users lounge

Der Podcast für mehr IT-Sicherheit

#49 Datenstrategie mit BI

Von Rohdaten zu klaren Entscheidungen

15.08.2025 83 min

Zusammenfassung & Show Notes

Wir beleuchten die Wichtigkeit von Updates und eine klare Datenstrategie. Außerdem zeigen wir, wie Business Intelligence Unternehmen hilft, Daten zu analysieren, KPIs zu definieren und Entscheidungen zu verbessern – und welche Rolle Datenqualität, Kulturwandel und Künstliche Intelligenz dabei spielen.

Wir sprechen über aktuelle Sicherheitsherausforderungen in der IT, darunter kritische Sicherheitslücken bei Android und Apple. Wir zeigen, warum Updates unverzichtbar sind, und beleuchten die Bedeutung einer klaren Datenstrategie für Unternehmen. Dazu gehört, Daten gezielt zu organisieren, zu pflegen und für fundierte Entscheidungen nutzbar zu machen.
Wir thematisieren die Risiken unstrukturierter Datenhaltung, etwa in Excel-Tabellen, und erklären, wie Business Intelligence (BI) dabei hilft, Kundenaktivitäten zu analysieren, KPIs zu definieren und Daten effektiv zu modellieren. Wir gehen auf die Identifikation von Datenquellen, ETL-Prozesse und Visualisierung ein, sprechen über Implementierungs­hürden, notwendige kulturelle Veränderungen und die Rolle von Datenqualität. Zum Schluss werfen wir einen Blick auf die Zukunft von BI in Kombination mit Künstlicher Intelligenz.

Takeaways
  • IT und Datenschutz sind zentrale Themen in der heutigen digitalen Welt.
  • Aktuelle Sicherheitslücken erfordern sofortige Updates.
  • Eine klare Datenstrategie ist entscheidend für den Unternehmenserfolg.
  • Daten müssen organisiert und verwaltet werden, um nutzbar zu sein.
  • Faktenbasierte Entscheidungen sind besser als Bauchgefühl.
  • Datenpflege ist unerlässlich für die Auswertbarkeit von Informationen.
  • Excel-Tabellen sind oft fehleranfällig und sollten vermieden werden.
  • Die Definition von aktiven und inaktiven Kunden ist wichtig für das Kundenmanagement.
  • Daten müssen eindeutig und klar strukturiert sein.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen ist entscheidend für die Datenanalyse. Kundenaktivität muss klar definiert werden.
  • KPIs sollten spezifisch und messbar sein.
  • Business Intelligence macht Daten sichtbar und nutzbar.
  • Echtzeitdaten sind entscheidend für fundierte Entscheidungen.
  • Datenqualität ist entscheidend für die BI-Implementierung.
  • Transparenz in der Datenanalyse kann Widerstand hervorrufen.
  • Einstieg in BI sollte schrittweise erfolgen.
  • Feedback von Nutzern ist wichtig für die BI-Entwicklung.
  • Die Integration von KI wird die BI-Zukunft prägen.
  • Unternehmen müssen sich an die Nutzung von Daten anpassen.

Transkript

Herzlich willkommen zur aktuellen Folge der users lounge. Wir sind jetzt in Episode 49. Ja, genau.
Michael
00:01:06
Hi, grüß dich. Einmal, wenn ich es weiß, wollte ich es auch mal vorbrechen. Sonst bin ich immer der, der es nicht weiß und es auf die Kette kriegt. Einmal wollte ich auch sagen, wir sind in 49.
René
00:01:17
Ja, genau. Nächstes Mal haben wir schon so ein kleines Jubiläum. Aber ja, dazu kommt dann noch mehr. Aber ja, wir sind in Folge 49 und haben uns für heute auch wieder ein Thema ausgedacht. Mal, ja, nicht zwingend rein IT-technisch, also ein Sicherheitsthema oder so, sondern eher ein Managementthema. Aber da würde ich sagen, kommen wir gleich zu. Vorweg würde ich gerne wieder auf den News eingehen. Oder kannst du mir ja dann zwischendurch mal melden, hey, habe ich gehört oder ist voll an mir vorbeigegangen?
Michael
00:01:57
Komplett an mir vorbeigegangen. Schieß mal los.
René
00:02:02
Ja, starten wir mal einmal mit Google. Android 16 hat eine kritische Sicherheitslücke.
Michael
00:02:08
Komplett an mir vorbeigegangen.
René
00:02:11
Das ging irgendwie zu schnell. Da ist es halt so, auch wie in vielen Sicherheitslücken momentan, Remote-Code-Ausführung war da möglich, ohne dass dein Nutzer irgendwie interagieren musste. Patches raus, bitte Update installieren. Nächster Punkt, WordPress. Das Theme Alone wird momentan massiv angegriffen.
Michael
00:02:36
Ganz wichtig, ich halte ja hier die Apple-Fahne hoch, nicht nur Android hat ein Upgrade reingemacht, Apple hat auch das .6 Release rausgeschossen für macOS, iOS, watchOS, tvOS etc. Und da geht es auch mehr um Sicherheitslücken als um Funktionsupdates. Im September kommen die neuen Phones rein, da gehen die ja in die 26er Versionisierung rein, aber die haben jetzt in der aktuellen Version noch ein .6 Release rausgebracht, was in aktuelle Sicherheitslücken schließt. Von daher auch da dringende Empfehlung, auch da bitte, bitte, bitte alle Apple-User, zieht eben mal eure Handys und eure MacBooks und eure iPads und Uhren nach oben, weil es war auch ein Thema, genau wie es jetzt hier oder sehr ähnlich, wie du es bei Android gesagt hast, es war halt eine kritische Lücke, war ein Webkit drin, ein Webkit wird halt auch im Browser überall, auch auf der Uhr überall eingesetzt und hast halt einfach das Thema, dass da die Türen auf waren. Von daher auch Apple, bitte updaten, nicht Android.
René
00:03:40
Schön, dass du es gesagt hast. Dankeschön.
Michael
00:03:43
Was fair ist, muss fair bleiben. Also ich spreche zwar immer so für Apple und das ist auch alles cool, aber auch da gibt es Lücken.
René
00:03:52
Also geschützt ist man da bei keinem Anbieter, von daher, ja. Gut, dann wie gesagt, WordPress-Theme alone wird halt massiv angegriffen. Da ist es halt so, es gab da auch die Möglichkeit der Code-Injektionen und ja, da gibt es jetzt mittlerweile über 120.000 dokumentierte Angriffsversuche und das, bevor die Lücke halt wirklich geschlossen wurde.
Michael
00:04:22
Kennst du das Alone-Theme? Hast du damit schon mal gearbeitet? Ist dir das bekannt? Bei mir jetzt wieder, du hast mich ja gefragt, noch nie gehört. Also das ist so ein Theme, das ist bis jetzt komplett an mir vorbeigegangen.
René
00:04:32
Muss ich leider sagen, nein. Oder was heißt leider? Nein, ich habe damit nicht gearbeitet. Es ist aber momentan einfach ein Riesenthema im WordPress-Bereich. Es scheint ein sehr beliebtes Theme zu sein. Wie gesagt, ich selber habe es nie genutzt. Ich habe da halt andere Vorlieben, da hat ja jeder irgendwie so seine Lieblinge, sage ich mal. Und nein, kannte ich nicht, aber ist auf jeden Fall jetzt ein Thema. Bedeutet auch wirklich für alle Administratoren der Websites, wo dieses Thema zum Einsatz kommt, bitte updaten. Im schlimmsten Fall droht halt wirklich feindliche Übernahme der Websites, so möchte ich es mal sagen.
Michael
00:05:12
Auch da gilt kein Backup, kein Mitleid.
René
00:05:14
Absolut, genau. Aber das Backup alleine ist es halt nicht. Also selbst wenn man Backup wieder einspielt, bitte Updates installieren. Aber was Michael vor ein paar Wochen schon gesagt hat, da auch nicht in die Situation verfallen, dass man sagt, okay, ich mache jetzt Blend-Auto-Update und kontrolliere gar nichts mehr. Nee, das hilft am Ende auch nicht, wenn man keine Backups macht.
Michael
00:05:38
Vielleicht, du trinkst mich gerade an, meldet euch mal, sagt gerne mal Bescheid. Wir haben einen ziemlich coolen WordPress-Nerd an der Backe und bei uns in der Bubble drin, wenn euch das Thema mit WordPress-Updates, Backup-Strategie, wie date ich ab etc. pp. Wenn das für euch von Interesse ist, lasst gerne mal einen Kommentar, da meldet euch mal bei uns und dann würden wir den Johannes mal zu uns holen und würden ihn mal zum Thema WordPress ein bisschen löchern, wenn es für euch interessant ist.
René
00:06:09
Wisst ihr was, ja, ihr könnt euch sehr gerne melden, wir machen es doch. Egal, auch wenn sich keiner meldet. Das macht ja Sinn. WordPress ist einfach mittlerweile ein Tool, was sehr, sehr häufig genutzt wird, sehr weit verbreitet ist. Das macht absolut Sinn, dass wir da mal drüber sprechen. Ihr könnt euch aber trotzdem gerne melden, welche Themen da für euch interessant sind. Dann können wir den Schwerpunkt auch ein bisschen darauf legen, dass wir da mal einfach schauen, dass ihr auch wirklich die Infos bekommt, die ihr gerne hättet.
Michael
00:06:38
Sollte sich der Johannes den Podcast von uns gerade anhören. Johannes, melde dich bei mir, es gibt ein Gutschen, wenn du dich jetzt meldest. Passwort ist usersloungefolge50 oder irgend sowas. Also solltest du es hören, melde dich bei mir, es fällt was ab für dich. Können wir mal gucken, ob er hört.
René
00:06:57
Okay, das ist zum Glück dein Deal, da bin ich raus.
Michael
00:07:02
Johannes ist Hamburger, das ist mit einem Flens und einem Fischbrötchen immer sehr gut erledigt. Da fahre ich freiwillig hoch.
René
00:07:09
Okay, hört sich ja simpel an. Männer sind ja eh simple Geschöpfe, dann passt das schon.
Michael
00:07:15
Genau, so weiter im Text, bevor wir uns verquatschen.
René
00:07:18
Yo, SharePoint, ja, wir haben über die Geschichte gesprochen, die Angriffsfläche, die da aktuell da ist auf der On-Prem-Lösung. Da jetzt die dokumentierten Fälle, die häufen sich immer mehr. Das heißt, ja, die Sicherheitslücke, wir haben vor ein paar Wochen, ach Quatsch, vor zwei Wochen, glaube ich, haben wir darüber gesprochen. Man merkt jetzt halt wirklich, dass der Druck da steigt. Also lasst euch da bitte keine Zeit. Updatet den ganzen Kram und wartet nicht, bis ihr irgendwann mal betroffen seid. Das Schlimme dabei ist ja, man kriegt ja gar nicht mit, dass man betroffen ist. Das passiert einfach im Hintergrund, sieht nach vorne hin alles toll aus. Klar, irgendwann ist der Punkt gekommen, dann merkt man es dann doch. Aber bis es soweit ist, kann hintenrum im System einfach schon eine ganze Menge passieren, was man halt nach vorne hin nicht wahrnimmt. Und ja, kommt da bitte nicht in die Situation, dass ihr da einfach zu lange wartet. Und Microsoft hat da auch eine Empfehlung rausgegeben, nicht einfach nur ein Patch zu installieren und zu gucken, dass es dann jetzt auf dem aktuellen Stand ist, sondern schaut auch bitte, dass ihr eine aktive Log-Analyse habt. Gegebenenfalls sogar eine forensische Untersuchung laufen lasst, damit ihr da auch wirklich auf der sicheren Seite seid, dass da nichts im Hintergrund schon geschehen ist oder im Gange ist. Also selbst nach dem Update solltet ihr das mal machen. Einmal die Log-Files prüfen, damit ihr halt seht, ob da schon was gelaufen ist. Weil im schlimmsten Fall ist das System schon kompromittiert und trotz Update ist da schon eine Hintertür geschaffen. Das kann alles passieren. Also nicht sicher fühlen, nur weil man das Update installiert, wenn man früh dran war, kann das geholfen haben. Aber um hundertprozentig safe zu sein, bitte trotzdem die Kontrolle nochmal durchführen. Ja, dann mal was Statistisches. Wir haben jetzt ganz, ganz oft über Ransomware gesprochen. Auch, dass es halt so ein Riesenmarkt quasi ist. Und da sind jetzt auch mal Statistiken rausgekommen. Und es ist so, laut Sophos Report hat weltweit jedes zweite Unternehmen mittlerweile ein Lösegeld schon bezahlt. Michael, wir nicht? Nein. Du eins, ich zwei. Nein. Wäre mir auch nicht bekannt, hätte ich ja mitgekriegt. Aber trotzdem. Also weltweit sind es 50 Prozent so knapp. Und in Deutschland sind es sogar 63 Prozent.
Michael
00:09:58
Wobei man da, lass uns ganz kurz, lass uns fünf Minuten bei dem Thema bleiben, weil das bei uns glaube ich ein ganz guter Trigger ist. Du hast ja zwei Themen bei solchen Angriffen. Du hast ja einmal das Thema, dein Server wird verschlüsselt. Und zum zweiten hast du das Thema, die Daten werden abgegriffen und die Drohnen, die veröffentlicht gucken, wenn du nicht lösen kannst. Also hast ja Lösegeld und Erpressung. Also du hast ja im Prinzip, die Daten sind verschlüsselt. Also zum Schlüsseln hätte ich gerne Bitcoins. Oder ich habe die Daten abgezogen und ich veröffentliche sie im Darknet, wenn du mir keine Bitcoins gibst. Ein ganzer Lob runtergebrochen. Ich überlege jetzt gerade, Server bei mir verschlüsselt, wäre ziemlich easy. Ich habe eine sehr gute Backup-Strategie. Ich habe ein tolles IT-Unternehmen, was mich unterstützt. Also das Thema würde mich überhaupt nicht schütteln, dass einmal weg, einmal neu Backups reinspielen.
René
00:10:44
Nimm mal kurz den Namen von deinem Backup-Schlüssel.
Michael
00:10:48
Ja, da hätte ich kein Thema mit. Aber womit ich wirklich ein Thema hätte, was wirklich ein Thema wäre bei mir, logischerweise wie bei euch wahrscheinlich identisch, wäre, wenn meine Kundendaten abgeschröpft wären und jetzt irgendeiner damit drohen würde, meine Kundendaten zu veröffentlichen, beziehungsweise die Daten, die ich von meinen Kunden verarbeite, etc. pp. offenzulegen. Das wäre durchaus ein Thema, wo ich mich mit Lösegeldzahlungen auseinandersetzen müsste. Aber ein verschlüsseltes Backup wäre jetzt ganz im Ernst, das wäre jetzt für mich kein Thema.
René
00:11:16
Ja, aber genau das ist ja genau das Thema, warum sich auch die Ransomware so entwickelt. Man hat halt irgendwann dann auch gemerkt, okay, alle sind jetzt sensibler für das Thema geworden, haben also dafür gesorgt, dass sie eine gute Backup-Strategie fahren. Dann hat man sich also darauf gestürzt zu sagen, okay, wir schauen jetzt, dass wir die Backups quasi mit verschlüsseln und dass wir aber auch parallel schauen, dass wir die Daten halt abgreifen, damit wir halt diese gegebenenfalls verkaufen können. Und das ist halt, ja, da merkt man halt, dass es ein reines Geschäft ist, so wie jedes andere auch. Kein gutes, aber es ist eins. Ja. Ich glaube, damit ist dazu dann auch alles gesagt. Also da, wichtig ist halt nur, achtet bitte darauf, dass ihr da möglichst hohe Sicherheits, ja, oder möglichst hohe Hürden für die Angreifer aufbaut, dass ihr möglichst hohe Sicherheitsstandards einsetzt oder anwendet, damit ihr da nicht...
Michael
00:12:18
Nicht nur Backup-Strategie, auch eine gescheite Firewall, etc., PP dazu bringen. Also auch...
René
00:12:24
Genau, aber dann gehören halt viele Dinge dazu, absolut. Und ja, auch da gerne melden, wenn ihr da mal Unterstützung gebrauchen solltet. Ja, dann haben wir eigentlich zwei dokumentierte große Angriffe. Einmal DDoS-Angriff, trifft Kommunen in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Also da waren es ungefähr 30 Städte und Landkreise. Also Magdeburg, Erfurt, Halberstadt, Bungenlandkreis. Da war es halt wirklich so ein DDoS-Botnet-Angriff. Also Botnet kann man sich so vorstellen, es werden Rechner weltweit übernommen, die in dieser Angriffswelle mit teilhaben. Also es ist halt wie so ein gekaperter Rechner, der halt für mich diesen Angriff dann ausführt. Und der war schon so groß, dass wir 4,5 Millionen Anfragen pro Stunde hatten. Hört sich meist bei Computern nicht so viel an, ist aber doch eine ganze Menge, wenn die Systeme nicht dafür ausgelegt sind. Ja, da war dann mal schön alles offline. Es ist wohl kein Datendiebstahl passiert, aber dennoch, der Ausfall war ja da. Also Maßnahmen wurden eingeleitet. Ich sage mal so, ein sicherheitstechnisches Thema ist es nicht. Es ist aber einfach jetzt gerade so, dass man dafür sorgen will, dass diese Ausfälle halt so nicht mehr stattfinden, weil mittlerweile die Angriffe so gehäuft sind. So, und wenn wir jetzt gerade von 30 Städten und Landkreisen gesprochen haben, dann wollen wir auch mal aufs Große gehen, weil das war dann doch noch nicht groß genug. Ein Cyberangriff am 23. Juli hat in Luxemburg dazu geführt, dass so quasi das halbe Land offline war. Auch eine spannende Sache. Also da, also das Netz fiel aus. Internet, Mobilfunk, Notrufe, Flughafenstrom. Also das sind schon keine Kleinigkeiten mehr. Also wenn ich jetzt gerade mal mobil nicht telefonieren kann, okay. Aber das sind ja dann schon wirklich Sachen, die keine Kleinigkeit mehr darstellen. Und die Ursache war halt wirklich die Ausnutzung von einer Sicherheitslücke, die dann da scheinbar irgendwo, klar sagt ja keiner genau, wo die Schwachstelle lag, aber irgendwo in der Gesamtinfrastruktur gab es auf jeden Fall einen Angriff, der da auch erfolgreich war und eben zu diesem Ausfall geführt hat.
Michael
00:14:55
Krasse Sache. Der Gruß geht raus an alle Kritis-Unternehmen.
René
00:15:01
Wir haben es letztes Mal mit McDonald's gemacht, also auch an Luxemburg, das gleiche Angebot. Also wenn, wenn da Bedarf besteht, wir unterstützen gerne. Okay, genug von den Schwachstellen von den Angriffen der letzten Wochen oder letzten Tage. Kommen wir zum Hauptthema. Und zwar sprechen wir heute mal über Datenstrategie mit BI. Ich glaube, dass das ein Thema ist, was auf jeden Fall für sehr, sehr viele Unternehmen, wenn nicht ja für alle interessant ist. Es ist immer die Frage, in welchem Umfang natürlich. Aber ich glaube, dass es grundsätzlich ein Thema ist. Und es wird ja immer einfacher als vielleicht falsch dargestellt. Aber es gibt immer mehr Möglichkeiten, um sich seine Daten so aufzubereiten, um da Erkenntnisse daraus gewinnen zu können und so weiter. Und deswegen finde ich, sollten wir mal darüber sprechen. Weil du das auch so siehst.
Michael
00:15:58
Hau mal rein, führ mich mal durchs Thema. Da muss ich sagen, werde ich sicherlich meine Kommentare abgeben können, aber das ist heute mal dein Lied an der Stelle. Fände ich interessant, klingt spannend. Hau rein, schieß los, lass uns starten.
René
00:16:16
Genau. Ja, dann würde ich mal grundsätzlich damit starten wollen, was ist eigentlich eine Datenstrategie? Das ist glaube ich etwas, das sich viele Unternehmen fragen müssen. Was ist unsere Strategie? Weil es ist ja so, viele Unternehmen sammeln Daten, bewusst, unbewusst, wie auch immer. Es gibt viele Möglichkeiten, irgendwie was auszuwerten, so grob, um vielleicht mal die ein oder andere Information zu bekommen. Es ist aber trotzdem so, dass man, also bei der Datenstrategie geht es ja wirklich darum, Daten organisiert, verwaltet, so, dass sie wirklich nutzbar sind. Also, dass ich darauf nachher meine Ziele, nein, gar nicht, dass die Strategie auf meine Unternehmensziele ausgelegt wird. So rum, nicht andersrum. Und dann habe ich halt die Möglichkeit, wenn ich jetzt sage, nee, das würde ich vorwegnehmen. So, kommen wir gleich zu. Bei der Strategie ist halt wichtig, also warum macht man das Ganze eigentlich? Wie ich gerade schon angefangen habe, also Datenmüll und Datenwert, das muss man halt wirklich erkennen können. Es gibt viele Daten, die braucht man eigentlich nicht. Die sind so ein Mitbringsel, die sind halt da. Muss man aber nicht zwingend haben und schon gar nicht für eine Auswertung nachher. Datenwert, da muss man halt immer gucken. Also, das hat ja auch mit meinen Zielen zu tun. Wenn ich ein gewisses Ziel habe, können mich Daten dazu unterstützen. So, und da ist halt immer die Frage, also wir kommen gleich auch zu, was sind da praktische Ansätze? Also, wo kann man das anwenden? Aber das ist so, das muss man erst mal erkennen. Wo sind meine Daten unnütz? Und wo kann ich auch einen Mehrwert rausziehen? So, und dann ist es halt so, also das ist der wichtigste Punkt, wie ich finde, aus dem ganzen Thema. Das Ziel muss sein, Entscheidungen darauf, also faktenbasierende Entscheidungen treffen zu können. Kein Bauchgefühl, kein ich glaube oder sonst was, sondern wir kommen wirklich an einen Punkt, da stehen Zahlen, das sind die Fakten aus meinem Unternehmen.
Michael
00:18:27
Und ob du sie so sehen, ob du sie so haben möchtest oder nicht, das sind halt deine Fakten. Das ist halt das Thema, womit du dich auseinandersetzen musst, weil wenn du Daten erhebst und Daten verarbeitest, hast du halt die Gefahr, dass du was Faktenbasiertes hast und dir das wahrscheinlich eine andere Wahrheit wiedergibt, als das, was du im Bauchgefühl hast. Aber das ist ja das Gute an der Sache. Und ich glaube, wie du das eben auch schon gesagt hast, ich kann eine kleine Analogie zu Google Analytics führen, aber du musst halt einfach wissen, was will ich messen und womit messe ich es und was brauche ich, damit ich es messen kann. Also, wenn ich messen will, was ich für Umsatzzahlen habe, werde ich wohl in mein ERP-System reingehen oder werde ich wohl mal gucken müssen, wie viele Rechnungsläufe ich habe. Wenn ich wissen will, wie viele Kunden ich habe, werde ich wohl mal in die Kundendatenbank reingehen. Also, ich muss aber wissen, was will ich denn überhaupt messen und was brauche ich um mein Unternehmen bzw. um mein Bauchgefühl durch einen faktengestützten Wert zu ersetzen. Und das ist eine super wichtige Sache. Und das ist die Krux an dem Ganzen und das ist das Hauptproblem, wo sich viele Unternehmen schwer tun. Weil man muss da, wie du das so schön gesagt hast, Daten Müll vs. Daten Wert, man muss ganz klar differenzieren und muss ganz klar herausarbeiten, was will ich und welche Daten brauche ich dazu. Und Daten, die ich nicht dazu brauche, will ich auch nicht verarbeiten. Ich fange jetzt gar nicht mit, ich mache das DSGVO-Festchen heute gar nicht auf mit Zweckbindung etc. pp. Ich gebe dir so ein klassisches Beispiel. Google Analytics. Webseite Google Analytics. Habe ich regelmäßig die Diskussion. Ja, wir haben Google Analytics im Einsatz, wir wollen alles messen. Das ist so super wichtig. Was wollt ihr denn messen? Eher alles. Und wofür? Damit wir die Webseite analysieren können. Welche Daten konkret und welchen Zweck? Wollt ihr nur die Besucherdaten haben? Wollt ihr Absprungraten haben? Wollt ihr Verweildauer haben? Wollt ihr, was weiß ich, Facebook-Pics etc.? Was wollt ihr denn? Ja, wir wollen alles. Genau das ist das Kernproblem, glaube ich. Genau das ist das Thema.
René
00:20:32
Ja, und da ist ja die Frage, selbst wenn du jetzt sagen solltest, okay, ich möchte jetzt auswerten und ich möchte die Daten haben. Was ist denn das Ziel dahinter? Also, okay, zu wissen, ich habe jetzt 50 Besucher die Stunde meinetwegen. Was resultiert denn daraus, dass ich das weiß? Heißt das, ich will mehr? Ich habe ein Ziel von 500 pro Stunde? Oder heißt das, ich will das, also wie du gerade gesagt hast, Verweildauer, ich möchte, dass die länger auf meiner Seite sind. Da muss ich also entsprechend längere Inhalte schaffen, Videos, was weiß ich, irgendeine Plattform, wo sich die Leute drauf aufhalten. Dann muss, also man muss immer gucken, was man damit erreichen will. Wenn man selber Werbung schaltet, okay, ist die Verweildauer interessant? Wenn ich von meiner eigenen Website spreche, ist es für mich ja nicht interessant, wie lange derjenige ist, also da drauf ist. Es ist ja nur entscheidend, wie viele Leads werde ich daraus generieren. So, das sind ja die Themen. Also, da muss man immer auf sein eigenes Ziel gucken.
Michael
00:21:30
Und wenn wir bei Zielen sind, ich habe einen zweiten Podcast, da rede ich über QM-Themen, das passt glaube ich ganz gut, ich streue es mal rein. In der QM-Welt rechnen wir, sagen wir KPIs. Also, wir wollen Werte haben, wir wollen Werte haben, wo wir unseren Erfolg tracken wollen und wollen aber auch, wenn wir diese Werte nicht erreichen, Maßnahmen ableiten, um den Wert zu erreichen. Und welche Maßnahmen, also Anzahl der Besucher, Webseite oder was, was interessiert. Also, 300, 500, wenn du das in Analytics drin hast, wo willst du denn hin? Willst du 1000 auf der Webseite haben? Ja, dann wirst du noch mal was tun, dann wirst du ein bisschen Werbung schalten. Aber willst du nur 100 haben, dann bist du mit 500 schon weit oben drüber. Also, die Zahl alleine gibt dir ja keinen Indikator, sondern du musst ja einen ganz klassischen Soll-Ist-Wert-Abgleich machen. Du willst sagen, ich hätte gerne im Monat 500 Besucher auf der Webseite. Wenn das dein KPI ist und das dein Datenwert ist, den du haben willst, damit du den Erfolg von einer Webseite messen willst, ob es der richtige Messfaktor ist, ist ein anderes Thema, bleiben wir dabei, und du hast dann nur 300, dann musst du für dich selbst die Konsequenzen ziehen und musst die Maßnahmen ableiten. Weil wenn du am Ende da sitzt und sagst, nur 300, ist mir auch egal, weiter geht es so, wie es war, dann bringt dir ja die ganze Messerei nichts, wenn du dahinter nicht konsequent auch eine Maßnahme legst. Und dann sind wir wieder bei den Dingen, die ich einleitend gesagt habe. Wenn aus dem Bauchgefühl auf einmal eine Tatsache wird, musst du selbst mit deinen Konsequenzen leben, die du dir selbst dafür gesteckt hast, sonst kannst du dir das Ganze sparen.
René
00:22:58
Das ist extrem wichtig. Dieses faktenbasierende Entscheidungen treffen, das ist das Allerwichtigste am BI-Thema oder eigentlich an der ganzen Datenstrategie.
Michael
00:23:12
Lieber zwei, drei gezielte, wo du dir Gedanken darüber gemacht hast, die will ich haben, die sind für mich sinnvoll, als zu sagen, lass mich kurz beim Google-Thema bleiben, Google liefert mir auf einmal 50 Parameter, die will ich natürlich alle haben. Du musst ja wissen, was du willst, und es macht dir auch nur Sinn, ein, zwei, drei, vier, fünf Parameter zu nehmen, die aber wirklich dann für die Steuerung von deinem Unternehmen wichtig sind, die du wirklich raushaben willst. Generierte Leads, Klicks auf die Kontaktseite, Verweildauer auf der Webseite, Umsatz im Unternehmen, Anzahl Kunden etc. Und um das dir rauszuarbeiten, du musst wissen, was du brauchst, um dein Unternehmen zu steuern und dein Unternehmen dahin zu führen, wo du willst. Das ist genau das, was wir eben gesagt haben. Du brauchst das Ziel und du musst die Vorgaben haben, wo du hin willst. Und da macht es die Qualität und nicht die Quantität.
René
00:24:01
Das ist auf jeden Fall wichtig. Also da kommen wir gleich auch nochmal zu. Grundsätzlich, da auch nochmal ein Beispiel, du hast jetzt Google Analytics viel genommen, kann ich bei uns aus der Praxis erzählen, wir analysieren unsere Tickets, also unsere SLAs. Das heißt, wir gucken, wie lange ist das Ticket bei uns offen gewesen, bis es bearbeitet wurde, sind wir in den SLAs drin, ist da was eskaliert, ist es das eben nicht, wie lange haben wir im Schnitt gebraucht. Das ist für uns halt wichtig, um dann nachher sagen zu können, wir wollen von unseren Bearbeitungszeiten runter. Das sind die Vorgaben, da wollen wir hin, wir stehen momentan da, so und so. Also das sind so Dinge, man kann das in vielen Bereichen nehmen. Ich kann nachher noch ein paar weitere Beispiele nennen, weil ich habe das bei uns tatsächlich auch komplett umgesetzt. Von daher bin ich da glaube ich ganz gut im Thema. So und dann, es ist halt so, wenn wir jetzt von diesen Daten sprechen, kann es auch sein, wenn wir jetzt mehrere Abteilungen haben, die Daten unterschiedlich betrachten. Das heißt, sie können unterschiedliche Werte bekommen, weil sie nur ihren Teil betrachten, aber beide haben irgendwie die Ahnung und bringen da andere Ergebnisse vor. Das kann mit einer passenden Datenstrategie oder mit einem BI eben nicht passieren. Die Grundlage ist immer die gleiche. Das heißt, die Zahlen, die hinten rauskommen, sind auch immer die gleichen. Es sei denn, ich betrachte sie unter einem anderen Aspekt. Aber am Ende des Tages kann es halt sein, wenn man halt da keine vernünftigen Zahlen, gut aufbereiteten Zahlen hat, dass sie halt völlig unterschiedlich ausfallen können.
Michael
00:25:41
Du musst an dieser Stelle, ein schönes Thema, du musst an dieser Stelle exakt sagen, von welcher Quelle die Daten kommen und wie du die Daten verarbeitest. Das musst du sauber beschreiben, weil wenn du einfach nur sagst, zieh mal Besucher von der Webseite, kann ein anderer da ganz anders danach suchen oder zieh mal Umsätze aus dem System raus. Das kann was ganz anderes sein. Du musst genau beschreiben, welche Datensätze, an welcher Stelle, zu welchem Zeitpunkt, monatlich, quartalsmäßig etc. pp. Und genau, wie du die Analyse machen willst. Am besten mit einer Formel oder mit einer Funktion. Das musst du festschreiben und das musst du automatisieren. Das musst du so standardisiert sein, damit jeder, der ziehen kann, jeder, der ziehen will, muss auf ein verwertbar gleiches Ergebnis kommen, weil er die gleiche Datenquelle nutzt und das gleiche Tool für die Analyse.
René
00:26:40
Also Daten können unterschiedlich in Verbindung gebracht werden. Klar, dann kann das Ergebnis auch etwas abweichen, weil die Daten ja miteinander kombiniert werden, aber es muss halt dann irgendwann, also wenn man damit startet, muss man sich wirklich Gedanken machen, was will ich erreichen, damit man dann auch wirklich fest einrichten kann, so und so ist das Ergebnis. Das muss natürlich kontrolliert werden, aber nachher, wenn man ein gutes Ergebnis hat, kommt ja auch immer das gleiche dabei raus. Genau, also Kernfragen sind dann wirklich, welche Daten brauchen wir? Das ist, denke ich, klar. Hatten wir ja gerade gesagt. Wie erfassen wir und wie speichern wir sie sinnvoll? Das ist nämlich extrem wichtig. Ich habe einen Kunden, da haben wir das auch gemacht und dann fing das schon an. Die haben eine Software, da gibt es drei Felder für den Kundennamen. Keiner weiß, warum. Grundsätzlich würdest du ja sagen, ich nehme das erste Feld, logischerweise, da schreibt man ja zuerst rein. Falsch gedacht, es kann auch mal das dritte sein. Keiner weiß, warum, aber es passiert. In einem der drei Felder steht der Name, das sind halt so Sachen, wenn man dann anfängt oder sagt, so und so möchten wir die Daten auswerten, dann ist es natürlich auch genauso wichtig, dass Daten entsprechend auch gepflegt werden, damit sie überhaupt auswertbar bleiben. Es bringt nichts, wenn wir die Daten unterschiedlich einpflegen und deswegen sind sie nicht auswertbar. Mein Wert ist falsch, also das kann ja sein. Nehmen wir mal, das nehme ich vorweg. Aber es gibt halt viele Bereiche, wo man wirklich aufpassen muss und die Grundlage dafür ist immer Datenpflege. Datenpflege muss sein und dann erst die Auswertung.
Michael
00:28:30
Genau, und was an der Stelle, glaube ich, auch ganz wichtig ist, ich weiß nicht, ob du es in einem anderen Thema noch machst, ich spoilere dir es jetzt einfach dazwischen, für den Fall, dass wir danach kommen. Grundsatz der Datenorganisation und der Datenverarbeitung, ein Datensatz ist ein Feld. Ich mische nicht mit irgendwelchen Kommas zwei Informationen in ein Datenfeld. Es gibt ein Datenfeld, also wenn wir klassisch von Excel reden, dann steht in jedem Excel-Kästchen exakt ein Datensatz drin. Da steht nichts drin mit einem Komma oder einem Semikolon getrennt oder mit sonst irgendwas. Da steht auch, wenn man es richtig macht, nicht der Vorname und der Nachname drin und nicht die Straße und die Hausnummer und nicht die Postleitzahl und der Ort, sondern das sind alles getrennte Felder. Sonst gehe ich nachher in der Analyse, werde ich wahnsinnig. Einmal Vorname, Nachname, einmal Nachname, Vorname. Einmal habe ich vor der Postleitzahl ein D, einmal habe ich es nicht. Ich komme in die Teufelsküche. Grundsatz in der Datenanalyse und Grundsatz bei der Datenorganisation, wenn ich Datenbanken aufbaue, ein Datensatz ist ein Feld.
René
00:29:38
Ja, kann ich auch außer Praxis sagen. Bestes Beispiel ist, wenn du eine ERP auswerten willst und diese ERP hat ein Freitextfeld. Irgendwo an irgendeiner Stelle steht ein Freitextfeld. Jeder schreibt da irgendwas anderes rein. Damit kannst du nichts anstellen, gar nichts. Die Daten kannst du nicht verwerten. Du musst immer etwas nehmen, wo eindeutig klar ist, dass immer dieser Datentyp, also immer ein Datum, immer ein Wert, keine Ahnung was, egal was. Das Einfachste dabei ist ja, ich will gewisse Sachen filtern können. Im BI. Das kann ich ja gar nicht, wenn die Werte nie eindeutig sind. Dann habe ich ja nachher im Filter einfach 100.000 Werte drin. Das bringt mir nichts.
Michael
00:30:29
Bleib mal bei einem ganz simplen, blöden Beispiel. Eine Abfrage, ist der Auftrag abgeschlossen? Da kannst du reinschreiben, erledigt, abgeschlossen, geschlossen, ja. Also es gibt 1000 Möglichkeiten. Aber nimmst du ein Dropdown-Feld oder machst du ein Datenbankfeld, wo du ein Ankreuzfeld machst mit ja und nein, dann wirst du in eine Logik reingezwungen, die quasi vermeidet, dass du so ein Thema hast, wie in so ein Freitextfeld rein, dass jeder irgendwas reinschreibt. Der Nächste schreibt rein, abgeschlossen, bis auf. Und dann steht da noch irgendwas Wichtiges hinten dran, was gemacht werden muss, was kein Mensch mehr weiß, weil er das Feld eben gar nicht mehr für sich beachtet. Also ein Datensatz, ein Feld und Daten, die ich ausarbeiten will, muss ich so vorgeben und so rein triggern, dass sie am Ende eindeutig und auswertbar sind. Das ist für mich eine ganz wichtige Kiste.
René
00:31:20
Genau. Aber das ist genau das. Das sind halt diese Themen, die wir vorab haben müssen, damit wir überhaupt da starten können. Dann ist es auf jeden Fall auch wichtig, wer darf diese Daten überhaupt sehen? Also die Analyse, die daraus entsteht. Und wie sorgen wir halt wirklich für die Qualität? Aber das spielt ja so in die Richtung, was wir gerade besprochen haben. Wir müssen dann irgendwie dafür sorgen, entweder, dass es keine Fehleingaben geben kann. Und wenn das wirklich nicht möglich ist, dann mit organisatorischen Maßnahmen. Hast du sehr, sehr oft in den letzten Episoden angemerkt. Aber es passt halt auch hier wieder. Genau. Wie sieht es denn eigentlich hauptsächlich in der Praxis aus? Wie sind die typischen Probleme? Ich glaube, es ist eigentlich klar. Wenn die meisten anfangen zu sagen, okay, ich möchte meine Daten jetzt hier miteinander übereins bringen, fällt ihnen auf, dass sie sehr, sehr viele Datenquellen haben, die überhaupt nicht in Verbindung stehen, also wo keine Anbindungen bestehen. Das heißt, ich habe eigentlich immer so Insellösungen. Das ist sehr häufig so.
Michael
00:32:29
Echt? Glaubst du, jede Abteilung hat für sich so eine Excel-Tabelle, um sich irgendwas zu organisieren? Am besten an irgendwelchen Softwarelösungen vorbei, weil es Excel ist?
René
00:32:40
Nee, das vielleicht nicht. Aber es gibt welche, die haben eine ERP. Da sind die Umsätze drin, haben aber dann ein LexWare, wo die Geldeingänge überhaupt drin sind. Das aber zusammenzubringen, damit man auch wirklich die Live-Zahlen hat, das kann manchmal schon schwierig sein.
Michael
00:32:59
Das ist ein Beispiel. 80% der Regelfälle haben genau in dem Fall die Unternehmen noch was Drittes, nämlich eine Excel-Tabelle, wo sie die Umsätze eintragen, damit sie einen Strich darunter ziehen. Weil sie es in einem ERP-System und einem LexWare nicht rausziehen wollen und sehen es so komplex ist, da fährt die berühmte Excel-Tabelle mit. Deswegen habe ich es eben so spöttisch gesagt. Ich sehe das so oft in der Beratung und in der Thematik, wenn wir im Qualitätsmanagement-System drin sind, dass ich sage, was habt ihr denn? Ja, das machen wir nochmal so für uns. Da sage ich, aber ihr könnt es doch in der Software sehen. Ja, aber das ist so kompliziert. Ja, aber ich mache das ja so gerne mit Excel. Genau das schlägt genau in diese Themen rein. Du darfst halt, wenn du es vernünftig verwertbar haben willst, kannst du mit Datensilos nichts anfangen. Sondern du musst zusehen, dass es genau ein Silo gibt und das ist das Unternehmen. Und da zentralisiert sich alles. Richtig.
René
00:33:49
Und diese Excel-Tabellen dürfen auch keine Basis für Auswertungen sein. Also so wie du gerade gesagt hast, wo jemand von Hand mal eben was reinschreibt.
Michael
00:33:56
Damit könntest du jetzt 80% aller Unternehmen glauben. Ja, tut mir leid für diese Unternehmen.
René
00:34:02
Aber es ist ja einfach so. Ich meine, da wo ich von Hand was reinschreiben kann, das darf nicht meine Datenbasis sein. Einmal vertippt und schon hast du ein Problem. Und wenn du es aber wirklich aus den Systemen nimmst, dann nehmen wir, wenn es S-Firmen ist, egal, da wo du deine Zahlungseingänge hast. Und das um das abzugleichen mit meinen Forderungen. Alleine da, da kann ich doch nicht eine Excel-Tabelle pflegen. Nein, das muss aus den Systemen separat gezogen werden. Ja, machen viele, weiß ich. Aber eigentlich, du musst halt was Faktenbasierendes haben, wo wir wieder beim Thema wären.
Michael
00:34:35
Du brauchst eine verlässliche Datenbasis. Und das kann nicht als drittes nochmal eine Excel-Tabelle als Sicherheit sein, sondern eine. Also auch das wieder Grundsatz der Dateninformation. Eine Information an der Stelle, wo sie hingehört, die richtig ist. Du weißt genau die Information nicht einmal an einer zentralen Stelle. Weil du gerade Excel, ich meine, ziehst irgendeine Formel runter, vermischt irgendwas, da passt irgendeine Formatierung nicht. Wer hat das noch nicht gehabt, dass er irgendeine Excel-Formel gezogen hat und dann hast du irgendwo vergessen, dein Dollarzeichen zu setzen oder was auch immer und dann hast du irgendwie eine falsche Berechnung drin. Wer hat das Thema noch nicht gehabt? Und das genau ist halt eben die Gefahr, du Faktenbasiert auswerten willst, dass du aufpassen musst, was du tust. Und als Excel an vielen Stellen nicht die ideale Lösung.
René
00:35:24
Ja, und dann nehmen wir es doch mal von einer ganz anderen Seite. Am Ende des Tages spare ich mir auch die Zeit der Aufbauarbeitung.
Michael
00:35:31
Klar.
René
00:35:32
Also das ist ja auch einfach ein Thema. Ich habe einen Kunden gehabt, der hat vorher immer diese Auswertung selber von Hand gemacht, weil die ERP gibt gar keine Auswertung her. Und da haben wir es dann so gemacht, dass wir wirklich mit dem, in dem Fall war es Power BI, haben wir dann die Datenbank von der Software angezapft und haben die Daten völlig auseinandergenommen und haben sie dann so wieder zusammengefügt, dass eben genau diese Übersichten, die bisher immer von Hand entstanden sind, dass die einfach automatisiert da waren. Und zwar immer auf den Zahlen, die da wirklich im System sind und nicht die jemand in Excel kloppt. Und das machst du, die haben das Projekt basierend. Das sind keine kleinen Projekte, die da haben. Das heißt, da sind viele Zeilen, viele Zahlen und da kann überall mal ein Fehler auftreten. Das passiert aber nicht, wenn die Software das für mich macht.
Michael
00:36:25
Wenn es vernünftig validiert ist und du sicherlich einmal aus den Schnittstellen siehst.
René
00:36:28
Ja, natürlich. Aber ich habe es ja gemacht, was soll ich dir sagen.
Michael
00:36:30
Hey Leute, was will da noch passieren?
René
00:36:33
Nein, klar, man muss danach noch kontrollieren, ob es alles passt. Ja, aber grundsätzlich, es läuft ja. Das sollte jetzt natürlich keiner machen, der so ein bisschen hobbymäßig da rumklickt und mal guckt, was passiert und dann nachher sagt, ja hier, da habt ihr. Nein, da muss man natürlich nochmal mit drei, vier Leuten drauf gucken, ob das alles passt. Und wenn das passt, kann man sich noch darauf verlassen.
Michael
00:36:56
Ja, also wie gesagt, ich sehe das halt mit diesem Excel-Thema. Sorry, wenn wir da jetzt ein Stück weit drauf rumreiten. Wir sehen halt einfach, um es mal runterzubrechen, dass sich viele Unternehmen mit dem Thema quälen und über das, was wir heute besprechen, gibt es mögliche Auswege, sich von diesem Qualthema so ein Stück zu lösen und das eben automatisiert darstellen zu lassen und das so zu machen, dass es eben nachhaltig ist und auch auf der Zeit und auf die Dauer sich das einmalige Einrichten auf jeden Fall gegen die Zeit rechnet von ich mache es jeden Monat irgendwie und versuche ein Drittel irgendwas rum. Aber auch hier wieder, man muss dann aber auch mit der Wahrheit leben können, die dabei rausfällt. Das ist eine ganz klare Kiste überall. Aber das ist selbstverständlich.
René
00:37:37
Aber das ist wie im wahren Leben. Man darf keine Fragen stellen, auf die man die Antwort nicht verträgt.
Michael
00:37:43
Genau.
René
00:37:46
Ja, so ist es halt. So, dann weiter im Text. Wichtig ist auch, dass man, oder ich sage mal, ein Problem ist ganz oft, dass es auch keine klaren Definitionen gibt. Was ist eigentlich das, was ich versuche? Auch da aus der Praxis, wir haben ja auch mal, als ich angefangen habe, das Ganze zu machen, haben wir zum Beispiel auch mal so eine Auswertung gemacht. Wer ist denn jetzt aktiver Kunde? Ich weiß nicht, wie es bei dir jetzt wirklich in der ERP aussieht, aber grundsätzlich kenne ich sehr viele Unternehmen, wo es so ist, du hast einen Kunden, den Auftrag führst du aus und dann hörst du einfach monatelang, jahrelang nichts mehr von diesem Kunden. Ist der Kunde jetzt aktiv oder ist er inaktiv? Ab wie vielen Jahren ist er inaktiv? Warum ist er inaktiv? Ein Kunde muss ja nicht anrufen und sagen, ich will nicht mehr mit euch arbeiten, dann ist klar. Aber ansonsten läuft das ja so langsam raus. Aber man muss ja irgendwo sehen, hat der Kunde vielleicht bei uns jetzt nur noch Lizenzen gekauft oder Hardware gekauft, hat aber keinen Service mehr in Anspruch genommen oder hat er vielleicht einfach gar nichts mehr gemacht oder, oder, oder. Das sind Dinge, mach das mal von Hand. Geh mal durch deine ERP und guck mal ganz genau, ich weiß nicht, wie bei dir die Struktur aussieht, aber bei ganz vielen Unternehmen ist das ein Problem, weil sie das gar nicht so mal eben aus dem Ärmel schütteln können. Die haben dann eine Liste von, was weiß ich, 3000 Kunden und dann müssten sie durch ihre ERP durchklicken und sagen, der ist noch, der nicht oder was weiß ich. Ich kann euch sagen, wie schnell das bei uns geht, ein Klick.
Michael
00:39:33
Du musst aber dich einmal quälen und genau an dem Punkt hast du wieder das Thema, was wir oben gesagt haben, du musst wissen, was du haben willst. Und das ist das, was du gesagt hast. Wenn du genau an dem Beispiel bist, musst du halt einfach sagen, alle Kunden länger wie 12 Monate keinen Umsatz, gleich inaktiv. Alle Kunden länger wie 5 Monate oder in den letzten 10 Monaten keine 10.000 Euro Umsatz, gleich inaktiv. Das heißt, du musst die Parameter festlegen. Du musst dich einmal auseinandersetzen und musst klare Parameter festlegen. Wann ist eine Bedingung wahr und wann ist eine Bedingung unwahr? Das ist ja das, was du am Ende vom Tag da rausziehst. Und das muss einmal klar sein. Und da muss man sich halt mit denen, die die Daten verarbeiten wollen bzw. die die Daten haben wollen, bei deinem Ding, das ist jetzt typisch so ein Vertriebler, dass man genau sagt, pass auf, hier hast du eine Liste. Das sind alle Unternehmen, die im letzten Jahr nicht einen Dollar Umsatz gezogen haben. Geh mal durch die Liste. Oder der Vertriebler sagt, das interessiert mich nicht. Wenn sie einen Euro Umsatz machen, machen sie einen Euro Umsatz. Also dann musst du andere Parameter definieren. Aber das muss klar sein. Du musst wissen, was du analysieren willst, damit du weißt, was du für eine Aussage triffst nach der Analyse. Ja, ganz wichtig.
René
00:40:46
Richtig. Deswegen, und das sind halt so Sachen, das muss man auch für sich einfach schon klar haben. Und das ist momentan, so erkenne ich es zumindest, sehr häufig noch ein Problem. Ja, das ist klar.
Michael
00:41:02
Das ist auch ganz klar, weil der eine sagt ja auch das wieder. Der eine sagt, für mich ist, wenn der Kunde seit drei Monaten nichts bei uns bestellt hat, ist es ein Off-Kunde. Der Vertriebler sagt, ja, aber spätestens nach vier Monaten müsste er mal gucken, ist ein Newsletter drin, musst du mal anrufen etc. Und der Chef kann dann sagen, ja, also alle Kunden, die einen Monat nicht bestellt haben, sind inaktive Kunden und inaktive Kunden will ich eigentlich nicht haben, also rennen wir hinterher, weil ich vielleicht auch meinen KPI auf aktive Kunden anders gesetzt habe, als auf Kunden insgesamt. Und deswegen muss ich es sauber definieren und ich muss mir klar sagen, was ich will und dann gibt es halt auch keine Ausreden mehr. Wenn ich das einmal so definiert habe und das durch ein Raster fällt und am Ende vom Tag nur fünf Kunden rumfallen, wo der Vertrieb aktiv drangehen kann, weil das die Parameter nicht gesetzt hat, ist das halt einfach nur die Menge. Deswegen klar werden, was will ich analysieren und was will ich tun, wenn ich den Wert nicht erreicht habe. Das ist das Thema, was man am Anfang wieder hat. Aber an der Stelle zeigt es, glaube ich, ganz deutlich, was ich haben will. Das ist eine ganz große Spannweite. Inaktive Kunden, ja, nein, kannst du spannen und kannst das Spiel spielen ohne Ende. Das kannst du an der letzten Bestellung klar machen, am Jahresumsatz klar machen, am Umsatz im letzten Quartal klar machen, am Monatsumsatz klar machen.
René
00:42:17
Tausend Parameter. Du kannst Daten in so viele Relationen bringen oder Voraussetzungen dafür schaffen. Genau das ist es ja und glaub mir, das ist noch eines der einfachsten Themen, die man dahinter hat. Es ist so, also Unternehmenszahlen lassen sich, also wenn es wirklich um Zahlen geht, lassen sie sich so unterschiedlich auch interpretieren. Und das ist halt auch immer ein Thema. Also ich glaube, da wird es noch, oder was heißt ich glaube, ich weiß, dass es da deutlich komplizierter wird. Dieses inaktiv, aktiv, inaktiv, okay, da setzt man Filter drauf, das kriegt man schon hin. Aber was Unternehmenszahlen angeht, weil du hast ja immer so einen Mix aus Gutschriften, aus Storno, Retoure, was weiß ich, also jetzt, so im Allgemeinen mal gesprochen, dann hast du deinen normalen Auftrag, dann hast du einen Teilauftrag. Das sind viele Zahlen, die da miteinander reinspielen, bis du ein gutes, also das richtige Ergebnis kriegst. Das macht es deutlich komplizierter. Und ist auch von ERP zu ERP völlig unterschiedlich.
Michael
00:43:29
Ja, vor allen Dingen bleibt man bei mir, bleibt man bei dir, um das zu machen, selbst Umsatzzahlen, willst du Umsatzzahlen mit Hardwareverkauf haben, willst du Umsatzzahlen mit Dienstleistungserbringung haben, hast du vielleicht Dienstleistungen, die du monatlich pauschal abrechnest, wir kümmern uns bei mir auf die Zeit, hast du Dienstleistungen, die du monatlich pauschal abrechnest, hast du Dienstleistungen, die du auf Stundenbasis abrechnest. Du kannst so viele Zahlen analysieren und so viele Zahlen nehmen und du kannst das Ding so lange rund drehen, bis du selber nicht mehr weißt, wo oben und unten ist. Von daher musst du klar wissen, was will ich haben. Will ich eine Jahresumsatzzahl haben, ist halt beides drin, will ich Jahresumsatzzahl pauschal haben oder will ich Umsatzzahlen Hardwareverkauf haben. Du musst klar wissen, was du willst, weil sonst verwendest du dich im Durcheinander. Und wie wir es eben schon gesagt haben, jede Statistik sieht anders aus, weil jeder einen anderen Maßstab nimmt.
René
00:44:16
Ja, genau. Dann wäre jetzt die Frage, um den Bogen zu spannen, was ist eigentlich BI, Business Intelligence?
Michael
00:44:26
Ja, löse mal das ganze Problem genau. Wir reden jetzt, guck mal, ich gucke gerade, wir haben dreiviertel Stunde jetzt die Uhr schon laufen und wir reden nur über Probleme und wie es nicht gut funktioniert. Jetzt erklär du uns mal bitte, wie es gut funktioniert.
René
00:44:38
Ja, also grundsätzlich erstmal, was ist BI? Also BI, das Ziel davon ist einfach wirklich die Daten sichtbar zu machen. Also, dass man sie, wie wir gerade schon gesagt haben, diese faktenbasierende Schaffung, dass wir uns nicht über ein Bauchgefühl unterhalten, sondern dass es einfach klar sichtbar ist. Ich sage mal, bestes Beispiel, ich habe einen Kunden, der hat mir gesagt, ja hier, einmal im Jahr kriege ich eine Auswertung, dann weiß ich eigentlich Bescheid. Sag ich, okay, einmal im Jahr ist ja nicht so viel. Ja, aber reicht bei mir. Sag ich, ja, und wenn ich dir jetzt aber eine Lösung biete, wo du auf die Minute genau deine aktuellen Zahlen hast, dann hast du doch eine viel bessere Entscheidungsbasis, als du sie jetzt hast. Entweder gehst du jetzt in die Vollen und gibst schön aus und hast dann zu wenig nachher am Ende des Jahres oder du sparst nachher, weil du das Gefühl hast, du musst sparen, aber es ist gar nicht so und dann hast du den Investitionsdruck im nächsten Jahr. Also eigentlich macht es ja Sinn, dass du wirklich tagaktuell entscheiden kannst und da eine sehr gute Basis hast. Das ist so eines der Dinge und ich glaube, dass momentan merkt man das. Diese Denke stellt sich auch in Unternehmen immer weiter um, dass man eben sagt, okay, wir müssen so eine Auswertung haben. Ich finde auch, und das ist vielleicht nur meine Herangehensweise, wenn ich heute einen Zettel kriege, DIN A4 und da liegen jetzt, stehen x viele Zahlen drauf. Okay, dann guckst du dir vielleicht die drei wichtigsten an, wie auch immer, und dann beiseite. So, ich könnte die Daten aber ja auch so aufwerten, dass sie farblich mit einer Skala, mit einem Tachometer, mit keiner Ahnung, egal was, schön visuell dargestellt werden. Mir ist absolut klar, okay, ist grün, wunderbar, bin ich auf einem guten Weg. Da ist gerade gelb oder rot, dann müssen wir mal gucken, dass wir da jetzt den Bogen kriegen. Das können ja einfach Dinge sein, die resultieren ja automatisch daraus und ich investiere gar nicht groß Zeit da rein. Ich sehe einfach, okay, da ist rot, da muss ich darauf achten. Dann gucke ich genauer hin, weiß, was ist die Ursache dafür und woran muss ich arbeiten.
Michael
00:46:52
Aber das einmal jährlich finde ich sehr gewagt bzw. mutig.
René
00:46:58
Bis dahin.
Michael
00:47:00
Das könnte selbst ich nicht mehr jährlich machen, weil selbst ich oder selbst wir oder alle Unternehmen und alle, die was arbeiten, das ist auch egal, ob wir jetzt über, ich sage jetzt auch mal, das ist auch jetzt vollkommen egal, ob wir über Umsatzzahlen reden oder reden über Reklamationsquoten in der Produktion oder reden über Leads auf der Webseite oder sonst irgendwas. Das muss ich mir wesentlich häufiger wie einmal im Jahr angucken, weil ich darf die Kontrolle über meinen Prozess nicht verlieren und das ist ja der Sinn dieser ganzen BI-Kiste und der Sinn dieses ganzen Trackings, eines meiner Ziele. Ich will ja einen kontrollierten Prozess haben und ich will das Ziel erreichen, was ich verfolge und das kann ich sehr wahrscheinlich nur dann machen, wenn ich es relativ engmaschig überwache, bedingt aber auch die Sache, was du gesagt hast, engmaschig überwachen, einmal im Monat ein DIN A4-Zettel, Schriftgröße 8, voll mit Zahlen, überwacht kein Mensch, sind wir ehrlich, sondern ich muss es in irgendeiner Art und Weise visualisiert haben, mindestens mal per Farben, dazu muss ich wieder die Grenzwerte definieren, sind wir wieder beim KPI-Thema, ich mache irgendwelche Tachometer, ich mache Balkengrafiken, ich mache Vergleiche zu Vormonaten oder auch das wird interessant, vergleiche ich mit dem Vormonat, vergleiche ich mit dem gleichen Monat aus dem Vorjahr, vergleiche ich Quartal zu Quartal, mache ich Vorjahresquartal, Diesjahr, also alle diese Sachen, die müssen sauber definiert sein, damit ich weiß, was ich haben will.
René
00:48:16
Das sind so Dinge, da hilft B.I. ganz sicher. Also wirklich, wie gesagt, diese visuell darzustellen und ganz sicher objektive Entscheidungen treffen zu können, also wirklich faktenbasierend. Zahlen kannst du nicht manipulieren, also kannst du schon, aber dann hast du ein ganz anderes Problem.
Michael
00:48:40
Ich traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, ist schon immer so gewesen.
René
00:48:44
Ja, aber dann hast du ein ganz anderes Problem als das.
Michael
00:48:47
Ja, aber scheiß dich selbst, da hast du überhaupt nichts von. Richtig.
René
00:48:52
So, also, was sind Bestandteile von einem B.I.? Ganz sicher die Datenquellen, alle passenden anzuzapfen, die Daten entsprechend auch so zu bekommen. Dann hast du ETL-Prozess, also das heißt, dass du diese Daten erstmal nimmst, so wie du sie bekommst, also ETL steht für Extract, Transform and Load, das heißt, du bekommst die Daten, also ins System oder in eine Datenbank, dann transformierst du sie zu dem, was du haben willst und Load ist das, was du sie wieder aufbereitet, dann quasi darstellst. So, dann das entsprechende Datenmodell, also die entsprechende Datenmodellierung ist extrem wichtig. Eine Datenbank, ich sag mal, wenn du eine Datenbank von der ERP hast, heißt das nicht, dass das gleiche Modell für deine Visualisierung auch so sein muss. Das heißt, das ist das, was ich vorhin sagte, man muss halt immer gucken, welche Daten man in Relation bringen möchte, wie die im Verhältnis stehen sollen, wie die miteinander zusammenspielen sollen, entsprechend muss das Datenmodell dahinter aussehen. Das werden wir heute nicht so bis in die Tiefe besprechen können, das geht nicht, weil eine Modellierung, das ist nichts, was man eben aus dem Ärmel schüttelt, das muss man immer auf jeden einzelnen Fall sehen. Wenn da jemand Fragen hat, gerne melden. So, und dann Dashboards und Reports. Das heißt, ich kann mir ein Dashboard aufbauen, da habe ich dann meine Filter, kann da draufklicken, kann sagen, okay, wie du gerade gesagt hast, ich möchte den Vormonat mit dem aktuellen Monat vergleichen oder vor drei Monaten, wie auch immer. Das Reporting ist halt, ich kann mir auch diese Auswertung automatisiert per Mail schicken lassen, per CSV ausgeben lassen, wie auch immer. So, und dann die bekannten Tools, logischerweise Power BI. Ich glaube, mit dem Thema, mit dem M365 und Power BI ist das Ganze sowieso nochmal viel größer geworden. Da gibt es natürlich auch nochmal andere. Tableau, Click, Lookout Domo sind so, Lookout Domo aber eher nicht im deutschen Raum. Die sind eher so international. Aber die anderen drei, die kennt man in der Regel schon, wobei ich behaupten würde, Power BI ist den allermeisten geläufig, zumindest als Begriff. So, wir haben darüber gesprochen, also wie wir jetzt zur BI-Umsetzung kommen. Also was wollen wir wissen? Kennzahlen hatten wir gerade schon gesagt. Welche Entscheidungen sollen unterstützt werden? Das ist halt auch wichtig. Nicht alleine nur, welche Ziele, sondern welche Entscheidungen will ich mit diesen Dingen, die ich da aufbereitet dargestellt bekomme, welche Entscheidungen will ich damit treffen können? Das muss auch der Anreiz sein, einer guten Visualisierung oder einer guten Darstellung und Auswertung. Wir müssen die Datenquellen analysieren. Das heißt, einmal zu schauen, wo liegen die Daten und wie zuverlässig sind sie. Aber das ist genau das Excel-Thema, was wir gerade hatten. Zuverlässig ist ein Excel nicht, was ich selber von Hand schreibe. Zuverlässig ist eine ERP, wo die Daten automatisiert reinkommen oder wo die Buchungen passieren, wo ich meine Aufträge schreibe, wo ich die Zahlungseingänge habe und so weiter.
Michael
00:52:07
Und zuverlässig sind, wenn sie eindeutig und auswertbar sind. Also auch das Thema nochmal. Ein Datensatz, ein Feld. Auch das ist alles ein Thema, wie ich meine Daten zuverlässig mache. Okay, ja, bestanden. Also all diese Themen oder mache ich ja, nein Feld zum ankreuzen oder per Dropdown oder was und definiere das Datenbankfeld. Das sind Dinge, die mich in die Zuverlässigkeit der Datensätze bringen. Kann ich mit dem Kram, was ich in dem System drin habe, was anfangen? Kann ich dem vertrauen und kann ich es auswerten?
René
00:52:36
Ja, genau. Gehört genau dazu. Danach kommt das Datenmodell aufbauen. Da ist es wirklich eine einheitliche Logik zu gestalten. Wie gesagt, das ist auch von Visuals, so nennt sich dann nachher dieses Dashboard. Darauf sind die Visuals, also das heißt, die grafischen Elemente, die dann meine Daten halt quasi aufbereitet anzeigen. Und diese Logik dahinter muss halt immer so aufgebaut sein, dass dieses Visual meine Daten auch wirklich anzeigen kann. Es bringt mir nichts, einen Tachometer meinetwegen anzuzeigen und dann steht da jeder kauft diesen Monat nichts. Das kann nicht ausgewertet werden. Das ist keine Zahl.
Michael
00:53:20
Genau.
René
00:53:23
Und die Beziehungen definieren. Das ist aber das, was ich gerade sagte, wenn du halt Daten miteinander in Verbindung bringen willst. Ein gutes Beispiel ist halt, wenn du einen Kunden nimmst, bringst du den logischerweise für deine Umsätze oder für irgendwas in eine Verbindung mit seinen Bestellungen, mit den Belegen, die dahinter liegen und diese Belege dann wiederum mit den Produkten. Also dann kannst du dem Kunden quasi das Produkt zuordnen. Du kannst sehen, wie oft wurde das Produkt gekauft, wie viel hat der Kunde gekauft, wie viel hat der Kunde von diesem Produkt gekauft und so weiter. Also man hat da viele Möglichkeiten, die Daten wieder miteinander zu kombinieren. So und dann ist das Reporting der nächste Punkt. Also da ist halt wirklich diese visuelle Darstellung. Wie kann es dargestellt werden, damit es schnell interpretiert werden kann? Das muss das Ziel sein. Bringt nichts, die Zahlen genauso aufbereitet darzustellen, wie auf einem Blatt Papier. Dann, dass es benutzerfreundlich ist. Benutzerfreundlich bringe ich immer in Verbindung mit intuitiv. Smartphone ist ein gutes Beispiel dafür. Wenn ich irgendwo drauf drücke, dann weiß ich schon, also bevor ich da drauf drücke, weiß ich eigentlich schon, das müsste passieren, wenn ich drauf drücke und genau das passiert auch. So müssen optimalerweise Reports dann auch aussehen oder die Dashboards. So und dann hast du halt so Filter, Drilldowns, Interaktivität. Also Filter ist klar, da hatten wir ja vorhin schon drüber gesprochen, dass du halt sagen kannst, ich will den Vormonat meinetwegen mit dem aktuellen vergleichen. Dann kannst du mit den Drilldowns, da kannst du halt nochmal viel weiter in die Tiefe gucken. Nehmen wir das Beispiel von gerade eben. Du hast einen Kunden, der hat eine Bestellung. Darauf hast du nur geguckt, seine Bestellungen und dann könntest du im Drilldown noch sagen, da waren all diese Artikel drin und dann könntest du noch sagen mit einem weiteren Drilldown, dieser Artikel wurde aber so und so vielmal im Gesamten verkauft. So kann man das immer weiter durchspielen und immer weiter in die Tiefe gehen. Dafür sind die da. Interaktivität ist glaube ich klar. Wenn ich einen Filter setze, dass meine Visuals sich automatisch aktualisieren, dass die farblich entsprechend angepasst werden und so weiter. Also dass da wirklich nichts mehr manuell gemacht werden muss. Ein Beispiel dafür, wenn man das mal so nehmen möchte, hatte ich mir notiert, ein mittelständischer Händler verknüpft ein CRM, ERP und ein Shop, Shop-System, Webshop oder sonst was und daran kann er dann halt erkennen, dass er mit 20% seiner Kunden aber 80% seines Umsatzes macht. Das sind so Erkenntnisse, die kann man halt daraus gewinnen. Das ist auch nicht unwichtig. Nehmen wir mal so die aktuellen Zeiten, die ja nicht ganz einfach sind. Wenn jetzt ein Großkunde, der jetzt mein Hauptabnehmer ist, irgendwann sagen sollte, okay, mir geht es nicht so gut oder ich gehe andere Wege, dann bin ich sehr abhängig von diesem einen Kunden. Das heißt, ich sollte schon frühzeitig schauen, dass ich mich so breit aufgestellt habe, dass ein Absprung nicht schön wäre, dass er mir auch vielleicht wehtut, aber dass er mich nicht komplett zerstört so ungefähr. Dafür sind solche Auswertungen auch wichtig. Das sollte man für sein Business, denke ich, auf jeden Fall mit auf den Zettel haben.
Michael
00:57:00
Das kriegt man nicht aus dem Bauch raus. Das sind Dinge, die kriegst du nicht aus dem Bauch raus.
René
00:57:08
Du musst ja auch mal gucken. Nimm doch mal jetzt einen Kunden, der kauft jetzt im Monat, der ist bei dir jetzt ein bisschen schwierig, aber jetzt bei uns, der kauft jetzt im Monat 500 Sachen. Immer so kleine Kleckerbeträge. Das ist ja in Ordnung. Aber ich habe einen Kunden, der kriegt genau eine Rechnung im halben Jahr, aber die ist zehnmal so hoch wie alles, was der bestellt.
Michael
00:57:33
Vor allem ist die Rechnung deine Dienstleistung und nicht dein Hardwaregeschäft. Wir sind von einem Umsatz in einer ganz anderen Kiste drin. Das musst du einfach sauber bewerten können.
René
00:57:42
Genau das ist es halt. Wenn du dann jemanden hast, der einmal im Jahr auf die Zahlen guckt oder gucken würde, der kriegt das ja gar nicht so mit. Der sieht dann nachher das Gesamtergebnis. Wenn du dann nicht darauf achtest oder das auch mal in die Tiefe bewertest, dann kann das immer ein bisschen schwierig werden. Gerade in der heutigen Zeit ist immer ein bisschen Unsicherheit drin. Damit lässt sich vieles gewinnen.
Michael
00:58:09
Es lässt sich zumindest transparent machen. Es erwischt dich nicht eiskalt in dem Moment, wo du die Wahrheit hast.
René
00:58:15
Michael, aber da haben wir ja wieder die Ziele. Du hast es ja gesagt. Auch daraus kann ja wieder etwas resultieren oder wird etwas resultieren. Ich will keinem irgendwas unterstellen. Wenn man jetzt Autozulieferer ist, da ist es vielleicht nicht ganz so einfach. Da hat man dann auch einen Abnehmer, einen Großabnehmer. Das ist schon klar. Aber in vielen anderen Bereichen hat man die Möglichkeit, sich doch breiter aufzustellen, wenn wir jetzt bei dem Beispiel bleiben. Aber es gibt viele andere Dinge, die man da wirklich auch an Erkenntnissen daraus gewinnen kann. Das muss ja nicht dabei bleiben. Wenn wir jetzt mal auf die Unternehmenspraxis schauen, wo können wir es anwenden? Sicherlich im Vertrieb. Du hattest es schon gesagt. Umsatzzahlen, Umsatzentwicklung, Kundensegmente. Wer ist jetzt gerade mein Topkunde? Wie auch immer. Wir haben noch den Bereich Key Accounting zum Beispiel. Für den ist es auch spannend. Wie viele Gespräche hatte ich? Wie sind die verlaufen? Um das auch für sich mal auswerten zu können. Ist die Kommunikation da gegeben oder eben auch nicht? Einkauf. Da kannst du zum Beispiel die Lieferantenbewertung, Lagerbestände und so weiter. Personal, Krankheitsquoten, Fluktuation. Deine Gehaltsentwicklung. Bonuszahlung. Da gibt es viele Dinge, die man auswerten kann. Und wie ich vorhin gesagt habe. IT-Services bei uns. Reaktionszeiten. Ticketanalysen. Diese Bereiche kannst du damit auf jeden Fall abdecken. Was das Ganze noch schöner macht, als man eigentlich meint am Rechner. Davon geht man ja immer so aus. Das Schöne ist, diese Daten stehen zur Verfügung. Und zwar nicht nur bei mir im Unternehmen, sondern auch mobil. Wenn ich beim Kunden sitze, wir bieten unseren Kunden eine IT-Flatrate an. Die wird wirklich auf den Kunden speziell heruntergerechnet. Das machen wir einfach, damit es nicht unfair wird. Ein Kunde, der viele Dienstleistungen in Anspruch nimmt, ist teurer für sein Verhältnis. Genauso wie bei den anderen. Aber ich kann schlecht sagen, wie viel das kostet. Und für die, die weniger haben, wird es günstiger. Dann haben wir gesagt, wir brauchen eine Auswertung. Und die muss so sein, dass ich die beiden Kunden anwenden kann. Nicht, dass ich sagen muss, nächste Woche schicke ich dir noch ein Angebot. Sondern, dass man da sitzen kann und sagen kann, das sind deine Zahlen, so und so viele Systeme hast du im Einsatz. Das sind deine bisherigen Werte gewesen. Wir gehen auf den Wert, damit du da bleibst. Das ist deine Entwicklung über die letzten Jahre. Das kann man alles darüber direkt darstellen. Das sind geniale Sachen. Schön transparent. Nicht jemanden in die Warteschleife stellen. Und vor allem schön grafisch aufbereitet. Der Kunde kann genau sehen, wo sind meine Ups und Downs. Wo ist meine Linie da drin? Wo ist mein Schnitt? Da gibt es viele Möglichkeiten. Das sind nicht nur Dinge, die man intern verwenden kann. Sondern die kann man auch nach extern, im Zuge der Transparenz verwenden. Ohne, dass ich die Finger dafür krumm machen muss.
Michael
01:01:47
Du hast am Anfang mal heftig krumm gemacht. Bis das System steht.
René
01:01:54
Ja, aber es läuft ja jetzt. Natürlich, das ist ein bisschen was. Aber man macht das ja einmal. Man hat einen gewissen Invest. Da geht man ja auch in Vorleistung. Aber wenn man das erst mal in der Tasche hat und es läuft, hat man auch einfach richtig was davon. Und die Zeit holst du dir hinten locker wieder raus. Das haben wir am Anfang schon gesagt. Ich glaube, Vertrieb hattest du vorhin ja auch schon gesagt. Für die ist es auch ein Riesenmehrwert, einfach tagesaktuelle Zahlen zu haben. Und nicht zu warten, bis eine wöchentliche Auswertung kommt. Nein, die können da live reingucken und sehen sofort, was die Phase ist.
Michael
01:02:34
Reklamationsquoten in der Produktion, Zahlen im Lager, wie oft dreht sich das Notebook, wie oft wird das USB-Kabel gedreht, wie oft bestelle ich beim Lieferanten nach, bestelle ich lieber öfters nach mit kleinen Mengen oder kann ich in größeren Abständen größere Mengen reinziehen. Das sind ja alles Analysen und Zahlen. Und alles Fakten, auf denen du was organisieren kannst. Du musst es halt einfach nur wissen. Und zwar wissen, ohne dass es permanent kompliziert über irgendwelche, wir bleiben spöttisch, kompliziert über irgendwelche Excel-Listen, die du rauspfeifst, sondern das muss halt einfach ein Klick machen und es muss da sein. Du musst vorher definieren, was du haben willst und drückst auf den Knopf oder machst das BI auf und guckst rein und siehst halt eben direkt.
René
01:03:18
Genau, das ist das. Also ein Zeitaufwand muss da auch mit reingekommen sein. Ja, dann Stolpersteine, technisch Datenqualität ganz sicher. Haben wir ja gerade schon drüber gesprochen. Performance ist sicherlich auch ein Thema. Also wenn die Datenmengen sehr, sehr groß sind, kann das eine Hürde sein. Auch da muss man sich dann gut aufstellen, welche Möglichkeiten man da hat, damit man da eben nicht Gefahr läuft, dass es nicht läuft. Aber das ist das, was wir ganz zu Anfang, was ich ja sagte mit dem Datenmüll und dem Datenwert, dass man den erkennt, weil dann könnte man sich die Daten, nur die Daten, die man auch wirklich braucht, aus dieser Datenbank extrahieren, in eine andere Datenbank schreiben.
Michael
01:04:00
Noch viel verrückter. Die Daten, die ich nicht gebrauchen kann, muss ich erst gar nicht erheben und die muss ich erst gar nicht speichern.
René
01:04:08
Es ist ja immer die Frage, also wenn du jetzt eine ERP hast und du bist jetzt ein super großer Anbieter für was weiß ich, lass das Alida sein oder wie auch immer. Bei denen wird es wahrscheinlich, oder Nike, um jetzt mal einen Klamottenhersteller zu nennen. Aber wenn die das haben und die brauchen, also du erfasst ja logischerweise Daten. Das können ja auch Daten sein, die für dich nachher in der Auswertung gar nicht mehr relevant sind. Du brauchst sie zwar im Verlauf, aber irgendwann werden sie ja unrelevant. Und das ist halt etwas, das kann durchaus sein. Also eine ERP fragt dich ja für den laufenden Prozess etwas ab, aber sie löscht die Daten ja nicht, nachdem der Prozess abgeschlossen ist.
Michael
01:04:46
Ja, wo ich bin, wir driften ab, wo ich bin ist, wenn du sie nicht für die Erfüllung vom Auftrag brauchst und du brauchst sie nicht für deine Auswertung im ERP, für deine Auswertung im BI, dann musst du sie auch gar nicht erfassen.
René
01:05:00
Wenn ich es für beides nicht brauche, hast du recht.
Michael
01:05:02
Verstehst du, was ich meine? Ich brauche es nicht für den Auftrag, ich brauche es nicht für die Statistik, dann lasse ich es weg. Zweck der Datenminimierung, was du nicht brauchst für deine Arbeit, speicher es erst gar nicht. Also fang nicht an, wir sind ja bei dem Thema Datensammler und die Daten, die ich wirklich brauche, sammle nicht auf Teufel komm raus alles, sondern sammle nur das, was du brauchst und verarbeite nur das, was du wirklich brauchst.
René
01:05:29
Mir ging es gerade nur darum, dass man auch da nochmal eine Trennung drin haben kann. Du hast halt deine ERP und kannst nachher aber, weil du die Daten im BI nicht brauchst, kannst du sie da rausfiltern. Du nimmst dir nur die Daten in eine Datenbank, die fürs BI da ist und zwar nur die relevanten Daten.
Michael
01:05:44
Passt, bin ich dabei.
René
01:05:49
Das ist das und Sicherheit und Berechtigung ist sicherlich immer ein Thema. Berechtigung hatten wir gerade auch drüber gesprochen. Man muss da ja sehen, das sind ja auch wirklich, wenn sie für mich als Unternehmen extrem wichtig sind, sind das natürlich die Daten, mit denen ich auch am angreifbarsten selber bin. Natürlich nicht, wenn ich jetzt technische Zeichnungen habe. Ja, die werden nicht ins BI eingelegt, das ist schon klar. Die sind dann auch entscheidend, aber meine Unternehmenszahlen sind immer kritisch. Also kritisch als Daten zu betrachten und dementsprechend muss man da auch die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen treffen. Organisatorisch haben wir, glaube ich, immer das gleiche Widerstand. Zum einen aus dem Team heraus kann sein, weil sie das Know-how nicht haben. Sie kennen sich mit dem Thema nicht aus, das ist ja neu. Aber das haben wir, glaube ich, immer so. Das ist in jedem Bereich so. Dann, was immer ein bisschen schwierig sein kann, ist diese Abhängigkeit von einzelnen Personen. Es gibt ja ganz viele Unternehmen, die dann sagen, die Aufbereitung der Daten, das macht die Person.
Michael
01:07:02
Das macht Günni. Günni macht bei uns Daten. Der Datenkünder.
René
01:07:09
Wenn es gut läuft, macht es irgendwann keine Person mehr. Die Daten sind da. Derjenige, der so gar nichts damit zu tun hat, kann sich die Daten aber trotzdem da rausziehen. Damit ist es ja dann am einfachsten. Es kann auch manchmal immer so ein Thema sein, dass man einen Widerstand gegen Transparenz bekommt. Also dass die eine oder andere Person im Unternehmen nicht möchte, dass es so transparent wird. Das gibt es tatsächlich auch. Das habe ich auch schon kennengelernt.
Michael
01:07:39
Wir sind aber auch wieder bei einem Transparenz-Thema. Wir sind bei dem Thema, welche Daten will ich erfassen? Und was mache ich mit den Daten, die ich habe? Für mich triggert da jetzt gerade Krankheitstage. Das hast du eben oben gebracht. Natürlich interessiert dich im Unternehmen, in einem BI, die Anzahl der Mitarbeiter und die Anzahl der Krankheitstage. Also wie viele Tage, theoretisch, können alle meine Mitarbeiter abzüglich nehmen, können ich als Mann-Tage im Unternehmen zur Verfügung haben und wie viele Prozent der Mann-Tage habe ich Ausfall, weil ich Krankheiten habe oder Ausfälle der Mitarbeiter habe. Das ist aber etwas ganz anderes, als wenn du jetzt guckst, wir hatten eben Günni für die Datenanalyse, wenn du dir in der Analyse wieder die Anzahl der Krankheitstage in der Statistik für den Mitarbeiter auf den Kopf anguckst. Also du musst irgendwann einen ziemlich harten Cut machen, wie tief gehe ich in die Analyse und was lasse ich zu? Weil sicherlich will keiner das haben oder eine Leistungsanalyse. Wie viele Calls, bei dir oder bei mir, wie viele E-Mails wurden verarbeitet? Wie viele Calls wurden gemacht? Wie viele Aufträge wurden innerhalb von 24 Stunden geschlossen? Wer hat die meisten Aufträge da liegen, die länger, älter als sieben Tage sind etc. Das sind ja alles Dinge, wo Mitarbeiter logischerweise einen Widerstand darüber haben, aber was du ja erstmal als Unternehmen gar nicht haben willst an dieser Stelle, wo du sehr, sehr sensibel sein musst, ob du die überhaupt verarbeiten darfst, das ist ein anderes Thema, das lassen wir hier raus, aber du musst halt gucken, wie grob du das brauchst. Und da muss man halt einfach auch in der Datenqualität und in der Analyse schon gucken, dass man einfach sagt, mich interessiert halt die Gesamtsumme. Sprich, ich arbeite hier an der Stelle nicht mit einem Datensatz, der am Ende vom Tag auf den Mitarbeiter rückführbar ist oder auf den Tag, wo der Mitarbeiter gearbeitet hat, sondern ich passe das immer pauschal aufs Unternehmen. Und das ist, glaube ich, wichtig, was man dann den Mitarbeitern auch transparent mitgeben muss, um halt eben die Angst vor der Transparenz zu nehmen. Und das ist so ein Thema, was ich dann auch schon mal habe und sehe. Ja, genau.
René
01:09:49
Ja, dann ist es, glaube ich, wichtig, ja, es ist so ein bisschen das, was wir gerade ja angeschnitten haben, dieses, dass Führungskräfte auch lernen müssen, mit diesen transparenten und offenen Zahlen umzugehen haben. Also das ist schon auch ein wichtiger Punkt, weil manchmal, das ist so meine Erfahrung, verstecken sich die einen oder anderen auch hinter der Masse und wenn dann irgendwie dann doch mal, das muss ja nicht auf die einzelne Person sein, aber selbst wenn es auf eine Abteilung ist, dass das dann mal ein bisschen schwierig werden könnte. Also dass man da sich nicht am Pranger gestellt fühlen möchte oder wie auch immer.
Michael
01:10:36
Stelle keine Frage, wo du die Antwort nicht hören willst. Das ist das, was wir einleitend gesagt haben. Immer wieder, auch das, was ich am Anfang gesagt habe, das ist halt einfach, du musst dir klar sein, wenn du mit faktengestützten BI-Daten arbeitest, also wenn du das durchziehst, das ist cool fürs Unternehmen, aber es kann, Transparenz und Ehrlichkeit kann manchmal wehtun. Das ist wie immer im Leben an dieser Stelle auch, das kann manchmal wehtun, zumindestens im ersten Schritt.
René
01:11:01
Genau, deswegen, also das ist immer ein bisschen schwierig, das, wobei ich glaube, wenn man den Mehrwert dann auch wirklich gut darstellt, das ist halt extrem wichtig, dass man das auch macht, dass man wirklich eher die positiven Dinge daran sieht und dann die Angst vor den möglicherweise negativen, wie gesagt, man muss immer gucken, wie man die Daten dann auch darstellt, dass es eben gar nicht diese negativen Punkte gibt. Also nicht falsch verstehen, Zahlen müssen genannt werden, weil Zahlen sind so, wie sie sind, aber wie du gerade gesagt hast, wenn es dann wirklich auf den Kopf runtergeht, so stellt man es dann nicht dar, damit man nicht einen Einzelnen am Pranger stellt. So, dann ist eigentlich für die meisten das schon soweit in Ordnung. Und kulturell muss man halt auf jeden Fall auch umstellen, das hattest du vorhin auch gesagt, vom Datensammeln dann wirklich einfach nur zur Datennutzung, also wirklich nur erheben, was braucht möglich und nicht einfach sinnlos lauter Daten sammeln und irgendwann gucken wir mal, was wir damit machen. In den meisten Fällen werden sie gelöscht, aber ja. So, wie starten wir also jetzt am einfachsten, ganz klein, es macht absolut keinen Sinn, immer den großen Wurf zu versuchen, also sich vorher Gedanken zu machen über tausend Bereiche, sondern schnappt euch einen Bereich, der gerade in dem Augenblick entweder am einfachsten ist, damit man einen Einstieg hat, also wo man weiß, meine Ziele da sind gar nicht, also die Hürde, um das Ziel zu erreichen, ist nicht so hoch, dass man überhaupt in diesen Bereich reinfindet oder man nimmt sich halt da, wo der Schmerz gerade am größten ist, wo man so den größten toten Winkel hat, zum Beispiel. Das wäre auch eine Möglichkeit, um eben da den Einstieg zu finden.
Michael
01:12:48
Ich würde den Einstieg finden, glaube ich, in ein Thema, was ich sonst gut unter Kontrolle habe, weil ich dann sehr gut schon mal reflektieren kann und kann gucken, ob das BI, was ich mir ausgedacht habe und das, was ich mir ausgedacht habe und das, was ich programmiert habe und mir konfiguriert habe, verwertbare Informationen liefert. Also, verstehst du, was ich meine?
René
01:13:11
Auch eine Möglichkeit, absolut.
Michael
01:13:13
Wenn ich was habe, womit ich starte, um warm zu werden mit dem Ganzen, um zu gucken, wie komme ich in das Thema rein, wie mache ich so die ersten Steps in Power BI, dann würde ich am Anfang was nehmen, was ich auch ohne BI erst mal sehr gut unter Kontrolle habe, um zu gucken, ob mein BI die vernünftigen Daten liefert und ob das eine verlässliche Quelle ist. Und wenn ich weiß, ich habe das dann, dann weiß ich, wie das Konzept ist, wie der Aufbau funktioniert und dann kann ich anfangen, rüber zu skalieren in andere Dinge.
René
01:13:39
Okay, ich glaube, da sind wir gerade. Ja, hast du recht. Ja, das würde ich auf jeden Fall auch so machen. Ich würde mir immer nur einen Prozess nehmen, den ich momentan manuell ausführe. Zum Beispiel über eine Exit-Tabelle. Dann kannst du dir einen Bereich nehmen, der recht einfach noch ist, wo nicht so ein Riesenaufwand dahintersteht, damit man da den Einstieg hat. Du hast ja dann deine Gegenprüfung über das, was du bisher immer gemacht hast. Da wird man den schnellsten Einstieg haben. Feedback-Schleifen sind, glaube ich, extrem wichtig. Team mit reinholen. Die, die damit arbeiten, immer wieder nachfragen, wie es aussieht, wie es funktioniert, ist das so, wie du dir das vorstellst, können wir noch was verbessern. Irgendwann wird man an einen Punkt kommen, wo alle sagen, hey cool, genau so habe ich es gebraucht, dann ist es fertig. Aber es ist halt wichtig, die Leute mit reinzunehmen, wie in jedem anderen Thema auch, damit sie sich auch selbst in dem ganzen Thema verwirklichen können. Am Ende des Tages arbeiten die ja mit den Themen oder mit den Bereichen oder mit den Visuals, mit den Dashboards, wie auch immer. Und da muss es dann halt auch passen. Und das führt dann auch dazu, wenn man das gut macht, alle in diesem Prozess mit einbindet, wird man diese als Fans des ganzen Produktes oder der Lösung dann auch dazu gewinnen. Also ob es jetzt die Nutzer selber sind, die wahrscheinlich sehr schnell sagen werden, hey cool, ich brauche das jetzt nicht mehr von der Hand machen. Oder eben auch die Entscheider, die sagen, okay, ich brauche aber nicht mehr Fragen. Ich habe die Sachen sowieso schon auf dem Tisch liegen, ohne dass es jemand anfassen muss. Ich habe es also viel schneller. Die Leute werden sehr, sehr schnell einen Riesenmehrwert für sich selber erkennen und hinter der Lösung stehen. Immer bis zu einem gewissen Grad, wie wir vorhin gerade schon festgestellt haben.
Michael
01:15:28
Richtig cool ist, wenn es die Mitarbeiter zur Challenge nehmen. Wenn sie ihren Tacho sagen, der Tacho kommt jetzt nicht unter Dunkelgrün oder irgend sowas oder der kommt nicht unter 80 Prozent oder wir verzauern uns jetzt nicht die Antwortsquote mit einem 24-Stünder drin. Also in dem Moment, wenn das ganze Ding zu einer Challenge wird, weil das Dashboard und das Ganze so aufgearbeitet wird, dann hat es noch viel, viel mehr Effekte, wie die dies eigentlich haben soll. Weil dann kriegst du Seiteneffekte rein, die richtig cool sind. Und auch das habe ich schon gesehen in Unternehmen, wo du eben Monitore hast, wo die Zahlen oben schwanken und wo die Zahlen stehen und wo einfach die Challenge ist, unter den Mitarbeitern genau das zu kriegen und das nicht zu kriegen. Nur als Beispiel.
René
01:16:12
Wo hast du das denn gesehen? Kommt mir gerade so bekannt vor. Echt? Ja, ich glaube, da brauchen wir jetzt nicht mehr weiter darauf eingehen. Grundsätzlich ist, denke ich, klar, was da möglich ist, was da möglich sein sollte, wozu das ganze Thema eigentlich da ist. Für die Zukunft, was sicherlich immer mehr ein Thema sein wird, ist, dass es keinen ITler geben muss später, um Einstieg zu haben, um das ganze System erstmal klar zu haben, um Datenquellen auch anzuzapfen. Wir brauchen dafür vielleicht ja schon noch oder sehr wahrscheinlich noch, aber dann nachher, wenn die Daten bereitstehen und es darum geht, diese Auswertung wirklich auch dann darzustellen, dafür braucht man in der Regel den ITler nicht mehr. Wenn man weiß, wie das Tool funktioniert, werden die Teams oder die einzelnen Personen dann auch selber Auswertungen darstellen können und werden dann ihre Daten entsprechend aufarbeiten. Das ist halt eine super Sache, dass, wenn man da auf Zack ist von Anfang an und das immer weiter fördert, dann wird das auf jeden Fall sehr, sehr spannend werden und dann ist das so ein Selbstläufer. An die Stelle muss man natürlich erstmal kommen, aber wenn man da ist, dann wird es nachher sehr, sehr entspannt und nochmal, es ist faktenbasiert. Wenn man dann das Ganze nochmal kombiniert, das ist etwas, das können wir heute nur in einem ganz kleinen Umfang, wird aber in Zukunft immer interessanter, wenn man noch die KI anbindet, die dann nachher auch Prognosen ausspucken kann. Prognosen sind natürlich immer schwierig und ich glaube, dass die Zeiten gerade dafür nicht immer genau die richtigen sind, um das zu machen, aber es wird später so sein. Wenn ich eine Datenbasis habe über zehn Jahre, kann ich in etwa abschätzen lassen durch die KI, wo die Reise hingeht, wo das größte Potenzial ist oder wie auch immer. Das wird schon irgendwann dann möglich sein. Wir müssen mal gucken, wie schnell das geht, dass es auch wirklich gut ist. Wie gesagt, gerade die wirtschaftliche Lage ist ja nicht ganz so einfach, deswegen glaube ich, ist es momentan etwas schwierig. Dann soll es eigentlich damit schon aus meiner Sicht gewesen sein, ich kann nur immer wieder sagen, wenn ihr da Interesse habt, wirklich meldet euch. Auf der einen Seite, Michael kann aus datenschutztechnischen Gründen, er hat es ja gerade schon angeschnitten, was so eben die Geschichte, was Personaldaten angeht und sowas, da kann er euch sicherlich helfen oder unterstützen, Infos geben, wie auch immer. Ich meine, Unternehmer ist er ja auch am Ende des Tages. Wie Daten auszuwerten sind und so, da kann er euch sicherlich auch Infos geben und auf der anderen Seite, technisch kann ich das sicherlich auch tun. Das heißt, wenn ihr Fragen zu dem Thema haben solltet, meldet euch gerne. Spannendes Thema. Ja, definitiv. Und was ich daran einfach super spannend finde, ist, dass man damals immer gesagt hat, bei solchen neuen Themen, das ist eher etwas für die Größeren.
Michael
01:19:29
Nee, das ist etwas für alle. Ich glaube, das ist eher für Kleinen interessant, weil du als Klein viel agiler sein darfst und viel agiler bist und wir haben eben so salopp, gib uns fünf Minuten, wir haben eh schon gnadenlos überzogen, wir haben eben so salopp darüber gesprochen mit, ist es eine Dienstleistung oder ist es eine Hardware, die du verkauft hast, die mal einen Umsatz generiert hat. Wenn du dir über eine BI das vernünftig auswertest und ziehst dir richtige Statistikzahlen raus, dann kannst du nachher auch sagen, ich lenke meinen Fokus mehr auf das Geschäft, was stärker läuft oder kannst sagen, ich sage mal, Hardware schwächelt, nur mal ein Beispiel, Hardware schwächelt und dann kannst du entscheiden, wenn das schwächelt, will ich es wegkriegen, fokussiere ich mich auf Beratung oder wenn das schwächelt, ich will weiter Hardware verkaufen oder ich will weiter Projektmanagement machen, dann muss ich halt gucken, dass ich genau in dem Bereich wieder hochpushe. Aber du hast eine saubere Entscheidungsfindung und hast eine tolle Sache, wie du dein Unternehmen faktenbasiert steuerst und Zahlen lügen eben nicht, wenn sie richtig eingegeben sind und wenn es passt. Und das ist halt ein super Ding, das schlägt jedes Bauchgefühl und das ist eine super wichtige Sache und es geht inzwischen halt so einfach. Du hast das gesprochen mit Power BI in dem 365er-Paket drin, ist durchaus eine Option, dass du dich raussuchen kannst, um eben Daten zu zentralisieren oder zentralisiert zu verarbeiten und eben nicht anzufangen mit Excel.
René
01:21:02
Bevor wir jetzt sagen, ja, hier ist im M365-Bereich, ja, bitte mit Lizenz. Also die Power BI-Lizenz brauchst du separat. Also um es anzugucken, brauchst du keine, aber um dir wirklich dann nachher die Dashboards zu bauen und so, dafür brauchst du eine Lizenz. Aber steht dir in keinem Verhältnis am Ende des Tages, was man an Zeitersparnis hat.
Michael
01:21:26
Ja, sehr gut. Nadenlos gerissen, die Stunde.
René
01:21:33
Ist nicht schlimm. Nach dem Urlaub bin ich ja auch voll da.
Michael
01:21:39
Gut. Dann werden wir das aber jetzt trotzdem, wenn du nichts dagegen hast, würden wir es beenden.
René
01:21:45
Ja, jetzt ist ja auch nichts mehr zu sagen.
Michael
01:21:47
Jetzt ist super, jetzt hast du alles klar. Vielen, vielen, vielen lieben Dank. Wir hören uns in zwei Wochen wieder. Bis dahin hoffen wir auch, dass der Sommer zurück ist. Aktuell könnte es was werden, wenn ich nach draußen gucke. Vielen Dank an alle, die zugehört haben. Ich sage schon mal Tschüss und Grüße aus Wetzlar. Bis dahin. Macht's gut.
René
01:22:08
Ja, von mir auch. Besten Dank fürs Zuhören. Ja, ich kann es nur nochmal sagen. Wenn Interesse ist, meldet euch. Ansonsten folgt, teilt, kommentiert auf Social Media. Hört euch den Podcast auf allen möglichen Plattformen an. Ansonsten hören wir uns in zwei Wochen wieder zur Folge 50. Bis dahin alles Gute. Besten Dank, Michael. Bis dahin. Tschüss.

Feedback geben

Dir gefällt der Podcast und Du möchtest das mal loswerden? Du hast Tipps für neue Themen oder magst über den Inhalt bestimmter Folgen diskutieren? Dann wähle im Formular die jeweilige Episode aus und schreib uns eine Nachricht. Vielen Dank für Dein Feedback!

Mit einem Klick auf "Nachricht absenden" erklärst Du Dich damit einverstanden, dass wir Deine Daten zum Zwecke der Beantwortung Deiner Anfrage verarbeiten dürfen. Die Verarbeitung und der Versand Deiner Anfrage an uns erfolgt über den Server unseres Podcast-Hosters LetsCast.fm. Eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt. Hier kannst Du die Datenschutzerklärung & Widerrufshinweise einsehen.

★★★★★

Gefällt Dir die Show?
Bewerte sie jetzt auf Apple Podcasts