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Der Podcast für mehr IT-Sicherheit

#74 Warum scheitern viele IT-Projekte?

Vom Problem zur Lösung – nicht umgekehrt

31.07.2026 54 min

Zusammenfassung & Show Notes

Wir sprechen über typische Ursachen wie unklare Ziele, fehlende Verantwortlichkeiten, unrealistische Zeitpläne, mangelnde Kommunikation und den Fokus auf technische Lösungen statt auf die eigentlichen Unternehmensprobleme. Dabei zeigen wir, warum saubere Prozesse, klar definierte Projektziele, Lasten- und Pflichtenhefte sowie ein konsequentes Change-Management die Grundlage erfolgreicher Projekte bilden.

Wir sprechen darüber, warum IT-Projekte trotz guter Ideen häufig scheitern und welche Faktoren über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Wir beleuchten typische Ursachen wie unklare Ziele, fehlende Verantwortlichkeiten, unrealistische Zeitpläne, mangelnde Kommunikation und den Fokus auf technische Lösungen statt auf die eigentlichen Unternehmensprobleme. Dabei zeigen wir, warum saubere Prozesse, klar definierte Projektziele, Lasten- und Pflichtenhefte sowie ein konsequentes Change-Management die Grundlage erfolgreicher Projekte bilden. Außerdem diskutieren wir, weshalb Projekte regelmäßig hinterfragt, Veränderungen bewusst gesteuert und im Zweifel auch rechtzeitig beendet werden sollten, bevor Zeit und Budget in die falsche Richtung investiert werden.

Key Topics
  • Ursachen für das Scheitern von IT-Projekten
  • Bedeutung klarer Zieldefinitionen und Pflichtenhefte
  • Rolle der Kommunikation und Teamarbeit
  • Wichtigkeit realistischer Zeit- und Budgetplanung
  • Risiken durch unklare Verantwortlichkeiten und Entscheidungen
  • Einfluss von externen Dienstleistern und Ressourcenmanagement
  • Strategien zur Vermeidung von Projektverzögerungen und Kostenüberschreitungen

Transkript

Michael
00:00:55
Rene, moin, lass uns aufzeichnen.
René
00:00:59
Moin Michael, moin in die Runde. Ja, warm ist es wieder.
Michael
00:01:05
Ja, aber besser wie beim letzten Mal.
René
00:01:09
Das stimmt, es ist angenehmer, aber ja, es ist warm, es ist gut.
Michael
00:01:15
Wir sind aber auch selbst dran schuld, wenn wir im Hochsommer arbeiten, anstatt die Sonne zu genießen und irgendwo uns im Urlaub suhlen und ahlen.
René
00:01:25
Ja, ich muss ja sagen, ich habe ja das Privileg, dann auch eine Klima zu haben. Drinnen ist es nicht so schlimm, draußen ist es warm. So, okay. Ich muss mal mit deinem Chef reden. Wieso, wolltest du das Klima abstellen?
Michael
00:01:46
Natürlich nicht. Sehr gut. Natürlich, natürlich nicht. Wir haben uns viele Jahre ganz viel Gedanken über das Heizen gemacht. Das machen wir auch noch, nach wie vor. Winter werden nach wie vor kalt werden. Aber ich glaube, dass wir uns so langsam in so ein Klimading reinbewegen, wo die Sommer halt auch so doof warm werden, dass man auch im Sommer mal über Klimaanlagen ernsthaft nachdenken kann. Und über Splittgeräte und eingebaut. Ich glaube, das wird immer mehr Thema werden, auch im Sommer sowas zu haben. Zumal noch dazukommt, keine Angst, ich mülle uns jetzt nicht mit so einem ganzen Kram zu, aber nur das, weil ich es gerade auch selbst bemerke. Zumal gerade auch dazukommt, in der Regel oder wenn du Glück hast, hast du halt Solar auf dem Dach. Im Sommer knallt das Solar sowieso in deinen Pufferspeicher rein. Du weißt gar nicht hin, womit der Energieversorger, so traurig wie es ist, will es nicht haben, sonst würde er dir mehr Geld dafür geben, dass du einspeist. Sondern du verschenkst es quasi an den Energieversorger. Da ist die Sache schon verlockend, dass du sagst, bevor ich dem Energieversorger den Strom schenke, betreibe ich mit der solarenergiebetriebenen, erzeugten Energie mir lieber eine Klimaanlage und kühle damit meine Räumlichkeiten vernünftig runter. Und das merke ich jetzt schon, ich habe mit mehreren schon gesprochen, die fahren die Philosophie. Die sagen, ich habe Solar auf dem Dach, das knallt wesentlich mehr, wie ich selbst für mich brauche, wie ich in den Zellen speichern kann. Der Stromversorger will es nicht. Dann kann ich mir damit auch eine Klimaanlage betreiben.
René
00:03:25
Ja, ist so. Ich meine, dass ja irgendwann geplant ist, dass man sogar an seine Nachbarn verhökern kann. Ja. Da passiert auf jeden Fall ein bisschen was.
Michael
00:03:40
Ja, ein Bekannter hat zu einer Zeit den ganzen Kram mal installiert. Da gab es mal sowas. Ich weiß, ich bin echt nicht im tiefen Thema drin. Aber da gab es was, das scheint es aktuell nicht mehr zu geben. Der hatte eine Stromcloud. Das heißt, der konnte wirklich, der brauchte gar keinen realen Pufferspeicher bei sich, sondern das, was der Zähler einfach rückwärts gezählt hat, was eingespeist wurde, wurde ihm auf einer Cloud gut geschrieben. Und er konnte sich dann davon wieder bedienen und konnte das, was er jetzt selbst abgenommen hat, dass er von seinem Vater oder von seinen Eltern und Bekannten die Zählernummer angegeben hat, dass auch auf deren Zählerverbrauch, also im Prinzip der Idealzustand, der absolute Idealzustand, aber die absolute Hölle für die Energieversorger, weil der wirklich alles, was der wegschießt, weiß er ganz genau, kriegt er auch irgendwann wieder zurück für einen schmalen Taler. Und das Konzept fände ich ziemlich cool, aber ich glaube, das gab es nur sehr, sehr kurz.
René
00:04:35
Ja, da hat man wahrscheinlich so viel Verlust gemacht. Ja. Lass uns zum Thema kommen. Ja, dann raus aus der Energieschiene. Ich würde sagen, Michael, wir haben uns ja vorab schon kurz unterhalten, wir wollen gerne in Zukunft, wir haben jetzt immer so bestimmte Themen behandelt und jetzt würden wir es immer so machen, dass wir wirklich eine konkrete Fragestellung bearbeiten oder besprechen, wo wir auch wirklich viel mehr auch mit Praxis Erfahrungen und sowas noch mehr kommen können. Nicht, dass wir jetzt erklären, hey, wie richtest du dir jetzt dein Backup ein oder keine Ahnung, irgendwas in die Richtung, sondern dass wir viel mehr jetzt über bestimmte Fragestellungen sprechen, die wirklich viele betreffen, die wahrscheinlich auch alle irgendwie am Rande schon mal kennen. Deswegen heute zum Beispiel wäre die Fragestellung, warum scheitern eigentlich viele IT-Projekte? Und da bin ich mir sicher, dass jeder schon mal irgendwie damit in Berührung war. Und ja, ich denke, jeder, der irgendwie ein IT-Projekt oder sowas begleitet hat oder das beauftragt hat oder ähnliches, wird das schon irgendwie kennengelernt haben.
Michael
00:05:59
Ja, vollkommen normal. Also ich könnte jetzt blöd anfangen und könnte sagen, scheitern gehört mit dazu. Aber ja, ich merke es halt auch immer wieder, auch in der Beratung drin kann eine Firma eben sauschwer tun, wo du als Neutraler da stehst und sagst, mach einfach. Mach es doch einfach. Wo hängt es denn jetzt? Aber in Wirklichkeit siehst du es halt wirklich scheitern. Und du kannst dann halt auch nur bedingt noch Einfluss auf Dinge nehmen und kannst noch mal links und rechts in die Spranken weisen und kannst noch mal sagen, mach doch dies, mach doch das. Es gibt halt einfach Dinge, die nicht funktionieren und nicht durchgehen bis zum Erfolg. Genau darüber wollen wir heute mal kurz philosophieren.
René
00:06:52
Genau. Ja, und da ist es halt wirklich unabhängig davon, was es für ein Projekt ist. Also es kann eine ERP sein, das kann M365 sein, das kann eine Telefonanlage sein, das kann auch grundsätzlich Digitalisierung oder Automation, KI, so wie wir jetzt zuletzt die Themen hatten. Das kann all das sein. Jedes Unternehmen kennt halt, also die Frage ist ja immer, was definiert man erst mal unter gescheitertes Projekt?
Michael
00:07:17
Gescheitert, ja.
René
00:07:18
Und gescheitert ist es ja nicht nur, weil es einfach nicht weiter verfolgt wird, sondern da können ja ganz viele Dinge dazugehören.
Michael
00:07:27
Ja, aber ich glaube, ich glaube, viele Projekte sind zum Scheitern verurteilt, weil sie am Anfang nicht klar benannt wurden. Weil, wie du gerade schon gesagt hast, was heißt denn gescheitert? Wäre ja die Umkehrfrage, was heißt denn, es ist abgeschlossen erfolgreich? Das heißt, viele Projekte starten schlecht und haben daraus das tolle Problem oder daraus das große Problem, dass eben der Erfolg nicht kommt oder nicht klar ist, was denn jetzt gelöst werden sollte. Und wenn du am Anfang sauber in einem Projekt erst mal ein Projekt draus machst, das ist ja schon mal das Erste. Ich glaube, die erste Sache ist, wenn man von sowas spricht, muss man sich klar sein, was ist das für ein Aufwand, wo will ich hin? Und es ist ein wirkliches Projekt. Weil, wie du schon gesagt hast, mal eben schnell 365 einführen, ja, das ist garantiert ein Projekt und das ist auch garantiert etwas, wo ich wissen will, mit einem Zeithorizont, der realistisch ist, dass ich Gas geben kann. Früher, ich habe früher im Sondermaschinenbau gearbeitet, da war der Running Gag, neun Projektmanager, ein Monat ist ein Baby. Verstehst du was ich meine? Es gibt halt Dinge, die brauchen eine gewisse Zeit und das kriegst du halt mit Manpower oder mit irgendwas nicht geregelt. Du musst eine realistische Zeit haben. Wenn du die gefragt hast, wie lange dauert das? In einer Woche haben wir das fertig. Bam, bam, bam, vollkommen weg von Hauptsache irgendwelche Ziele gesetzt und irgendwelche Drücke zu erzeugen, aber das scheitert dann am Ende, weil es dann halt auch zu Frust führt.
René
00:09:12
Ja, und da, wie du gerade gesagt hast, also zum einen natürlich, es kann sich total verzögern. Das sind halt genau die Dinge, muss man halt vorher definieren. Aber es ist, wie gesagt, es ist nicht immer nur, weil das Projekt einfach komplett scheitert, sondern es kann deutlich länger dauern. Es kann auch einfach sein, dass es der Preis utopisch wird oder sich verteuert, also verdoppelt, wie auch immer. Gerade jetzt, wenn man so die letzte Zeit mal ein Projekt anstößt, es zieht sich über eine gewisse Zeit und auf einmal steigen die Preise am Markt. Auch das kann ja, ich sag mal, ein Scheitern verursachen. Dann wird es nachher, es kommt, dann wird es aber nicht genutzt. Auch das ist ja ein gescheitertes Projekt. Dann ist es offensichtlich nicht so benutzerfreundlich oder wie auch immer. Das sind halt so viele Dinge, die da irgendwie mit reinspielen können. Oder weil man jetzt schnell Druck gemacht hat, dass es erst mal platziert wird und es muss ständig irgendwie was verbessert werden, nachgebessert werden oder es bringt halt wirklich nie den Nutzen, den man sich davon erhofft hat.
Michael
00:10:17
Ja, wobei dann wäre ja ein Scheitern eher besser. Also dann wäre ja der Abbruch der Erfolg. Aber das ist meist ja nicht der Fall.
René
00:10:25
Du weißt es selber. Meist wird so ein Projekt dann doch bis zum Ende verfolgt.
Michael
00:10:29
Aber keiner ist damit glücklich. Ja, aber auch das, also auch bei diesen ganzen Strategien und bei den ganzen, muss man sich so Absprungen oder Exit Points schaffen oder so Hürden schaffen. Wenn wir die nicht nehmen, wenn wir merken, das Pferd ist tot, steigen wir ab. Ich kenne so viele Projekte, wo es heißt, ja, aber jetzt haben wir so viel Geld bis zu dem Punkt, haben wir so viel Geld da reingesteckt, jetzt machen wir es auch noch bis zum Ende. Wo ich dann einfach sage, das wird dich bis zum Ende noch mal mehr Geld kosten und dann hast du was, was keinen, wie du eben auch schon gesagt hast, was keinen glücklich macht, was dich fortlaufend Geld kosten wird, weil es frustrierend ist, dann ist der erste Schmerz der geringste und du schmeißt die Kohle weg und lernst oder nimmst die Kohle als Lehrgeld, als Erfahrung. Du gehst ja nie ganz mit Null daraus aus der Sache. Du lernst ja wenigstens mal Erfahrung. Aber ich kenne halt auch so viele Projekte, die werden halt durch, da ist das Pferd tot und es wird geritten und geritten und geritten, weil es halt eben teuer war.
René
00:11:34
Ja, Paradebeispiel für genau das ist ja gerade VW mit Bosch.
Michael
00:11:39
Ja.
René
00:11:40
Also es ist ja genau das Gleiche. Da stecken schon anderthalb Milliarden drin. Okay, wir enden das. Ich meine klar, da ist jetzt auch Druck einfach hinter, keine Frage, aber die nehmen dann den Exit, was schon richtig doll wehtut.
Michael
00:11:55
Ja, aber es wird wahrscheinlich mehr wehtun, wenn man den Exit nicht nimmt.
René
00:11:59
Ja, ja, absolut. Aber die Erkenntnis kam da leider, denke ich, auch etwas zu spät, weil dann andere Dinge einfach damit reingespielt haben. Sonst hätten sie es wahrscheinlich schon vorher gemacht.
Michael
00:12:10
Ja, aber, ja, ein saugeiles Thema. Ich finde aber auch, ich komme immer wieder zum Anfang mit zurück, am Anfang musst du dir die Ideen haben, sicherlich hast du in einem laufenden Projekt unterschiedliche, nennen wir es mal unterschiedliche Gewerke, unterschiedliche Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Intentionen, unterschiedlichen Meinungen. Dein, ich will es, ich will es mal pauschal sagen, dein wir digitalisieren und schaffen Papier ab Projekt, wird sehr wahrscheinlich an dem Veto scheitern, von dem Mitarbeiter, der dafür verantwortlich ist, dass immer Papier im Drucker ist und sehr wahrscheinlich von der Leasingfirma des Druckerherstellers Gegenwind erfahren. Das heißt, du musst wissen, wer in einem Projekt Entscheidungen trifft und wer da jetzt das weiter fortführt und wer es anhält. Also du hast auch bei Projekten immer mit Widerständen zu kämpfen und da muss halt auch klar sein, brauche ich eine einfache Mehrheit, brauche ich eine Geschäftsführerentscheidung, wer darf jetzt hier was entscheiden und darf das Projekt weiter vorantreiben oder meinetwegen auch mit Rücksprache in irgendeinem Gremium anhalten. Und ja.
René
00:13:37
Es ist so, ja. Also so wie du gerade gesagt hast, gerade zum Projektstart, da sollte man sich schon klar sein, was so der Plan ist. Die Sache ist ja einfach die, wenn du ein Projekt anfängst und keiner genau weiß, was man will eigentlich. Also diese Projekte kenne ich nämlich auch. Du sitzt da und dann fängt es an. Ja, wir würden gerne, lass uns mal digitalisieren. Ja, ja. Ja, okay, was willst du denn digitalisieren? Wo wollen wir hin? Ja, erstmal hier so ein bisschen was. Digitalisieren. Dass es digitalisiert ist, damit wir das nicht auf dem Tisch liegen haben. So, und dann fängst du dann an oder sollst dann anfangen und dann sagst du halt auch, aber du musst mir doch irgendwie was an die Hand geben, womit ich dann genau weiß, was, wenn wir fertig sind, was daraus resultiert. Also, dass du sagst, ich habe eine Zeitersparnis, die Sachen sind in dem und dem System oder sonst irgendwas. Nee, das kommt aber oftmals erst noch nicht.
Michael
00:14:42
Und dann ist so, ganz am Anfang finde ich den Satz immer gut, welches Problem möchten wir lösen? Erzeugt schon mal, ich denke drüber nach. Klassisches Beispiel, du hast gerade gesagt, lass mal digitalisieren. Mach mal was mit KI. Ja, wir müssen jetzt KI machen. Ja, aber mach mal ein KI-Projekt. Mach mal eine KI-Gruppe. Mach mal ein KI-Projekt. Welches Problem möchten wir lösen? Das sind so diese Basics, die ganz am Anfang, das hatte ich eben mit Zielen gemeint, die ganz am Anfang klar sein müssen, wer hat dein Projekt Erfolg? Was ist überhaupt dein Projekt? Und dann solltest du dir klar werden, wer in deinem Team spielt, wer da dran beteiligt ist, wer sich um die ganze Sache kümmert und wer es entsprechend entscheidet und vorantreibt. Und wer es braucht. Ja, absolut.
René
00:15:40
Ja, aber da gibt es ja auch so Paradebeispiele für. Guck dir Microsoft 365 an. Wie viele Leute sagen, lass uns mal Microsoft 365 machen. Was willst du damit erreichen? Geht es jetzt nur darum, dass du es auch hast, weil es alle haben? Oder was willst du denn damit? Oder keine Ahnung, Kunde hat eine Firewall. Ich brauche eine neue Firewall. Ja, okay, warum? Ist die jetzt zu alt? Ist die zu langsam? Sind die Lizenzen ausgelaufen? Machst du das Gefühl, die ist unsicher? Irgendwas muss sie ja geben. Das muss man besprechen. Das ist ganz oft ein Punkt und das kenne ich auch aus der Praxis. Also jetzt nicht unbedingt, dass jemand sagt, lass mal eine Firewall machen. Das ist eher selten. Das kommt dann doch auf Beratung hin. Aber ich sage mal so, Microsoft KI, so wie du sagst, oder auch Automatisierung oder Digitalisierung, das kommt schon häufiger und dann musst du diese Fragen stellen, weil du sonst am Ende keine Antwort hast.
Michael
00:16:51
Dann kann aber auch die Antwort sein und so fair müssen wir einfach sein, da kann auch die Antwort sein, weil ich es will, weil ich es kann, weil ich was Besseres möchte, weil ich Geld zu viel habe. Es gibt immer noch Firmen, die Töpfe haben, die zum Jahresende weg sein müssen. Da wird halt geguckt, wo man nochmal optimieren kann. Das gibt es Gott sei Dank immer noch. Also all das sind nicht, dass das Kind irgendeinen tollen Namen kriegt, sondern will ich eine neue Firewall, weil ich einfach Bock auf neue Technik, ich will auf den aktuellsten Stand kommen, die Alte ist sechs Jahre alt etc. Dann sage ich, René, ich will eine neue Firewall. Du fragst mich, warum? Ich sage, weil ich will. Verkaufe mir was Besseres, wie das, was ich jetzt drin habe. Ich weiß, das, was ich habe, funktioniert, aber ich will. Dann ist das ein legitimer Grund.
René
00:17:51
Ja, und ich denke auch, Microsoft 365, so wie ich es gerade gesagt habe, das ist ja schon so ein grundsätzliches Thema. Wenn jetzt jemand sagt, ich brauche Microsoft 365 und er hat, das Schwierige ist immer, wenn man mit einer Lösung um die Ecke kommt und nicht wirklich mit dem, was wir erreichen wollen. Weil die Lösung, damit kannst du halt ganz schlecht arbeiten. Also es muss eigentlich eher schon mal beschrieben werden, das ist auch gar nicht Microsoft 365. Das ist das, was genäufig ist und bekannt ist. Aber vielleicht ist es eine ganz andere Lösung, vielleicht auch eine kleinere, die günstiger ist oder wie auch immer.
Michael
00:18:31
Ja, bin ich dabei, dass du bei Projekten eher aufs Problem gehst, was du lösen willst, anstatt eine Lösung präsentierst, die vermeintlich zur Behebung von deinem Problem beiträgt. Also ich weiß nicht, ob ich mich gerade verklausuliert ausgedrückt habe, nein, lass uns jetzt mal die Software für ein digitales Management-System einführen, sondern das Problem kann sein, ich würde gerne mein Management-System digitalisieren, lass mal dafür eine Lösung finden und dann gehst du in eine Auswahl, triffst das entsprechende System und ja, das ist super wichtig. Ich habe jetzt wieder einen aktuellen, natürlich nicht, nein natürlich, ein Bekannter, betreut ein Unternehmen, da wird jetzt, weil die alte Software für das ERP schlecht war, wird jetzt spontan einfach mal auf Business Central umgestellt. Keine Auswahl, keine Sortierereien, keine Vorselektierung, was brauche ich, was muss ich für Anforderungen haben, was brauche ich, was brauche ich, was brauche ich, sondern es kam ein Berater rein, der hat gesagt, BC ist das Beste, kennt das Unternehmen vielleicht, möglicherweise und das war sofort das Projekt, wir setzen BC ein und das finde ich, das sind halt einfach Projekte, die halt einfach schwer sind, wo man als Unternehmen eigentlich alle Lampen angehen müssten und man schon selbstreflektiert sagen müsste, welches Problem lösen wir, ist das das Beste, gibt es vielleicht anderes für unsere Probleme, welche Probleme schaffen wir uns, jeder geht versucht, von Microsoft wegzugehen, also im Moment ist der Trend wieder immer mehr, dass du guckst, dass du EU-Datenhaltung kriegst, dass du sonst irgendwelche Sachen hast, dass du da so ein bisschen von über dem Teich loskommst und die stürzen sich mit beiden, allen was sie haben, in den ganzen Laden, einmal in die Business Central Cloud rein. Ja, Datenschützer haben wir gesprochen, AV-Vertrag, wenn das alles wäre, ja.
René
00:20:45
Jetzt haben wir gerade ja über, dass du eine Lösung vorgesetzt kriegst und haben jetzt ganz oft gesagt, dass Probleme vorangestellt werden sollen, viele reden halt einfach nur über die Technik.
Michael
00:20:58
Ja.
René
00:20:59
Eigentlich, also gerade wenn es um Problemlösungen geht, sollte man vielleicht auch, und das haben wir ganz oft schon besprochen, die Prozesse mit berücksichtigen, die schon da sind, also da sollte man auch nicht mit einer Axt reinlaufen und dann alles kurz und klein schlagen und neu machen. Man muss halt auch da vieles mit berücksichtigen, ja.
Michael
00:21:19
Genau, das ist ja das, was du eben gesagt hast, dass du gesagt hast, wir brauchen eine Beschreibung des Problems und nicht die Präsentation von einer Lösung, dass wir es umsetzen müssen, sondern dass du einfach gesagt hast, ich habe ein Prozessproblem an dieser Stelle. An dieser Stelle habe ich einen komplizierten Prozess. An dieser Stelle bin ich nicht kreativ genug. Ich brauche eine Lösung. Ab sofort wird gescannt, ab sofort wird das gemacht. Meinenwegen, juhu, wir sagen noch einmal, vielleicht gehen wir auf eine KI, vielleicht machen wir irgendwas. Aber dann redest du halt schon nicht mehr über die Technik, sondern dann redest du, wie du gerade gesagt hast, über die Prozesse und das gibt dir die Kreativität, ja.
René
00:22:04
Ja, genau das ist es halt. Also lass sie total aufwendig sein, dass sie alles mögliche miterfasst. Also nicht aufwendig, sondern umfangreich so. Die kann alles können. Wenn ich aber, ich sage mal, bisher habe ich einen Zettel auf den Tisch gekriegt, habe den meinetwegen kurz mal überschlagen, habe eine Unterschrift drunter gesetzt, runter vom Tisch und jetzt komme ich aber mit was, was diese Dokumente an x Stellen hinterlegt und die, was weiß ich, noch verwertet und von dir noch Infos braucht, die haben den Prozess komplizierter gemacht und das ist nicht einfach. Also das wird man niemals durchkriegen, wenn das Team da auch nicht mitgeht und da schließt der nächste Punkt nämlich auch mit an und das sind die Mitarbeiter.
Michael
00:22:56
Ja, wir haben ja schon alles, was wir gerade so erzählt haben. Spielt ja schon immer darauf raus, ist frag doch mal die Mitarbeiter, was sie wirklich brauchen, also was sie wirklich wollen und ob sie damit umsetzen, weil bleib bei dem Beispiel, dass ein Mitarbeiter im Lager einen Zettel gehabt, der hing an der Ware mit dran, da hat er seinen Stempel drauf gedrückt, hat es unterschrieben, hat es oben ins Fach gelegt und dann war er mit der Nummer fertig. Jetzt wird digitalisiert, jetzt kommt der Elektronen, er kriegt rein, er muss ihn scannen, er muss ihn signieren, er darf ihn noch in irgendeiner Software ablegen, auch noch an drei verschiedenen Stellen, das muss vielleicht noch ihm erklären, was nachgelagert und vielleicht Zeit gespart wird, weil die Buchhaltung, die Verwaltung, der Steuerberater, alles das, was hinten dran hängt und ab sofort mit dem vielleicht besser arbeiten kann, weil es digital ist, entsprechend da die Zeit wieder gerafft wird und da muss man die Mitarbeiter mit ins Boot holen und man muss aber auch die gesamte Prozesskette durchleuchten.
René
00:24:06
Ja, und es ist halt, ich meine, es kann auch nicht daraus resultieren, also ich meine, klar, der Widerstand generell, der wächst ja dann, wenn man irgendwann mal, ich sage mal, selbst wenn man nur so eine Zwischenphase einführt und sagt, hey, hier, teste das mal, das wird unser neues Produkt am besten noch, schon so festgelegt und die testen das und sagen, ja, das ist ja voller Müll oder es ist zu viel oder wir brauchen es nicht oder es ist nicht da.
Michael
00:24:42
Genau und da sind wir aber, da sind wir bei Personal, wir sind bei Prozessen und wir sind bei Schnittstellen und bei diesen Sachen ist es ganz wichtig, dass du die Mitarbeiter relativ früh bei solchen, wir bleiben mal bei dem Beispielprojekt, relativ früh in Projekte mitnimmst und dann setzt du einfach mal alle, die mit diesem Lieferschein oder alles, die damit was zu tun haben, die setzt du in einen Raum und sagst, passt mal auf, da ist die Schnittstelle, da ist die Schnittstelle, bis dahin bist du in zwei Minuten fertig, aber alle hinten dran stöhnen, weil das und das und das und das, wir machen das jetzt anders da, du hast jetzt vorne 10 Minuten mehr Zeit, das ist bei dir ein bisschen aufwendiger, dafür sparen die hinten ausgelagert 30 Minuten Bearbeitung, weil es eben durch ein System nutzt. Das kriegst du nur hin, wenn du die gesamte Prozesskette ganz ernsthaft an einem Schreibtisch hast, wo du in die Augen gucken kannst und dann hast du einen Dialog und lässt die sich mal austauschen, weil in vielen Unternehmen leider fehlt das manchmal, die denken, nimm den Zettel und leg ihn in die Schublade, die denken bis zum Fach, danach kriegen die schon gar nichts mehr erklärt oder danach wissen die gar nicht mehr, was damit passiert und das genau ist das Problem oder das ist das Thema.
René
00:26:02
Ja, absolut, also da muss man auch zu Ende denken, keine Frage, deswegen sind die Mitarbeiter und Zeitplanung, du hast es gerade auch gesagt, auch das gehört ja dazu, also wenn du dann natürlich um die Ecke kommst, wie du gerade sagst, ja, haben wir in der Woche fertig und das zieht sich so lange hin und man muss ja einfach sehen, auch da, da gehört ja extrem viel dazu, also eine Zeitplanung, ein Projekt, also ganz ehrlich, ein Projekt über zwei Tage, Schwachsinn, das bezeichne ich mal jetzt nicht als ein relevantes Projekt aber wenn du jetzt schon in der Herstellungszeit und du hast aber schon Vorbereitungen und so weiter zu treffen, dann ist es schon so ein Projekt, was hier jetzt schon mit reinfällt, da gibt es einfach viele Dinge.
Michael
00:26:53
Ich kann mich an, ich kann mich an MS Project, ist das genau, ja, ich kann mich an MS Project Zeiten erinnern, wo du diese Ablaufpläne mit Abhängigkeiten und Gewerke und Stunden genau oder Tages genau Ich hatte das Glück, dass ich in einem Unternehmen gearbeitet habe, was auch eine Konstruktionsabteilung hatte. Da das Unternehmen eine Konstruktionsabteilung hatte, hatten wir einen DIN A 0 Plotter. Ich kann mich, ja genau, du lachst genau am richtigen Punkt. Ich kann mich an DIN A 0 MS Project Pläne erinnern und die waren nicht Schriftgröße 20, die waren kleiner und da waren irgendwie 400, 500 Steps drauf, es sollte jeden Tag mit einem Fortschrittsdiagramm das kannst du in der Pfeife rauchen. Also A, ist die Nachhaltung und das Erstellen von den Dingen, das ist das Papier nicht mehr wert, wenn es aus dem Drucker rauskommt und B, wir sind wieder bei unserem Projektmanager und bei dem ganzen Kram, der hinten dran ist, so ein bisschen Realismus mit da rein. Dann bist du mit einem Zeitplan hin, hast gesagt, ja, und was viele mit diesem Projekt arbeiten komplett vergessen ist, du hast ein Tagesgeschäft, du musst was testen, du läufst mal in falsche Richtungen und du hast Urlauben und Krankheiten mit dabei. Du hast im Winter, ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass mal einer mit einer Erkältung oder mit einer Grippe zu Hause liegt, das passiert, krank werden Menschen und sehr wahrscheinlich hast du einen geringeren Effekt in deinem Unternehmen, in den Zeiträumen, wo die Schulferien sind. Es ist total verrückt, aber Menschen steht halt Urlaub zu und die werden den Gott sei Dank auch irgendwann nehmen, dass die mal rauskommen und mal abschalten und sich mal erholen, Urlaub. Und das sind halt Ausfallzeiten, die du so ein Stück mit berücksichtigen musst, dass zwei Leute in der Fertigung im Urlaub sind und die anderen zwei machen das Tagesgeschäft in den Notbetrieb. Wer will sich denn da noch um eine Umsetzung von einem 5S-Projekt oder irgendwas in der Fertigungshalle kümmern? Oder wenn die IT auf Notbetrieb läuft, weil die ITler im Urlaub sind, wer will denn da sich noch Gedanken machen, neue Server aufzusetzen, Testumgebungen zu bauen und sonst irgendwas? Die sind froh, wenn der Laden läuft. Aber die planen das halt, was sie aufrecht erhalten. Aber eben Projektarbeit ist dann halt nochmal obendrauf. Und das kann zeitlich natürlich ein Faktor sein.
René
00:29:49
Richtig. Ja, also das ist auf jeden Fall etwas, das die Zeit, also das Projekt extrem verzögern kann. Oder was heißt verzögern? Wenn man es gut plant, ist es ja keine Verzögerung mehr. Dann ist es ja so, wie es geplant war oder im Optimalfall nah dran.
Michael
00:30:05
Jetzt, wir sind ja bei IT-Projekten. Du musst jetzt den Werbeblock einführen und dann holt man sich einen externen Dienstleister. Die stellen die entsprechenden Ressourcen sicher, dass es zu keiner Zeit zu einem Engpass und zu einem Delay in der Zeitschiene kommt.
René
00:30:21
Ja, also ich würde das Ganze jetzt, also die Episode, natürlich, wir sind Dienstleister, ja, wir kriegen das auch. Aber worauf ich eigentlich hinaus will, ist, dass das hier ist ja jetzt nicht unbedingt nur auf interne Projekte zu sehen. Das ist ja schon mit auf externe Dienstleister zu sehen. Und es ist für uns, das ein oder andere dazu sagen, für uns natürlich auch schwierig, wie ich sage, wenn da jemand um die Ecke kommt, die quasi sagt, ich will das und sagt denen nicht, warum. Ja, genau. Und das sind halt alles so Sachen, deswegen, ich kenne es ja außer Praxis auch. Und dann, wenn man dann wirklich so sich ein bisschen ins Detail darüber unterhält, dann wird man auch merken, hey, komm, es ist wirklich unrealistisch, dass es bis dahin fertig ist. Gerade wenn du noch, wenn du noch nicht fertig bist, damit alle deinem Weg folgen oder dem Weg des Unternehmens. Und dementsprechend, ja. Und dadurch verzögert sich das. Dann hast du meine Wegen, also das Beispiel, was wir jetzt gerade hatten von wegen, du führst da jetzt einen neuen Prozess ein, der da und da und da und da dann eben schneller ist, da aber langsamer und du hast dann nicht immer alle Leute da. Ja, dann wird auch aber eben aus, keine Ahnung, was dann auch extrem damit reinspielen kann, ist dann natürlich auch, wenn Entscheidungen extrem lange dauern.
Michael
00:31:50
Also wenn die sich so hinziehen. Ein Running-Gag. Ich entscheide jetzt nichts. Der Letzte, der entscheiden durfte, ist letzte Woche in die Rände gegangen. Also an so Spielereien. Also ja, also das sind halt auch so Sachen, was wir merken oder was ich merke, es müssen dann halt einfach auch mal Entscheidungen betroffen werden, dass es weitergehen kann.
René
00:32:13
Das fängt ja ganz früh an. Also selbst wenn du dieses, du hast meine Wegen, so kenne ich es tatsächlich auch, du hast immer so spezielle Leute dabei. Spezielle Kunden. Die kennt jeder von uns. Dann sitzt du da und dann, meine Wegen, die ersten zwei Gespräche, ja, das machen wir. Das hört sich richtig spannend an. So und auf einmal hörst du gar nichts mehr. Versuchst ihn zu erreichen. Nichts, gar nichts. So und irgendwann kommen sie dann um die Ecke. Ja, jetzt wird es aber dringend. Hallo, vielleicht hätten wir das zusammen machen sollen. Also nimm mich doch in dem Prozess dann auch der Entscheidungsfindung mit. Dann weiß ich, wo du stehst, kann ich vielleicht noch unterstützen, irgendwas. Und das ist halt auch, also das merke ich wirklich sehr, sehr oft.
Michael
00:33:00
Und das sind halt wirklich so Punkte, man muss einen, nennst du mal pauschal so ein Projekt-Tagebuch, beziehungsweise halt über einen Planner oder über einen Slack oder über irgendwas, musst du halt deinen, oder über einen Chirurg, du musst halt dein Projekt irgendwie abbilden, dass du halt auch weißt, wer ist denn jetzt am Zug? Wer wartet denn auf wen? Wo liegt denn, mein Motto ist immer, das Bällchen muss laufen. Ich will es nicht lang haben, ich dribbel schnell und schieße es wieder weiter, bis das Bällchen läuft. Aber wer hat denn den Ball jetzt? Wer ist jetzt, wer wartet jetzt auf wen? Liegt es an dem Dienstleister, der vielleicht im Urlaub ist? Liegt es an dem Herrn vom Marketing, der noch drei Rückfragen hatte? Also wo hängt es denn gerade? Und wer ist gerade am Ball? Und da muss man sich, man muss reden in so einer Projektphase und aufpassen, dass der Ball nicht an irgendeiner Stelle so lange liegt, bis er die Luft verliert.
René
00:34:04
Genau und ich finde, wenn alle im Projekt mit der Herangehensweise unterwegs sind, der Ball soll nicht bei mir liegen, dann hast du extrem viel gewonnen, weil dann sind alle nämlich so schnell wie möglich und tauschen sich entsprechend aus, wie du gerade sagst. Ja, das ist schon so und vor allem muss man halt auch sehen, wenn man jetzt so ein Projekt wirklich angehen möchte, was einem hinten raus, nehmen wir mal so ein Prozessprojekt oder Automation KI, irgendwas und es geht nicht weiter, weil die Person keine Entscheidung trifft, dann verzögert sich das Ganze und kostet dann im Umkehrschluss ja immer noch wieder Geld, was ich ja auf der anderen Seite gespart habe. Ja, jetzt könnte man sagen, okay, haben sie vorher auch nicht gehabt, aber nein, Zeit ist nun mal Geld. Heutzutage wahrscheinlich umso mehr und dementsprechend sollte man da vielleicht, also ich finde, wenn man sich in so eine Projektphase begibt, ist jeder Stillstand, der kostet einfach Geld. Unnötig Geld. Ja, absolut. Klar, hätte man besser investieren können an der Stelle. Und ich würde auch immer empfehlen, Lasten- und Pflichtenheft. Das ist perfekt für das, was du auch gesagt hast, dieses, dass wir einfach da stehen und nicht genau wissen, wohin es geht, in welche Richtung das Ganze gehen soll und so. Nein, also so ein Lasten- und Pflichtenheft, da kann man es halt wirklich, also bis auf das Detail runterbrechen, wo dann einfach klar ist, wohin es geht. Beide Seiten unterschreiben das zum Schluss und sagen, okay, das ist der Weg. Man muss immer gucken, welches Projekt das ist. Das ist sicherlich so, aber bei vielen Dingen macht das schon Sinn.
Michael
00:35:56
Ja, aber, ja, aber, es macht absolut Sinn, sich auch irgendwann so zu committen, dass man sagt, das ist der Weg. Das wollen wir gehen. Und wenn jetzt einer mit einer neueren und einer besseren oder einer anderen Idee kommt, wird das erst in aller Ruhe besprochen und abgewogen. Weil ich kenne so viele Projekte, die sich verselbstständigen. Wir wollten eine neue Firewall. Das ist eine super Idee. Wenn ihr eine neue Firewall haben wollt, das passt perfekt. Ihr müsst ja sowieso an den Serverschrank, der ist eh voll. Lasst uns doch einen neuen Serverschrank stellen. Echt, cool, neuer Serverschrank. Ja, wenn das so ist, dann würde ich sagen, dann setzen wir auch gleich noch andere Switche rein. Ja, andere Switche, lass uns auf Glasfaser gehen. Super, lass uns den Server austauschen. Also du verstehst, du wirst ja nie fertig. Weil immer noch irgendeiner, was mit ins Projekt mauschen, reinbringen will oder ganz neue Ideen hat. Oder hast du Software? Die Software soll meinetwegen aus Word PDF machen, sag ich jetzt mal. Dann kommt der Nächste und sagt, ah cool, JPEGs wären geil. Der Nächste sagt, PNGs wären so toll. Der Nächste will Skalette-Vektor-Grafik haben. Der Vierte sagt, mach doch mal aus dem noch irgendeinen HTML drauf. Von dem, was wir uns am Anfang überlegt haben. Ja, wo wir eigentlich hinwollten. Und wir sind wieder bei, welches Problem will ich lösen? Und wir sind bei Pflichtenheften, bei Kommunikation, bei klarer Definition, was passiert und bei einer Kontrolle von sich ändernden Projekten. Es wird sich immer mal irgendwas ändern. In einem Projekt hast du neue Erkenntnisse, sagst, lass uns doch das auch noch mit dazunehmen. Das ist normal.
René
00:37:46
Genau, aber dann wird es ins Pflichtenheft mit aufgenommen und nicht einfach eingeschoben.
Michael
00:37:53
Um es perfekt rauszubringen. Dann ändern sich die Ziele und dann weißt du auch eher, ob es ein Erfolg war oder ob es gescheitert ist. Du musst es dokumentieren und du musst die Entscheidung treffen, will ich das jetzt da mitgehen oder ist das, was da jetzt um die Ecke kommt, vielleicht sogar ein neues Projekt?
René
00:38:08
Eben, das ist nämlich genau das Ding. Also wenn wir heute loslaufen mit, so wie du gerade gesagt hast, lass das Projekt meinetwegen auch die Firewall sein. Und ich habe dann gesehen, okay, der Serverschrank gehört dann dazu. mit denen wir alles getauscht werden, obwohl nicht notwendig, die gehören nicht mit in das Projekt. Das ist ein eigenes Projekt. Also das ist schon so. Ich finde dieses Pflichten- oder Lastenheft schon wichtig, weil man dann halt ganz klar definiert hat, das ist jetzt unser Projekt. Und dann kann dann nicht irgendwas, beide Seiten haben es ja unterschrieben und da ist einfach klar, okay, das verfolgen wir jetzt. Und wie du schon sagst, wir brauchen eine Software. Das ist nämlich am einfachsten zu erklären. Oder nehmen wir M365. Wir führen heute Exchange Online ein und irgendwann während des Projekts kommt dann, Teams wäre eigentlich auch ganz schön. Oder Teams war Thema und wir würden jetzt SharePoint noch als Plattform unten drunter noch ausführlicher nutzen wollen, weil wir sind ja eh gerade dran. Das kann man dann mit aufnehmen. Deswegen führt man aber auch eine Versionierung dieses Pflichtenheftes. Und kann dann sehen, wo die Veränderungen liegen und alle haben es wieder unterschrieben. Also man kommt immer wieder an den gleichen Punkt, dass einfach klar ist, was jetzt gerade das Thema ist.
Michael
00:39:33
Ja, aber du hast doch schon gesagt, jetzt sage ich mal, bleiben wir mal genau bei der IT und bei den Projekten aus dem Tagesgeschäft und was das wirklich ist. Du musst diese Veränderungen aufschreiben und dokumentieren und es muss einer die Entscheidung treffen. Das wird gemacht, du bist irgendwann mal mit deinem Chefe oder mit dem Projektkreis zusammengesessen und hast gesagt, eine Teams-Einführung kriegen wir hin in zwei Monaten für 5000 Euro. Nur mal ganz pauschal, um irgendwas zu nennen, irgendwelche Zahlen. Jetzt kommen fünf Leute um die Ecke und sagen, ja, den SharePoint hätten wir noch gerne und denkt mir an den Planner und wenn ihr eh dran seid, hätte ich gerne das Office 365 noch mit dabei und wie sieht es denn mit Gruppen-E-Mails? Also du kannst das alles gerne mit aufnehmen, nur es wird wahrscheinlich die Zeit hochschieben und sehr wahrscheinlich auch die Kosten hochschieben und wenn du am Ende vom Projekt stehst und hast was ganz anderes gebaut wie das, was eigentlich ursprünglich geplant und freigegeben war und du hast auf einmal deine Zeit überschritten und hast dein Budget weit überschritten, wem willst du denn Rechenschaft ablegen? Also muss doch der, der die Gelder freigibt und der Geld und Zeit freigibt, der muss entscheiden können, ob diese Veränderungen in der Projektphase, ob er die mitträgt, ob er da so will oder ob er so will. Ich will, dass du genau das machst, wenn die anderen irgendwas wollen, hängen wir das hinten dran, hängen wir es oben drauf, machen wir dann, weil es erstmal für mich wichtig ist, dass genau das eine Ding läuft und deswegen ist es so super wichtig, ich habe das eben mit Zielen klar sein und Abstimmungen zu haben, du hast das gerade mit Pflicht und Lastenheft gemacht, dass man einfach kommuniziert, dass man bei Projekten kommuniziert, weil selten scheitert es an der Technik eine neue Software anzuschaffen, will ich jetzt auch mal zur Technik nennen, das ist eher weniger, die technische Umsetzung ist eher weniger das Problem, sondern es ist halt einfach die Kommunikation in dem Ganzen, oder?
René
00:41:35
Ja, ganz sicher, also die Technik, da muss man ja fairerweise sagen, gut, ich glaube in der Softwareentwicklung kann es schon so sein, dass da mal was anders läuft als geplant, in der Technik kann auch passieren, wenn du nur einen Teil des Netzwerks in der Technik hast, das kann passieren, am Ende des Tages ist es aber trotzdem sehr viel seltener, muss ich sagen, weil du, ich meine ganz ehrlich, wir verkaufen Server, wir verkaufen Firewalls, wir verkaufen Switches, das machen wir seit fast 30 Jahren und wir wissen schon, was wir da machen, also das heißt die Technik, die funktioniert in der Regel problemfrei aber grundsätzlich, man kriegt es im Griff und man weiß halt, dass man darauf hinarbeitet, aber wenn du Software hast, das ist halt, eine Eigenentwicklung kann immer ein bisschen anders laufen, deswegen will ich da gar nicht mal was sagen, aber ja, Technik sehe ich nie als ganz ganz großen Faktor, wenn du auf der anderen Seite keinen mehr hast zur Kommunikation, Paradebeispiel, das ist jetzt wirklich nur ein ganz kleines Ding, ich finde, man kann einen ganzen Rechner bei einem Kunden aufstellen, wir machen den fertig bei uns, fahren dann dahin, übernehmen meinetwegen noch Daten, stellen den auf und dann ist der Kunde nicht da, die Person, die diesen Rechner bedient, sondern fährst du weg und dann nachher kriegst du den Anruf, ey Leute, aber mein Desktop sieht nicht aus wie vorher, ja Entschuldigung, die Icons liegen an einer anderen Stelle, wie ich das machen soll, das sind halt so Sachen, das ist zwar eine ganz kleine Sache, aber auch da merkt man schon, dass die Kommunikation extrem wichtig ist, weil wäre die Person da gewesen, hätte sie uns das sofort gesagt, wir hätten es gelöst, kein Thema, deswegen ist es wichtig, dass man da wirklich immer im engen Austausch ist, um das dann auch entsprechend umsetzen zu können, zur Zufriedenheit beider Seiten.
Michael
00:43:46
Bringt mich zu der Sache, wodran würdest du denn ein gutes Projekt festmachen?
René
00:43:55
Also gute Projekte ist glaube ich, wo beide Seiten Spaß dran haben, natürlich erstmal in der Umsetzung, aber ich glaube auch in der Zusammenarbeit, das macht extrem viel aus, also ich finde, wenn du auf der anderen Seite wirklich einen richtig guten Ansprechpartner hast, wo beide wissen, wir wollen jetzt genau in diese Richtung gehen und dann ist es halt, es macht dir erstens viel Spaß, du gehst mit einer anderen Motivation ran und es klappt halt einfach, das sind dann meistens so Projekte, die fluppen dann einfach so quasi von alleine und du hast da wenig Überraschung, weil du dir ja einig bist, beide Personen, es gibt keine großartige, also keine Panik auch, das ist ja auch manchmal, Leute, die nicht durchgehend in diesem Projekt mit drin sind und irgendwo an der Stelle merken oder denken, wir sind in Verzögerung, das wird jetzt extrem teuer, weil sie einfach nicht im Thema sind, das kann Panik auslösen und andersrum, ja, du hast halt nicht dieses, wir müssen da extrem viel außenrum und lange und es dauert und was weiß ich was, sondern du bist in einem guten Austausch und deswegen läuft es flüssig ab.
Michael
00:45:15
Das sind für mich so die Projekte, wo ich sage, ja, ich bin dabei, ich hätte fast gesagt, dass sie fast langweilig wirken, aber das meine ich gar nicht so, das fand ich glaube ich ganz wichtig, was du am Anfang gesagt hast, wenn der Fokus klar ist und alle Parteien gehen den Weg mit, dann darf es auch mal eine Nachtschicht sein oder dann darf es auch mal eine Überstunde sein. Dann gehst du den Weg aber auch gerne mit. Dann gehst du den Weg gerne mit, weil du einfach Bock auf die Nummer hast und weil es Spaß macht und weil immer noch so alle wissen, was wir eben gesagt haben. Wer macht denn was? Wo liegt denn das Bällchen? Warum macht er das? Ist das für uns nachvollziehbar und gibt es eine Option, wo ich ihn gerade supporten kann oder liegt der Ball einfach bei ihm und er muss jetzt mit ihm spielen und es ist halt einfach so und ich glaube, dann hast du ein gutes Projekt und auch das ein gutes Projekt zeichnet sich nicht unbedingt daraus auf, dass der Tag genau fertig wird. Lass das mal zwei, drei Tage ein bisschen länger dauern, wenn das im ganzen Training aber auch so entspannt durchlief und es war einfach strukturiert und du hast keine Panik gehabt, du hast keine Überraschungen gehabt, du hast keine großen Abweichungen von deinen Zielen gehabt, dann wäre der Messerfolg, war mein Projekt erfolgreich? Ja, nein, habe ich die Deadline erreicht oder wäre für mich der falsche KPI? Das muss man reflektieren und am Ende wäre ja die Reflexion, ist das Projekt oder hat das Projekt mein Problem, was ich am Anfang gestellt habe, gelöst? Also war das Projekt mit Pflichten, Lastenheft? Geht sich das auf? Passt das? Ist die Erwartungshaltung da? Löse ich damit ein Problem und habe ich einen Zustand verbessert? Das wäre für mich der Erfolgsfaktor an der Stelle.
René
00:47:14
Aber das ist ja auch eigentlich genau der Punkt. Wenn du dein Problem definierst, solltest du ja dann auch sagen, das und das muss bis dahin gelöst sein. In der Regel wird das aber nicht mit einem Datum versehen. In der Regel wird gesagt, wir müssen das Problem lösen. Dann setzt man sich hin und sagt, okay, realistischer Zeitrahmen. Aber eigentlich ist das Datum, also das genaue Datum klar. Wenn du jetzt acht Monate überziehst, ist das natürlich doof. Aber wenn du jetzt so wie du gerade sagst, zwei Tage überziehst, das ist nichts, was jemand hinterfragt, weil die Qualität deiner Arbeit ja trotzdem da ist und alles erreicht ist, was ursprünglich Thema war. Das ist das, wo ich denke, ja. Michael, aber woran, also was sind jetzt für dich so die größten Erfolgsfaktoren wirklich für Projekte? Also was würdest du da ganz klar herausstellen?
Michael
00:48:14
Erstmal klare Identifikation des Problems, sprich klare Ziele, das wäre für mich super wichtig. Super wichtig ist für mich immer, wer ist Häuptling und wer ist Indianer? Wer rudert, wer trommelt? Also wer hat was zu sagen, wo sind die Verantwortlichkeiten wirklich sauber und klar geregelt? Hol die Mitarbeiter mit ab ins Boot relativ früh, kommuniziert ehrlich miteinander und wir sind wieder bei dem Zeitplan-Thema, macht es echt realistisch. Wenn ihr auch das für die Projektmanager, ja ganz kurz noch, bin sofort bei dir, da noch ganz kurz, nur um was schnell zu machen, um es schnell gemacht zu haben, schadet einem Projekt eher, wie dass es nutzt. Wenn ihr eine Zertifizierung bis zu dieser Deadline braucht, dann gebt euch das und sagt nicht, ich müsste im Juni eine Zertifizierung haben, weißt du was, ich hätte gern, dass wir im Februar fertig sind. Also du verstehst, das hilft keinem, bringt keinen weiter und wird dein Projekt sehr wahrscheinlich nicht schneller machen.
René
00:49:25
Da würde ich halt genau andersrum auch rangehen. Wenn du so ein Projekt, meinetwegen du würdest jetzt sagen, hey für das Projekt brauchen wir einen Monat, von heute einen Monat an. So dann würdest du jetzt sagen, okay, das machen wir mal nicht so, weil es ist ja auch, auch das ist ja ganz normal, menschliche Psychologie. Ich stelle hinten einfach, ich habe einen Puffer hinten dran und kommuniziere nicht einen Monat, sondern meinetwegen einen Monat, eine Woche oder irgendwie so. Also ich habe einen Puffer dahinter. Wenn ich dann früher fertig bin, sind alle Seiten extrem glücklich. Wenn ich aber einen Monat ausgebe und es ist dann anderthalb Monate, dann wird es andersrum sein. Also immer Puffer hinten dran planen, das hilft schon.
Michael
00:50:11
Ja, also ich bin auch ein Freund davon, dass man sich morgens den Feierabend macht. Also wenn ich einen Monat habe, dann mache ich die ersten zwei Wochen wertschöpfend und lasse danach ein bisschen den Druck vom Kessel, wenn ich merke, es läuft und du bist in den Projektplan drin. Aber ich bin halt kein Freund davon, vielleicht bin ich da auch ein bisschen ein geprägtes Kind, ich bin halt kein Freund davon, künstlichen Druck zu erzeugen, nur um Druck aufs Projekt und Druck auf den Kessel zu kriegen. Dass man sagt, wir haben jetzt, was weiß ich, sechs Wochen Zeit, naja, das werden meine Männer wohl in vier schaffen, das ist meine Erwartungshaltung. Das ist die echte Deadline, da müssen wir das wirklich reißen und wirklich packen. Hol dir so einen Savepoint ein, zwei, drei Tage davor, wegen mir auch eine Woche mit davor, aber mach deine Mitarbeiter nicht unnütz und ungerechtfertigt verrückt mit Zeitplänen, die unrealistisch sind.
René
00:51:05
Da wirst du dann auch an die Stelle kommen, die wir vorhin besprochen haben, wo diese Zeitplanung nicht mehr klappt. Weil wenn der Stress zu hoch wird, dann fällt dir nachher noch jemand krankheitsbedingt aus oder ähnliches, dann machst du echt ein Problem. Also deswegen, wie gesagt, ich würde immer mit so einem gewissen Puffer arbeiten und auch den kommunizieren, nicht als Puffer, sondern das ist eigentlich das realistische Ziel und wenn ich früher fertig bin, sind alle glücklich. Und wenn nicht, ja okay, aber dann schaffe ich es zu dem Termin.
Michael
00:51:36
Und wenn du es total verrückt machen willst, gibst du einfach eine Prämie raus, wenn es zu früh erreicht wurde. Ist ja total verrückt, die Idee, auf Volksprämien zu arbeiten, ja.
René
00:51:51
Ja, auch das kann man natürlich machen. Deswegen, ich glaube, runterbrechen können wir das Ganze eigentlich, dass Projekte selten an der IT scheitern oder an der Technik. IT-Projekte scheitern selten an der Technik. Eigentlich eher immer an Menschen, Prozessen, Kommunikation, also alles, was wirklich zwischen den Parteien passiert oder was auch die Planung angeht.
Michael
00:52:20
Aber genau das ist ja, was du gut positiv beeinflussen kannst. Von daher ist das ja, genau da wo das Sand im Getriebe ist, genau da kannst du ja Einfluss nehmen auf genau das Thema, was du gerade gesagt hast. Technik eher weniger, Zukaufsteile, Software, kannst du weniger Einfluss drauf nehmen, aber auf das Projekt an sich und auf das Menschen im Projekt, da genau kannst du Einfluss drauf nehmen.
René
00:52:42
Genau, das ist das, wo du wirklich, wo beide Parteien glücklich miteinander sind und das Gleiche verfolgen, dann hast du auch das, das ist dann, es löst sich von alleine alles und dann klappt das auch.
Michael
00:53:00
Ja, perfekt, schönes Schlusswort.
René
00:53:04
Ja, ich würde sagen, also eine Sache würde ich trotzdem, da würde ich noch darum bitten, wenn da jemand auch Erfahrung hat in dem Bereich Projektgeschäft und so und da mal vielleicht sein Wissen zum Besten geben möchte gerne melden. So wie immer, entweder unter den Videos, die wir hier überall ausspielen, dann irgendwo auf den Button drücken und dann gerne mal kommentieren. Ansonsten, ja, hört in die Episoden rein, teilt, folgt und so weiter und so fort. Ich würde sagen von mir, ich habe nichts weiter, Michael, wir hören uns dann in zwei Wochen wieder in die Runde. Vielen Dank fürs Zuhören Perfekt, dann sage ich mal auch von mir, vielen Dank fürs Zuhören.
Michael
00:53:54
Grüße aus Hüttenberg. Habt nette Menschen um euch rum. Wir hören uns in zwei Wochen wieder. Bis dahin macht's gut. Tschüss.
René
00:54:00
Ciao.

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