so ist oder eben nicht. Welche Risiken bleiben bestehen? Also es kann natürlich sein, du hast keine Ahnung, eine große Angriffsfläche tauscht jetzt eine Firewall, aber dein Antivirus ist immer noch Schrott, das muss dann auch offen angesprochen werden.
Michael
00:55:17
Ja, das ist aber auch wieder der ganz einheitliche Ansatz, wo wir drüber gesprochen haben, dass du das große Ganze greifen musst, also immer noch mal ins Große gucken musst, und dir nicht einfach nur die Kleinigkeit löst.
René
00:55:27
Ja, richtig. Dann, ja, ist eine Frage, da war ich mir nicht so ganz sicher, die kann so gestellt werden, vielleicht ein bisschen schwierig, wird nicht jeder stellen. Welche Entscheidung würdest du treffen, wenn es dein Unternehmen wäre? Ich meine, da ist, glaube ich, schwierig, kommt drauf an, wem du diese Frage stellst. Ja, wenn du die jetzt zum externen Vertriebler stellst, dann hätte ich noch fünf gekauft. Genau, und das ist aber das, was wir vorhin so ein bisschen vorausgesetzt haben. Kannst du mir das in fünf Minuten erklären? Ohne Fachbegriffe. So, dass es wirklich verständlich ist. Und ich sage mal, wenn du all diese Fragen gestellt hast, und du oder die Geschäftsführung das dann immer noch nicht verstanden hat, dann liegt das Problem, denke ich, nicht beim Geschäftsführer. Dann hast du, glaube ich, schlechte Vorarbeit geleistet, schlechte Erklärungsarbeit geleistet. Von daher, ja, ist halt immer so ein Ding. So, dann würde ich mal, weil wir schon zu fortgeschrittener Zeit sind, würde ich so ein bisschen springen. Ich hatte eigentlich noch so ein bisschen was dazwischen, aber was ich nicht uninteressant finde, ist sicherlich, wo endet auch eine Beratung? Das sollten wir noch kurz besprechen. Wer hat denn das letzte Wort? Aus meiner Sicht natürlich die Geschäftsführung, weil sie am Ende diejenige ist, die unterschreibt, die es bezahlt, wie auch immer. Weil, also darf ein IT-Dienstleister oder ein interner ITler sagen, nö, das machen wir nicht.
Michael
00:57:01
Wir sind wieder bei...
René
00:57:02
Darf sie das aus deiner Sicht sagen?
Michael
00:57:03
Wir sind wieder bei der RAKI-Matrix, die wir eben besprochen haben. Das muss klar sein. Ein Stück weit.
René
00:57:11
Also, ich würde nicht zwingend sagen, dass das jetzt RAKI ist, weil, nehmen wir mal an, wir haben ja gerade darüber gesprochen, dass ja vorher so Grundsatzfragen geklärt sein müssen. Wenn du jetzt als externer Dienstleister in dieses Unternehmen kommst und du siehst diese... und sagst, das ist mit uns überhaupt nicht überein, sagen wir dann, okay, das machen wir nicht, das können wir nicht, weil das uns widerspricht, müssen wir die Zusammenarbeit beenden oder wie geht man damit um?
Michael
00:57:39
Das ist eine schwierige Sache. Ich komme von unterschiedlichen Ecken an dieser Stelle. Für mich ist es ganz klar, ich schließe jetzt mal uns beide ein, weil das kannst du pauschal zählen, wir sind die Fachmänner an dieser Stelle. Wir sind die mit Erfahrung und wir sind die, die gerufen werden, wenn es ein Thema im Unternehmen gibt. Wir haben die Verpflichtung, zu beraten und auf Missstände hinzuweisen. Wenn der Interne sagt oder wenn irgendeiner sagt, die Chefsitzung sagt, nee, das machen wir nicht, ist es unsere Pflicht, darauf hinzuweisen. Ich würde niemals einen Kunden sehenden Auges ins Verderben rennen lassen und würde mich, das klingt jetzt auch blöd mit, ich habe dir eine E-Mail geschrieben, ich habe schriftlich dokumentiert etc. pp. Es gibt immer Dinge, die die Geschäftsführer risikopassiert entscheiden und eigene Entscheidungen treffen, die Grundlage dazu brauchen, das haben wir die letzte Zeit darüber gesprochen, aber am Ende vom Tag würde ich nie was umsetzen, wo ich genau weiß, damit crasht der Laden. Ich finde es schwer. Den finanziellen Punch mögen vielleicht andere machen, aber auch das mal ganz locker runter zu bringen, wir sind die Fachmänner, wir sind aber auch die, die am Ende vom Tag bei einer schlechten, falschen Beratung und bei Bullshit, um es mal deutschlich auszudrücken, am Ende vorm Kali stehen können und entsprechende Versicherungen dafür brauchen und uns entsprechend... Wenn wir es falsch machen, kriegen wir halt auch eine auf den Deckel. Also müssen wir es im Prinzip richtig beraten und so sehe ich das. Und wir wollen auch richtig.
René
00:59:21
Also ich würde es... Du wolltest es gerade sagen, das muss ja unser Anspruch sein, es richtig zu machen, sonst hätten wir den Job nicht lernen müssen, hätten wir uns das mit YouTube beigebracht, aber ich finde, wenn du was machst, mach es aus Überzeugung, sodass du wirklich voll dahinterstehen kannst, das ist zum einen wichtig, zum anderen, wir haben es in der Vergangenheit auch schon gehabt, dass ein Unternehmen gesagt hat, okay, du hast mich beraten, du hast gesagt, das würdest du nicht machen, ich will das aber so. Und dann haben wir die Zusammenarbeit beendet. Man muss halt immer sehen, wie weit man diesen Weg mitgehen kann. Ich kann mir gerne ein Schriftstück unterschreiben lassen, was mich von meinen Haftungsthemen und sowas entbindet. Die Frage ist aber auch, ob ich das will. Ich will diese... Genau, aber überall, wo ich reinkomme, will ich ein Netzwerk haben, wo ich sage, das läuft 1a. So muss es sein.
Michael
01:00:12
Das ist doch das Ziel. Aber auf der anderen Seite, das ist mir auch schon aufgefallen, das habe ich auch schon gehabt, auf der anderen Seite musst du aber auch in deiner Beratung aufpassen, dass du dein Level, den Anspruch, den du hast, der garantiert höher ist, verstehst du, was ich meine? Du musst auch mal sagen, ich hätte ja jetzt das Ding in Gold mit Platin und 25 Strasssteinen hätte ich dir gerne verkauft und der Kunde sagt, ich hätte halt jetzt gerne wirklich nur das Ding in Alu. Dann musst du auch selber sagen, grundsätzlich taugt das auch. Das ist zwar ein bisschen mehr Aufwand für mich für die Wartung, du hast halt da ein Problem, dann zahlst du halt Kosten. Das ist nicht ganz so schmierig, das ist nicht ganz so cool, aber die Basissicherheit oder die Basisfunktion sind mir in dem auch gegeben. Ich kann dir sagen, das macht keine 10 Jahre Spaß, du wirst nicht drauf gucken und wirst dich freuen, wenn du es haben willst, aber vom Grundsatz her gehe ich mit deiner Idee mit. Also du musst schon oder das Ding, das macht schon auch einen guten Berater aus, dass er mit der Geschäftsführung oder mit den Entscheidungen oder mit dem Unternehmen oder mit den Abteilungen, wenn es intern ist, gemeinsam eine Lösung finden, wo beide mitgehen können. Also ich habe es noch nie gehabt, ich weiß, wo du hin willst, aber ich habe es jetzt, glaube ich, in meiner Beratungsreihe einmal gehabt, dass ich das Gefühl hatte, das war aber auch eine beidseitige Kiste, dass wir unterschiedliche Meinungen haben, wie was auszusehen hat. Dann sagt man einfach, okay, dann such dir einen, der deiner Überzeugung folgt, aber in der Regel ist es eine Abstimmung und dann kommt ein gutes Ergebnis dabei heraus.
René
01:01:50
Ganz sicher, ja. Also mir geht es halt darum, man muss auch als Unternehmen rote Linien haben. Natürlich immer Kompromisse oder kompromissbereit, keine Frage, aber es gibt einfach rote Linien. Die gibt es. Und da haben wir dann, ich spreche auch jetzt hier nicht von 30 Unternehmen, wo wir jetzt in kürzester Zeit gesagt haben, dann halt nicht. Nein, so ist es ja nicht. Aber es gibt rote Linien, da muss man dann auch mal die Reißleine ziehen, weil man es nicht mehr verträgt.
Michael
01:02:15
Ganz klar. Du kannst sie nicht alle retten.
René
01:02:18
Ne. Also ich kann das Angebot machen, aber mehr ist dann halt auch nicht der Fall. Sehr gut. So, Michael, eine letzte Frage an dich. Würdest du lieber einen IT-Dienstleister haben wollen, der immer Ja sagt oder einen, der dir auch mal widerspricht? Ist ja für manche auch ein Thema.
Michael
01:02:35
Ich habe zum Glück einen, der mir widerspricht, weil ich manchmal Ideen und Themen habe, wo ich froh bin, einen IT-Dienstleister an der Hand zu haben, der mich bremst und sagt, wir können das gerne machen, aber wir machen es anders und richtig. Also ich brauche einen und ich bin froh, einen zu haben, der mir widerspricht. Ich brauche keinen, der Ja sagt. Das bringt mich nicht weiter. Also das, weißt du, ich habe auch den großen Vorteil, ich habe euch als IT-Dienstleister Spaß beiseite. Das ist halt einfach so, ich stelle aber auch nie Ja-Nein-Fragen, wenn man das so reflektiert. Sondern ich gehe halt auch schon an euch ran oder an meinen IT-Dienstleister ran und sage, ich habe ein Problem, löst mir das Problem. Und wenn dann die Lösung ist, da muss eine Nass hin, da muss Multifaktor rein, da muss was weiß ich, Firewall, da muss irgendwas. Dann diskutieren wir das und finden einen Weg, aber ich stelle nie eine Frage und sage, stellen wir das jetzt genau so um. Sondern bei mir ist schon im Kopf das Mindset drin, ich gehe mit einem Problem an den IT-Dienstleister ran und nicht mit einer vorgefertigten Ja-Nein-Frage.
René
01:03:50
Ja, also das sollte generell ein Thema sein. Wir haben jetzt natürlich über einen IT-Dienstleister gesprochen, das lässt sich übertragen zu allem. Es ist schön, dass du das so siehst. Ich muss aber auch dazu sagen, da Michael und ich hier seit drei Jahren quatschen, es gibt gar keine Beratung, mehr brauchen wir gar nicht.
Michael
01:04:08
Ich bin immer noch nach dem vollen krimischen Angebot zugeschickt, weil wir über Themen gesprochen haben, die ich jetzt unbedingt noch haben sollte.
René
01:04:18
Genau. Es ist wichtig, dass man da im Austausch ist und ich meine, am Ende des Tages, auch ein Dienstleister profitiert auch von den Erfahrungen, die er mit Unternehmen sammelt. Wenn er jetzt ganz viele Unternehmen hat, die sagen, für uns ist das total nicht relevant, auch wenn du das für wichtig hältst, das ist uninteressant, wird auch der Dienstleister daraus lernen können. Deswegen also immer kritisch miteinander umgehen, sich austauschen zu den Ideen, zu den Lösungen und so weiter. Das ist extrem wichtig, da kommt das Fruchtbarste dabei raus, was man kriegen kann.
Michael
01:04:49
Perfekt. Ich glaube, das sind auch schöne Schlussworte.
René
01:04:53
Ich denke auch. Ich habe an der Stelle auch nichts mehr.
Michael
01:04:57
Lassen wir es mal gut sein.
René
01:04:59
Ich fahre gleich schön in den Urlaub. Hast du Urlaub? Ja, auch mal.
Michael
01:05:08
Nur das Wochenende? Bist du am Montag wieder da?
René
01:05:10
Nein, ich bin jetzt mal eine Woche raus. Also passend, wenn wir wieder aufnehmen, bin ich auch schon wieder da.
Michael
01:05:18
Das ist doch schön. Dann wünsche ich dir ganz viel Spaß. Weißt du, was ich jetzt mache? Ich hole mir einen neuen Mitbewohner ins Haus. Ich habe jetzt gleich Termin bei meinem Züchter. Bei meinem Züchter? Bei einem Hundezüchter, wo ich einen Hund gekauft habe. So muss man sich ausdrücken. Wir holen uns heute tatsächlich einen neuen Mitbewohner ins Haus. Wir kriegen vier Beine.
René
01:05:37
Sehr schön.
Michael
01:05:38
Dann haben wir ja beide was zu tun.
René
01:05:40
Ich wollte gerade sagen, beide positive Sachen Vorsicht. Dann würde ich sagen, Michael, besten Dank. Schönen Dank auch an die Hunde. Wir hören uns in 14 Tagen wieder. Bis dahin alles Gute.
Michael
01:05:52
Von mir auch alles Gute. Grüße aus Hessen. Macht es gut. Tschüss.

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